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Prophetenworte

Lichterfelder Kanzeltausch: Predigtreihe bei Paulus

Ihre Kanzeln tauschen Lichterfelder Pfarrer und Pfarrerinnen in der Passionszeit für eine Predigtreihe über Texte verschiedener Propheten, die in ihren Zeiten ganz unterschiedliche Töne anschlugen, von harten Mahnworten bis zu Heilsverheißungen. 

Immer am Sonntag um 10.00 Uhr in der Pauluskirche erwarten wir folgende Predigten:

Am 17. Märzpredigt Pfarrer Roland Wicher(Petrus-Giesendorf) über Jona. Der weigerte sich, der Stadt Ninive Gottes vernichtendes Urteil zu verkündigen, und lernte, dass Gott größer ist als sein (Jonas) menschliches Urteil. 

Am 24. Märzspricht Pfarrerin Gabriele Helmertüber Verse des Propheten Habakuk. Er lebte vermutlich um 600 v. Chr. in einer von Ungerechtigkeit und Gewalt geprägten Zeit.

Am 31. Märzist der Prophet Jesaja Thema von Pfarrerin Heidrun Miehe-Heger(Johannes-Gemeinde). Seine Verheißungen sind oft in Advents- und Weihnachtsgottesdiensten zu hören, doch Jesaja verkündete auch Gottes Drohungen. 

Am 7. Aprilist Pfarrer Björn Sellin-Reschke(Petrus-Giesensdorf) mit einem Text des Propheten Sacharja zu hören. Seine Worte stammen wohl aus der Zeit um 520 v. Chr., als Rückkehrer aus dem 70-jährigen Exil in Babylon begannen, den Tempel in Jerusalem wiederaufzubauen.

Herzlich willkommen!

Frühere Nachrichten

Kommt, alles ist bereit!

Der Weltgebetstag 2019 kommt aus Slowenien

„Kommt, alles ist bereit”: Mit dieser Bibelstelle aus dem Gleichnis des großen Festmahls (Lukas 14) laden die slowenischen Frauen zum Weltgebetstag ein. Ihr Gottesdienst entführt uns in das Naturparadies zwischen Alpen und Adria. Und er bietet Raum für alle. Es ist noch Platz – besonders für all jene Menschen, die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose. 

Slowenien ist eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union. Erst 1991 wurde es unabhängig. Es war über Jahrhunderte ein Knotenpunkt für Handel und Menschen aus aller Welt. Sie brachten vielfältige kulturelle und religiöse Einflüsse mit. Heute liegt es auf der „berüchtigten“ Balkanroute, auf der im Jahr 2015 tausende vor Krieg und Verfolgung geflüchtete Menschen nach Europa kamen. 

Mit offenen Händen und einem freundlichen Lächeln laden die slowenischen Frauen die ganze Welt zu ihrem Gottes-dienst ein. Wichtig ist ihnen, dass Frauenweltweit „mit am Tisch sitzen können“. Deshalb unterstützt die Weltgebetstagsbewegung aus Deutschland Menschenrechtsarbeit in Kolumbien, Bildung für Flüchtlingskinder im Libanon, einen Verein von Roma-Frauen in Slowenien und viele weitere Partnerinnen weltweit.

Wir feiern den Weltgebetstag
am Freitag, 01. März 2019
um 17.30 Uhr: Informationen, Lieder, Imbiss
und um 19.00 Uhr: gemeinsamer Gottesdienst
in der Markus-Kirche

Karl-Stieler-Str. 8a
12167 Berlin. 

Die beteiligten Frauen aus der Berliner Mennonitengemeinde, der Alt-Katholischen Gemeinde, der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Bethel sowie der Evangelischen Patmos-, Paulus- und Markus-Gemeinde laden Sie herzlich ein. Kommt, alles ist bereit!
Uta Scholian (für das Vorbereitungs-Team)

Klimaneutral leben - ist das möglich?

