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Paulus im Corona-November 2020

Als 1527 die Pest in Wittenberg ausbrach, schrieb Luther:

„Wenn Gott tödliche Seuchen schickt, will ich Gott bitten, gnädig zu sein und der Seuche zu wehren.
Dann will ich das Haus räuchern und lüften, Arznei geben und nehmen, Orte meiden, wo man mich nicht braucht, damit ich andere nicht vergifte und anstecke und ihnen durch meine Nachlässigkeit eine Ursache zum Tode werde. Wenn mein Nächster mich aber braucht, so will ich weder Ort noch Person meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen.“ (Quelle: Luthers Werke, Band 5, Seite 334f)

Diesen so überaus weisen und passenden Hinweis teilte Theo Lorentz, Pfarrer i.R., ehem. Leiter der Jugendbildungsstätte Haus Kreisau, in den vergangenen Tagen. Danke! Das wollen wir bei Paulus auch weiter beherzigen. Wir wägen ab, worauf wir verzichten können, bevor Kindergärten, Schulen oder Seniorenheime geschlossen werden müssten. Wir wollen solidarisch sein und jeden Anlass für Kontakte vermeiden, der nicht unserem Urauftrag als Kirche entspringt.

Und so...
- verschieben wir den Vortrag von Martin Ost über Max Diestel
- sagen wir das erste geplante Kammerkonzert mit dem wunderbaren Südwest Trio ab und verschieben es auf den 16. Januar 2021. Auch das Adventskonzert wird ausfallen.
- vertrösten wir unsere Seniorinnen und Senioren auf ein anderes Mal für das Geburtstags-Konzert
- schließen wir Paulus-Markt, Paulus-Café und Paulus-Antiquariat für den November, vorerst
- verzichten wir auf die Bibelstunde im November
- organisieren wir den Konfirmandenunterricht neu
und schieben jede denkbare Besprechung in den virtuellen Raum.

Unsere Gottesdienste finden statt, manche wieder im Format unserer Andachten im Vorübergehen, manche mit weniger Menschen, manche mit vielleicht neuen Ideen – und alle unter strikter Beachtung aller Corona-Regeln. Hier der Überblick der Gottesdienste im November.

Willkommen bei Paulus im November!

Immer aktuell jeweils auf www.paulus-lichterfelde.de und in unserem Newsletter 

Frühere Nachrichten

Die Welt, in der wir leben

Schulgottesdienst für OberschülerInnen zum Buß- und Bettag

Mittwoch, 18. November 2020
09.00 bis 10.00 Uhr 
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
Berlin-Lichterfelde 

Wir laden auch in diesem besonderen Jahr ein zu einem regionalen Gottesdienst für Oberschüler anlässlich des Buß- und Bettages. 

"Die Welt, in der wir leben" - dieses Thema steht dabei im Mittelpunkt. 'Globalisierung' ist aus unserer heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Was das aber ganz konkret für unser Handeln und Denken bedeutet, darüber wollen wir gemeinsam in diesem Gottesdienst nachdenken.  

In welcher Form der Gottesdienst stattfindet wird, entscheiden wir vor dem Hintergrund der dann aktuellen Corona Bedingungen.
In jedem Fall werden die AHA Regeln eingehalten. Bitte bringt euren Mundschutz mit.

Wir freuen uns auf Euch!

St. Martin 'to go'

Kleiner Ersatz für den Winterspielplatz ..

Eigentlich hatten wir natürlich vor, beim Winterspielplatz gemeinsam mit Euch die Geschichte vom Soldaten Martin und dem halben Mantel und dem Bettler und alledem zu lesen ...

In diesem Jahr wird es aber keinen Winterspielplatz mehr geben können - ein offenes Eltern-Kind Angebot in der bekannten (lebhaft -wuseligen) Form ist angesichts der Corona-Infektionen natürlich nicht möglich. Ein Jammer!

Aber…
Das Team des Winterspielplatzes - Johanna Hort und Norbert Rahn - hat sich etwas Neues ausgedacht, um trotzdem miteinander in Kontakt zu bleiben: Einmal im Monat wird es, von November bis Februar, ein to go Angebot geben.
Vor dem Gemeindehaus am Hindenburgdamm wird ein Stand stehen, an dem Norbert Rahn und Johanna Hort Euch und Sie erwarten. Dort gibt es passend zu den Themen der Jahreszeit Bastelinspirationen und Geschichten für Groß und Klein.

Wir beginnen mit 
"St. Martin to go"
Mittwoch, 
11. November 2020
15.00 bis 17.30 Uhr 

Norbert und Johanna haben in alten Büchern und in Spielkisten gekramt und noch einmal nachgelesen, wie das war mit diesem Martin und den Leuten und dem Pferd und den Gänsen. Was es auf sich hat mit dem Teilen. Und warum wir im November Laternen basteln und Lieder singen. Sie haben aus all dem kleine Anleitungen gebastelt und ein paar Tips fürs Lesen und Erzählen für Euch und Eure Eltern.