Paulus-Umwelt-Tipp Nr. 2

Zur größten und bedrohlichsten Umweltgefahr ist der menschgemachte Klimawandel geworden. Bisher steigt jedes Jahr die weltweite Konzentration an Klimagasen in der Atmosphäre an und auch in Deutschland ist der CO2-Ausstoß seit 2009 nicht mehr gefallen. Hinzu besitzt CO2 eine Verweildauer von 120 Jahren, bis es in der Atmosphäre größtenteils abgebaut ist.Selbst wenn die Welt also morgen klimaneutral würde, die jetzige Konzentration in der Atmosphäre bliebe weitgehend noch einige Jahre wie sie heute ist. Es ist also dringend angeraten, sofort alles dafür zu tun, den derzeitigen riesigen Ausstoß an Klimagasen drastisch zu verringern, um den nachfolgenden Generationen, unseren Kindern, nicht einen aus den Fugen geratenen Planeten zu überlassen. 

Für diese Herkulesaufgabe steht jeder von uns in der Pflicht, seinen Teil beizutragen.
Wer diese stattdessen auf die Politik schiebt, macht es sich nicht nur zu leicht, sondern verkennt auch die politischen Möglichkeiten. Unser westlicher Konsumwahn der letzten Jahrzehnte lässt unseren Planeten spätestens dann kollabieren, wenn zusammen fast 3 Milliarden Chinesen und Inder ihn uns verständlicherweise nachahmen wollen.  

Zum Klimawandel tragen hauptsächlich die großen Dreibei: Verkehr, Fleischkonsum, Heizungen.
Die gute Nachricht vorweg: Es gibt heute schon bei Zweien klimaschonende Alternativen. Seit einem Jahr fahren alle Fernverkehrszüge mit 100 % Ökostrom, ebenso die Berliner S- und U-Bahn und Tram. Wer also in Berlin zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem schienengebundenen Nahverkehr unterwegs ist und für weite Strecken den ICE nimmt, stößt kaum schädliche Klimagase aus. Eine Flugreise, auch nur eine in Europa, lässt dagegen das persönliche CO2-Kontingent (siehe unten) explodieren. Wer aber eine Reise mit dem Flugzeug partout nicht vermeiden kann, für den gibt es Atmosfair. Die gemeinnützige Organisation gleicht nach Kauf eines Zertifikats die ausgestoßenen Klimagase aus, indem sie entsprechend in Aufforstungen, Solaranlagen u. Ä. mehr investiert. 

Würden alle Menschen kein Fleisch essen, wären die Klimagase um etwa 20 % reduziert.
Sich fleischreduziert oder ganz vegan zu ernähren, ist also aktiver Klimaschutz (über fleischlose Alternativen schreiben wir in einer der nächsten Ausgaben). 

Wer nicht neu baut und z. B. zur Miete wohnt, für den ist der letzte Punkt schwieriger, ihn klimaschonend zu gestalten: das Heizen der Wohnung. Hier hilft das Herunterdrehen der Thermostate. 20 Grad reichen oftmals aus, wenn die Existenz eines Pullovers wiederentdeckt wird. Außerdem ist die Luft dann weniger trocken, damit gesünder und das Denken fällt leichter. 

Um derzeit klimaneutral in Deutschland zu leben, reicht eine Reduzierung auf einen Ausstoß pro Person von vier Tonnen im Jahr an CO2-Äquivalente aus.
Die vier Tonnen berücksichtigen, dass Menschen aus armen Ländern keinen so hohen CO2-Ausstoß besitzen wie wir (wir leben also gewissermaßen auf deren Kosten - ein weltweit gerechter wären 2,3 Tonnen). Wer aber das obige Verhalten beherzigt, erreicht leicht einen Verbrauch von nur noch 5-6 Tonnen. Immer noch ein bis zwei Tonnen zu viel, doch fürs Erste können diese für 23 € pro Tonne und Jahr bei Atmosfair günstig kompensiert werden. Leisten kann sich das jeder! Denn, und das ist das Faszinierende am klimaschonenden Verhalten, man schützt nicht nur die Welt für unsere Kinder, sondern spart jede Menge Geld. Es ist also nicht so schwer, persönlich den Klimawandel zu stoppen. Man muss es nur wollen. Wir bitten Sie - wollen Sie!   

Achim Hasenberg

In dieser Rubrik im Paulusbrief schreiben im Wechsel Antje Jörns und Achim Hasenberg. Wir möchten Nützliches zum Thema Umwelt und Klimaschutz vorstellen, zum Nachdenken anregen und praktische Ideen für den Alltag präsentieren. Sie haben Fragen, Tipps und Anregungen? Schreiben Sie uns und wir recherchieren!Unser Motto: beobachten, nachdenken, umdenken, handeln.

Dorfkirche gesperrt - jetzt helfen!

Ein Aufruf

Seit Oktober ist unsere Dorfkirche für alle Veranstaltungen gesperrt, weil - erneut/immer noch - Schadstoffe im Dachstuhl und der Empore festgestellt wurden. 
Die Kirche kann also nicht für Gottesdienste, Trauungen und Taufen genutzt werden, bis sie professionell von den Schadstoffen befreit und die Ursache beseitigt wurde. 

Wir sind unter Hochdruck dabei, die Kosten für diese Sanierung zu ermitteln.  Sicher ist: es wird die regulären finanziellen Möglichkeiten unserer Gemeinde bei weitem überschreiten. Kirchenkreis und insbesondere unser Bauverein sind angefragt – aber ohne Spenden werden wir die beliebte Dorfkirche auch mit deren Hilfe nicht in Stand setzen können.

Bitte helfen Sie mit, damit dieser historische Ort mit seiner besonderen Atmosphäre allen Menschen in Lichterfelde bald wieder offensteht:

Spenden Sie JETZT!
Konto Bauverein Pauluskirche Lichterfelde e.V.
IBAN: DE31 1001 0010 0037 1441 07

Werden Sie Mitglied im Bauverein!
Derzeit hat der Bauverein 55 Mitglieder bei wachsenden Aufgaben. Wir unterstützen die Gemeinde vordringlich bei der Instandhaltung der Dorfkirche, die uns allen sehr fehlt. 

Alle Spenden sind steuerlich absetzbar.  Hier ist das Beitrittsformular, sie liegen aber auch in beiden Kirchen und in der Küsterei aus. Wer mehr wissen möchte zur Geschichte unserer Dorfkirche: hiergeht's lang.

Wir hoffen auf Eure und Ihre Unterstützung und halten Sie auf dem Laufenden.

Ihr Klaus Hahner 
GKR und Bauverein

Suche den Frieden und jage ihm nach. Ps 34,15

Gedanken zur Jahreslosung 2019

Liebe Leserin, lieber Leser,

(k)ein Raum in der Herberge – es ist die 5. Adventszeit, seit Paulus eine Wohnung für Kirchenasyl zur Verfügung stellt. Die „Erstbelegung“ damals war chaotisch. Wir haben Fehler gemacht und daraus gelernt. Wir haben uns mit juristischen und medizinischen Fragen auseinander gesetzt, haben viel Hilfsbereitschaft aus der Gemeinde und darüber hinaus erfahren, haben leckeres afghanisches Essen gekostet und die Schönheit von Schriftzeichen in Tigryna bewundert und standen manchmal hilflos vor den Herausforderungen,
die sich ergaben. Vor allem jedoch sind wir Menschen begegnet, Menschen, die ihr altes Leben hinter sich lassen mussten.

Was es dann heißt, eine Herberge zu haben, wo man sich sicher und geborgen fühlt, einen Raum, um zur Ruhe zu kommen, Menschen um sich, die einen durch den Papier- und Paragraphen-Dschungel begleiten, die sich dafür einsetzen, dass der Asylantrag noch einmal geprüft und die Ablehnung ggf. doch revidiert wird ..., was das bedeutet, kann ich, die ich das unverdiente Glück habe, zu meiner Zeit an meinem Ort geboren worden zu sein, allenfalls ahnen.

Dabei ist uns bewusst, dass wir mit der Wohnung nicht die großen Probleme von Flucht und ihren Ursachen, von Abgrenzung und Integration, von Angst vor „Überfremdung“ und den Missbrauch von Asyl lösen können.

Gleichzeitig wiederum wissen wir uns durch die Taufe beauftragt mit der Liebe Gottes zur Schöpfung, zu unseren Mitgeschöpfen. Die Bibel mit ihren Geschichten, Weisheiten und Mahnungen ist uns dabei kein starres Gesetzeswerk, eher „Lebens-Mittel“, Ansporn, Wegweisung.

Eine dieser Wegweisungen begleitet uns als Jahreslosung in 2019: „Suche den Frieden und jage ihm nach.“ (Ps 34,15)

Frieden – das hebräische ‚Shalom‘ ist mehr als die Abwesenheit von Streit und Krieg. Es ist die tiefe Sehnsucht nach einer heilen, unversehrten Welt, in der keine Gefahr mehr droht.