Kommt vorbei, wir freuen uns auf Euch.
Eure und Ihre Carola Meister

Nächstes Mal: "Advent to go", am 09.12.20 von 14.30 bis 16.30 Uhr
Die Termine für 2021 folgen demnächst.

Advent und Weihnachten bei Paulus: Wer hilft mit?

Ein Aufruf.

Ende September – und schon sind im Supermarkt die ersten Dominosteine, Spekulatiuskekse, Marzipankartoffeln ausgelegt. Ein jährlich wiederholtes Ärgernis.

Aber die Wahrheit ist: Hinter den Kulissen geht es in der Tat, zumindest bei Paulus, spätestens jetzt los mit Planung, Vorbereitung und Organisation der Adventszeit – inklusive Vorfreude und Aufgeregtheit. Wie soll, kann, darf es werden in diesem besonderen, diesem Corona-Jahr? Viele Köpfe stecken sich zusammen, beraten, prüfen, fragen, hören zu – und so entsteht langsam ein Bild, ein Programm.

Und eines ist jetzt schon klar: Wir werden angesichts der Corona-Auflagen viele helfende Hände brauchen! Wer uns in der Advents- und Weihnachtszeit unterstützen will: Ja, bitte, herzlich gerne!
Bitte in der Küsterei melden - entweder telefonisch unter  030 84 49 32 - 0, oder
info(at)paulus-lichterfelde.de.

Ökumenisches Klimagebet bei Paulus

Brennende Wälder an der Westküste Nordamerikas, neue Dimensionen der Vernichtung am Amazonas, tot vom Himmel fallende Vögel in New Mexico, Bilder des verdorrenden Mekong - Beharrlichkeit ist gefordert in der Verteidigung der Schöpfung.

Und beharrlich ist und bleibt die Ökumenische Initiative Lichterfelde West.

Wir laden herzlich ein zum Ökumenischen Klimagebet in der Pauluskirche: 
Mittwoch, 30.September 2020 
18.00 Uhr 
Pauluskirche 

Hindenburgdamm 101
 12203 Berlin


Und hier die nächsten Termine:

September
Mittwoch 23.09.2020, 19.00 Uhr Johann-Sebastian-Bach
Mittwoch 30.09.2020, 18.00 Uhr Paulus

Oktober
Mittwoch, 07.10.2020, 19.00 Uhr Johannes
Mittwoch, 14.10.2020, 19.00 Uhr Heilige Familie
Mittwoch, 21.10.2020, 19.00 Uhr Johann-Sebastian-Bach
Mittwoch, 28.10.2020, 18.00 Uhr Paulus

Protest und Menschlichkeit: Eine Lesung

So viele Veranstaltungen im Erinnerungsjahr "75 Jahre nach '45" sind ausgefallen - um so wunderbarer, dass wir folgende spannende Lesung in Johannes ankündigen können:

Lesung mit dem Historiker Prof. Wolfgang Benz
Mittwoch, 23. September 2020
19.30 Uhr

Johanneskirche 
Johanneskirchplatz 4
12205 Berlin, Bus 188

1938 beschlossen die Journalistin Ruth Andreas-Friedrich und der Dirigent Leo Borchard gemeinsam mit Gleichgesinnten, Widerstand gegen das NS-Regime zu leisten. Ihre geheime „Clique“ existierte in Berlin-Steglitz bis zum Frühjahr 1945 und wurde später unter dem Namen „Onkel Emil“ bekannt. Die Gruppe versorgte politisch Verfolgte und insbesondere untergetauchte Juden mit Lebensmitteln, Quartieren und Papieren.
Der Historiker Wolfgang Benz, bis 2011 Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin und anerkannter Vertreter der Vorurteilsforschung, liest aus seinem Buch  "Protest und Menschlichkeit. Die Widerstandsgruppe ‚Onkel Emil‘ im Nationalsozialismus.“ Er erzählt die bewegende Geschichte einer kleinen Gruppe von Menschen, die sich unter Lebensgefahr für andere einsetzte.
Herzlich willkommen!

Ihre Pfarrerin Ulrike Klehmet, Johanneskirchengemeinde Lichterfelde

Bitte kommen Sie zeitnah; wir sind für das Gesundheitsamt verpflichtet, Listen mit Namen und Adressen der Besuchenden zu führen. Diese Listen werden vier Wochen aufbewahrt und dann vernichtet. 

JuLeiCa 2020: Jugendandacht bei Paulus

Entsendung der neuen Jugendleiter im Kirchenkreis Steglitz

Gemeinsam lernen, streiten, büffeln: 27 junge Leute haben in diesem Jahr in unserem Kirchenkreis den Kurs zur Erlangung der JuLeiCa erfolgreich absolviert. Von unseren tollen Paulus-Teamern sind 10 dabei. Wir freuen uns mit ihnen und sind natürlich auch reichlich stolz auf sie.