‚Shalom‘ ist die unverbrüchliche Hoffnung auf ein gerechtes und alle Feindschaft überwindendes Miteinander der ganzen Schöpfung.

‚Shalom‘, Frieden ist einer der Schlüssel zur Herberge.

Ich wünsche uns, dass wir nicht müde werden, diesem Frieden in uns, um uns und in Gott nachzuspüren, damit die Herberge offenbleibt.

Ihnen allen eine lichtvolle Zeit des Advent, den Frieden vom Kind in der Krippe und, wenn Sie mögen, die eine oder andere „Heilige Nacht“ zwischen dem 26. Dezember 2018 und dem
6. Januar 2019, immer 18 Uhr, um den Weihnachtsbaum in der Pauluskirche sitzend, singend, hörend, schweigend Weihnachtsglanz und -frieden aufnehmen

Ihre Gabriele Helmert

Paulus-Senioren feiern Weihnachten.

Zeit für uns. Zeit miteinander.

Ja, es gibt Geschenke, die lassen sich partout nicht in Geschenkpapier einpacken: Liebe, Familie, Freunde, Lachen und Gesundheit.

Stopp, da fällt mir doch noch ein nachhaltiges wunderschönes Weihnachts-Geschenk für uns Oldies ein.
Es ist allerdings ein sehr kostbares Geschenk, man kann schon von wahrem Luxus sprechen. Man muss es nicht auf einmal verschenken. In kleinen Portionen übers Jahr verteilt, ist es für den Schenkenden erschwinglich und der Beschenkte hat öfter was davon. Das Beste ist, es verliert nicht an Wert. Kommen Sie drauf, was es ist?

„Das Wertvollste, was du einem Mitmenschen schenken kannst, ist deine Zeit, in welcher du mit deiner ganzen Aufmerksamkeit für ihn da bist“ J. Strebel 

Ich bleibe dabei: Das schönste Geschenk ist Zeit – Zeit zum Reden – Zeit zum Zuhören – Zeit zum Lachen– Zeit zusammen!

All das schenken wir Euch und Ihnen und laden herzlich ein zu unserer Senioren-Advents- und Weihnachtsfeier:

Mittwoch, 12. Dezember 2018
15.00 bis 17.00 Uhr
Paulus-Zentrum
Hindenburgdamm 101, Saal
12203 Berlin-Lichterfelde

Herzlich willkommen! Auch ohne Anmeldung...
Ihre Anne Fränkle

"Da für Dich": Sicherheit für Senioren

Polizei zu Gast bei Paulus mit Rat und Tipps

Weil die Anzahl der Senioren und Seniorinnen zunimmt, die Zahl der Trickbetrügereien aber nicht, hat die Berliner Polizei 2018 zum Seniorensicherheitsjahr erklärt. Sie kommt auf Einladung auch in die Gemeinden, um Ratschläge und Tipps zu vermitteln, wie man Räubern, Dieben und Betrügern ein „Schnippchen schlagen“ kann.

Unter dem Motto „Da für Dich“ bieten unsere „Freunde und Helfer“ den Senioren einen besonderen Seniorensicherheit-Service an, den wir auch in diesem Jahr wieder gern in Anspruch nehmen.Weil es im Leben nicht um „Ich hab’s dir ja gesagt“, sondern um „Ich bin für dich da“ geht, laden wir ein:

Mittwoch, 14. November,15.00 bis ca. 17.30 Uhr
Paulus-Zentrum, Saal
Hindenburgdamm 101
Berlin-Lichterfelde

Der Eintritt ist frei –Willkommen, ohne Anmeldung.

"Ich entlaste Städte"

Resümee zum dreimonatigen Lastenrad-Test bei Paulus

Nach dreimonatiger Probefahrt eines E-Lastenrades vom Bund-Projekt „Ich entlaste Städte“ hier ein erstes Fazit. 
Insgesamt wurde das Rad 437 km bewegt, das sind fast fünf Kilometer täglich und liegt über dem Schnitt der anderen Projektteilnehmer. Davon ausgegangen, dass ohne das Lastenrad das Auto genommen worden wäre,
haben wir damit rund 80 kg CO2 eingespart (so viel wie der jährliche pro Kopf Ausstoß von Äthiopien).
Unser Lastenradtestlauf hat einige Aufmerksamkeit bewirkt. Die Zeitungen „Die Kirche“ und „Berliner Woche“ berichteten in langen Artikeln, ebenso erschien ein Bericht auf der Homepage des ADFC und der Artikel mit Video vom Kirchenkreis Steglitz wurde bei Facebook 1.500 mal angesehen. Auch bei Instagram erhielt der gleiche Beitrag viele Likes und Zuspruch. Die „super Idee, die einen wieder tief durchatmen lässt“, wie einer kommentierte, wurde in den letzten August-tagen noch für einen Film vom Bundesumweltministerium porträtiert. 
Besonders froh sind wir auch, dass wir Viele neugierig machen konnten und Einige sich das Lastenrad ausgeliehen haben. Die Johannesgemeinde überlegt nun, ein eigenes Lastenrad anzuschaffen. Mit unserem Lastenrad wurden Straßenbäume gewässert und so ein paar Spendengelder für diese „Dienste“ eingenommen. Also ein gelungenes Zeichen, dass die Paulusgemeinde die Bewahrung der Schöpfung ernst meint und es nicht nur bei der Absicht belässt.
Kritik gibt es auch. 
Nicht jeder kam mit dem dreirädrigen Test-Lastenrad auf Anhieb zurecht. Außer unserer Pfarrerin Frau Neubert, die quasi keine Eingewöhnungsphase benötigte, brauchten fast alle anderen diese. Manche(n) schreckte das ganz davon ab, das Lastenrad zu nutzen. 
Auch wollten Eltern unserer beiden Kitas das Rad zum Kindertransport sich ausleihen, was wir aus Sicherheitsgründen ablehnen mussten. Sollte sich die Gemeinde für ein eigenes Lastenrad entscheiden, ist ein einspuriges Rad, welches ein gewohntes Fahrradverhalten besitzt und für den Kindertransport zugelassen ist, vermutlich für uns die beste Lösung.
Wir werden uns in der Gemeinde den Testlauf genauer ansehen und dem GKR dann eine Empfehlung aussprechen, der letztlich über die Anschaffung eines eigenen Lastenrades entscheidet. 
Für die regelmäßigen NutzerInnen, die sich an diese leise, platzsparende wie klimafreundliche und vor allem Spaß machende Art von Lastentransport gewöhnt haben, empfehlen wir das „fLotte-Projekt“ des ADFC (https://flotte-berlin.de), welches kostenlos Lastenräder zur Verfügung stellt und bei dem wir, wenn wir uns für ein eigenes Rad entscheiden, mitmachen wollen. 
Achim Michael Hasenberg

Ökumenischer Jugendtag 2018

Gottesdienst - Markttreiben - Lagerfeuer

Zum dritten Mal treffen sich Jugendliche und junge Erwachsene aus Lichterfelder Gemeinden konfessionsübergreifend, um gemeinsam zu feiern, über Gott und Welt zu reden und sich (besser) kennen zu lernen:

Samstag, 15. September 2018
15.00 bis 19.00 Uhr
Kath. Pfarrgemeinde Heilige Familie

Kornmesserstraße
Berlin-Lichterfelde

Wir eröffnen den Jugendtag mit einem Gottesdienst. Danach beginnt der Markt mit etlichen Mitmach-Angeboten und leckerem Essen. Und abschließend finden wir zusammen am Lagerfeuer... Kommet zuhauf!

Ein Lastenrad für Paulus!

Funktioniert Gemeinde ohne Auto? Einen Gemeindebus haben wir vor langer Zeit abgeschafft, aber Privat-Autos nutzen wir oft für allerlei Transporte. 

Ob es auch ohne geht? Das wollen wir ausprobieren und haben uns um ein Lastenrad zur Probe beworben. Mit Erfolg! Das Projekt „Ich entlaste Städte“ vom Bund stellt uns von Mitte Mai bis Mitte August kostenlos ein Lastenrad zur Verfügung. 

Ob zum Friedhof oder zum Getränkeeinkauf, ob Materialien aus dem Baumarkt oder Biertische, Sperrmüll zur BSR oder Spielsachen für‘s Sommerfest: Die Gemeinde mit ihren beiden Kindergärten probiert aus, wofür sich ein Lastenrad nutzen lässt. Und damit es nicht zu anstrengend wird - das Rad kann bis zu 100 kg Gepäck transportieren - ist das Lastenrad ein E-Bike, also mit einem kleinen Elektromotor ausgestattet. 

Damit sind wir die zweite Gemeinde im Berliner Südwesten, nach der Kirchengemeinde Wannsee, die zumindest Teile ihrer eigenen Mobilität ökologisch, klimaneutral und für alle verträglicher gestalten will. 

In der Probezeit wollen wir auch ausloten, welche Möglichkeiten eines Verleihs bestehen, z.B. an Eltern von Kita-Kindern, die für einen Tag ein Lastenrad benötigen oder so ein Rad einfach einmal ausprobieren wollen. Im Anschluss an die Testphase wird der GKR die Erfahrungen auswerten. Er hofft, dass es ihm gelingt, einen guten Beitrag zu leisten, damit die ständig steigenden CO2-Emissionen im Verkehr verringert werden können und unsere Städte lebenswerter werden. Vor allem aber, dass möglichst viele aus der Gemeinde erfahren, wie viel Spaß Lastenradfahren macht. 

Für Anregungen, wo überall ein Lastenrad in der Gemeinde sinnvoll ist, sind wir dankbar unter: info@paulus-lichterfelde.de oder, indem Sie eine Nachricht in der Küsterei hinterlassen. 

Achim Hasenberg/Barbara Neubert 

Gedenken am 8. Mai: Säule der Gefangenen.

Das Grauen unserer Vergangenheit hatte viele Namen, und viele Orte. Einer davon gleich um die Ecke, in unserem Stadtteil.

Die Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e.V. erinnert mit einer Gedenkfeier an das Außenlager des KZ Sachsenhausen, direkt am Teltowkanal gelegen.
An der Gedenkfeier wirken Schüler und Schülerinnen der Beethoven- und Fichtenberg-Oberschule mit.
Voraussichtlich wird auch Herr Pilecki dabei sein. Sein Bruder war Häftling in Lichterfelde und er selbst wurde als Zwangsarbeiter eingesetzt. 

Samstag, 8. Mai 2018
11.00 Uhr
Säule der Gefangenen

Wismarer Str. 26 - 26
12207 Berlin

Und danach:
Nachmittag der Begegnung
Samstag, 8. Mai 2018
13 Uhr
Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

Ostpreußendamm 64
12207 Berlin

Konfirmandenfahrt 2018: Rückblick in Bildern.

Wir waren unterwegs: Paulus-ku-Fahrt vom 13. – 15. April 2018, wie in jedem Jahr ein Höhepunkt für alle Teilnehmenden.

Wir waren viele: 60 Konfirmandinnen und Konfirmanden, 30 Teamer_innen = 90 Menschen von Paulus drei Tage beisammen.

Wir hatten es gut: im KIEZ Frauensee war Raum und Zeit für Reden und Toben, für Stille und Meditation, für Spielen und Arbeiten, für Gemeinschaft mit sich selbst, mit den anderen, mit Gott.

Wer schauen mag: hier sind ein paar wenige Bilder aus den Arbeitspausen. 

Taizé-Andacht in der Pauluskirche

Kerzen brennen.
Gesprochene Gebete.
Stille, Meditation, Einkehr bei mir selbst und bei Gott.
Gesang, leicht, einfach, sich wiederholend.
Lichter, Fürbitten - gesprochen, in der Stille.
Gemeinschaft. 

Wir laden ein zur Taizé-Andacht am
Mittwoch, 18. April 2018
18.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
Berlin-Lichterfelde

Endlich alt - jetzt mach ich, was ich will!

Film und Gespräch für Menschen von 50 bis 100 Jahren.

So viel steht fest: Alt werden ist nichts für Feiglinge. Ist nicht nur lustig. Tut manchmal auch weh. Es heißt Abschied nehmen von Gewohntem, vom immer willfährigen Körper, vom perfekten Gedächtnis, von manchen Freunden aus früheren Zeiten.

ABER: Alt werden ist auch Befreiung! Von lebenslangen Pflichten, von Druck und von ‚machen müssen‘. Und von Zeitmangel, der so lange als Entschuldigung für nicht gelebte Träume herhalten musste.
Wie diese Sorte neue Freiheit geht, wie wir dafür Mut finden, davon soll dieser Abend handeln. Wir zeigen einen passenden Film – und nehmen uns miteinander Zeit für Austausch und Fragen und Gespräch.

Mittwoch, 11. April 2018
18.00 bis 20.00 Uhr
Paulus-Zentrum
Hindenburgdamm 101 B, 12203 Berlin

Vorbereitung und Leitung des Abends:
Sabine Plümer, Arbeit mit älteren Menschen im Stegtlitzer Kirchenkreis
Gabriele Helmert, Pfarrerin

Petra Drachenberg, Familienbildung

Damit wir gut planen können, bitten wir um Anmeldungbis 8. April 2018
 bei
Sabine Plümer | Telefon 030 83 90 92 29 aeltere@kirchenkreis-steglitz.de
www.kirchenkreis-steglitz.de/aeltere

Gründonnerstag 2018 bei Paulus

Das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern: Gründonnerstag.

Wie jedes Jahr versammeln wir uns am Abend in der Pauluskirche um eine lange Tafel.
Wir erinnern uns, wie Jesus mit seinen Freunden zum letzten Mahl zusammen saß, das Brot brach, den Wein teilte.
Wir lesen und singen und beten – und gemeinsam schmecken wir, was unserem Leben Kraft gibt.

Kommt an den Tisch der Gemeinde! Und denen, die sonst nie oder selten in die Kirche gehen und irgendwie ein Ziehen spüren, teilhaben zu wollen an Ostern: Es ist genug Platz für alle an der Tafel – Herzlich Willkommen!

Donnerstag, 29. März 2018
18.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Mein FSJ neigt sich dem Ende zu. Tschüss, Paulus!

Sieben Monate sind es jetzt her, dass ich hier in der Ev. Paulus-Kirchengemeinde Lichterfelde mein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) angefangen habe, und nun wird es am 28.02.18 vorbei sein.
Und was habe ich gelernt? Wo soll ich anfangen, ich weiß jetzt, dass der Kopierer in der Pubertät steckt, die Schneidemaschine aber einen guten Job macht, wo man Absender- und Empfängeranschrift hin schreibt und wie man Etiketten druckt. Und im Briefe-Eintüten und Tische-und-Stühle-Stellen bin ich nun Profi.

Nein aber ernsthaft, was habe ich wirklich sieben Monate lang gemacht?
Am Anfang hatte ich wenig Vorstellungen.
Ich kannte ja nur die Konfirmanden- und Teamerarbeit. Ich bin heute noch erstaunt, wieviel mehr man machen kann! Und wenn ich das jetzt alles ausführlich beschreiben würde, hätten Sie, liebe Leser/innen, einen Kurzroman. Und deshalb, falls Sie in ganz knappen Worten eine Übersicht haben wollen, was ich so alles gemacht habe in meiner Zeit als FSJlerin, dann schauen Sie mal unten...

Hier schon einmal das Fazit: Es war wirklich ein sehr eindrückliches FSJ und die Menschen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, waren einfach sehr nett. Natürlich ist Teamwork und auch, dass man als christliche Kirchengemeinde eigentlich jeden im Blick haben muss, sehr herausfordernd, aber ich finde, genau das Miteinander ist auch gerade das Schöne an Gemeinde. Und mit der richtigen Kommunikation lässt sich vieles bewegen.

Zum Schluss einen Dank an die Ehrenamtlichen, die für die Gemeinde wirklich unentbehrlich sind, an das Paulus Café für diverse liebevoll belegte Brötchen und natürlich an alle anderen, die mich während meines FSJ begleitet haben!

Vielen Dank für die schöne Zeit auch mit Ihnen/euch
Luca Schneider

PS: Hier habe ich mitentwickelt und/oder mitgewirkt …
Mitarbeiterrunden, Kita Roonstraße, Paulus-kids, „Kreatives Gestalten“, Jugendkeller einschließlich Neumöbelierung, Konfirmanden-unterricht, Sommerfahrt, Ökumenischer Jugendtag, Sommerfest in der Roonstraße, Familienfreizeit, Familienkirchen, Jugendandachten, Schulanfänger-Gottesdienste, Schulgottesdienste, Bandabend „Frei Schnauze“, Konfirmandenfahrt + Präsentationsabend, kreiskirchliche Konvente, Werkstatttage, Kirchenführungen, Gemeindeversammlung, Gemeindebeiratssitzung, Weihnachtsbasar, Weihnachtsfeiern, Krippenspiel, Mitternachtsgottesdienst, Sammelaktion für Brot für die Welt, Ehrenamtsfest und Jugendleiterfahrt..

Familienkirche "Surinam": Willkommen zum Vorbereitungstreffen.

Unsere nächste  "traditionelle" Familienkirche am 11. März wird besonders bunt, vielleicht ein bisschen exotisch, und sicher sehr spannend.

Eine Seh-und-Hör-Reise nach Surinam haben wir im Sinn, orientieren uns dabei am diesjährigen Weltgebetstag (mehr dazu dann).
Dazu gibt es eine Grundidee, die kreativ ausgeschmückt werden will.

Damit das gelingt, suchen wir Menschen, die Lust haben, die Grundidee weiter zu entwickeln und gestaltend in die Tat umzusetzen. Wir treffen uns dafür in einer offenen Vorbereitungsgruppe

am Donnerstag, 22.Februar 2018
um 19.30 Uhr
in der Küsterei
Hindenburgdamm 101a
12203 Berlin-Lichterfelde

Über eine Rückmeldung (zwecks Planung) freuen wir uns!
Gabriele Helmert und Norbert Rahn

"Ein Bericht für eine Akademie": Kafka bei Paulus.

Der Menschenaffe Rotpeter berichtet vor akademischem Publikum von seiner Vermenschlichung. An sein äffisches Vorleben kann er sich kaum noch erinnern. In einen Herrenanzug gewandet legt er Zeugnis ab, von seiner Gefangennahme in Afrika über die demütigende Überfahrt nach Europa bis heute.
Eine Parabel auf den starken Wunsch nach Anerkennung und die Macht der Ausgrenzung.

Solotheaterstück
"Ein Bericht für eine Akademie"
von Franz Kafka
mit Guido Schmitt

Samstag, 27. Januar 2018
20.00 Uhr
Paulus-Zentrum, Großer Saal
Hindenburgdamm 101b
12203 Berlin-Lichterfelde

Eintritt 15,00 €, ermäßigt 12,00 €
Verkauf an der Abendkasse ab 18.30 Uhr.

Guido Schmitt, Schauspieler: „In Vorbereitung auf das Stück war ich oft im Berliner Zoo. Dort habe ich verschiedene Menschenaffen studiert. Im Stück ist es ja der Affe, der den Menschen beobachtet und zu kopieren versucht; ich musste nun umgekehrt den Affen beobachten. Doch wenn ich in die Augen eines Tieres schaute, fragte ich mich oft: Wer beobachtet hier eigentlich wen?“

Wer mehr wissen möchtewww.guidoschmitt.de

Kirchenasyl bei Paulus: Fürbitte und Dank.

Mitten in der Advents- und Weihnachtszeit beschäftigen wir uns mit Herbergssuche, für Maria und Josef damals und für Menschen auf der Flucht heute.
Unsere Herberge ist ein Kirchenasyl. Wir hatten Platz und haben wieder jemanden aufgenommen. Einen jungen Mann aus Eritrea. Er spricht Tigrinja, so dass es mit der Verständigung spannend ist.
Wir freuen uns sehr, dass wir in der Gemeinde und über das Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf Menschen gefunden haben, die den Mann begleiten wollen. Sie haben auch schon einen Deutschkurs in Paulus-Zehlendorf ausfindig gemacht, zu dem er gehen kann. Anderes wird sich finden. 

Es berührt mich, wenn ich erlebe, dass schon eine Woche ohne Angst vor Abschiebung, helfen. Es ist ihm anzusehen, wie gut es tut, in Ruhe schlafen zu können.
Manchmal fragen wir uns, wie es den Menschen geht, die wir beherbergt haben. Zu einigen haben wir noch Kontakt, andere melden sich selbst, von manchen wissen wir nichts. Unsere Fürbitte gilt ihnen allen. 

Viele haben Anteil daran, dass Kirchenasyl bei uns so warmherzig ist. Im Namen des Gemeindekirchenrats danke ich Ihnen - und auch allen, die das Kirchenasyl finanziell, mit ihren Gebeten und Wünschen unterstützen.

Wenn Sie mehr wissen möchten zum Kirchenasyl finden Sie einen Artikel im letzten Paulusbrief.

Barbara Neubert
mit Gabriele Helmert und Claudia Zier 

Letzte Änderung am: 08.03.2019