Alle miteinander bekommen nun am Sonntag einen Segen für ihre kommende Arbeit in den Gemeinden. 

Andacht zur Entsendung der neuen JugendleiterInnen
Sonntag, 13. September 2020
19.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Diese Andacht wurde vorbereitet von Sophie Gündogdu und Team. Herzlich willkommen allerseits!

Willkommen zu den Ökumenischen Klimagebeten

Liebe Christinnen und Christen in Lichterfelde,
liebe Mitwirkende und Interessierte an den Ökumenischen Klimagebeten,

wir laden herzlich ein zum nächsten Ökumenischen Klimagebet: 
Mittwoch, 19.08.2020 
19.00 Uhr 
Johann Sebastian Bach Gemeinde 

Luzerner Str. 12
 12205 Berlin

Es ist oft gesagt worden, und vieles spricht dafür, dass dieses und das nächste Jahr entscheidend dafür sein werden, ob es uns noch gelingt, die vielfältigen Krisen und Herausforderungen zu bewältigen, mit denen wir uns heute konfrontiert sehen, und von denen die "Klimakrise" nur die prominenteste ist.

Gelingt uns das? 
Das Jahr ist anders verlaufen, und es wird auch weiter anders verlaufen, als wir uns das vorgestellt haben. Und auch für 2021 dürfte das noch zutreffen. Ernsthaft kann wohl heute niemand abschließend beurteilen, wie sich das auf den Klimaschutz, den Artenschutz, den Einsatz für eine gerechtere Verteilung der Güter dieser Erde, gegen weitere Ausbeutung, Benachteiligung, Unterdrückung der Ärmsten der Armen auswirkt: Schaffen wir gerade unter dem Eindruck der Pandemie die Wende, oder wird die Corona-Krise ein Vorwand dafür sein, all diese Themen wieder als angebliche "Luxusprobleme" in die zweite Reihe zu verweisen?

Als Christen können wir uns - wie wir nicht zuletzt aus "Laudato si" lernen können - diesen Fragen gegenüber nicht gleichgültig und passiv verhalten. Vielmehr ist dies auch eine Bewährungsprobe für die Ernsthaftigkeit unseres christlichen Glaubens. Wenn für uns  der Glaube an einen Schöpfergott zentral ist: Wie können wir annehmen, diesem Gott sei nur ein winzig kleiner Teil seiner Schöpfung (der Mensch) wirklich wichtig, alles andere aber mehr oder weniger gleichgültig? Wie können wir annehmen, dass Gott gutheißen könnte, was wir mit der Schöpfung anstellen?

Herzliche Grüße, 
Wolfram Helmert                                          Michael Börgers


Und hier die nächsten Termine:

August
Mittwoch 26.08.2020, 18.00 Uhr Paulus

September
Mittwoch 09.09.2020, 19.00 Uhr Johannes
Mittwoch 16.09.2020, 19.00 Uhr Heilige Familie 
Mittwoch 23.09.2020, 19.00 Uhr Johann-Sebastian-Bach
Mittwoch 30.09.2020, 18.00 Uhr Paulus

Einschulungsgottesdienst für die neuen Schulkinder

Eure Eltern, Geschwister oder andere Angehörige sind herzlich willkommen.

Liebe Kinder.

Es ist soweit, auch für Euch geht nun die aufregende Schulzeit los. Wegen des Corona-Virus vielleicht ein kleines bisschen anders als geplant, aber dennoch: es wird ernst.

Seid Ihr aufgeregt? Haben manche von Euch ein mulmiges Gefühl im Bauch? Und dann wieder voller Vorfreude auf das neue Abenteuer? So soll es sein - so geht es allen anderen auch. 

Wir laden Euch herzlich ein, zusammen mit Euren Eltern und/oder denen, die Euch bis zu diesem wichtigen Lebensabschnitt begleitet haben, Gottes Segen zu diesem Neubeginn zu empfangen und Euch so in unserer Kirche einzustimmen.

Freitag, 14. August 2020
17.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Wir freuen uns auf Euch!

Eure Pfarrerin Barbara Neubert und Diakonin Carola Meister

 

Neuausschreibung der Pfarrstelle

Von einer schwierigen Entscheidung: Bericht aus dem GKR vom 17. Juni 2020

Endlich wieder persönlich, direkt! Die Corona-auf-Abstand-Sitzung im Juni hatte es denn auch in sich: es ging um eine Personalentscheidung, die für die Gemeinde von großer und lang anhaltender Bedeutung sein wird.

Die Besetzung der Pfarrstelle für Gabriele Helmert, deren Abschied wir im August begehen werden, hatte uns schon in den Monaten und Wochen davor beschäftigt. Unter all den erschwerenden Bedingungen, die das Virus uns auferlegt, hatte die Bewerberin Pfarrerin Michaela Markgraf einen schweren Stand. Und nun, nach ihren Bewerbungsgottesdiensten und ihrer gemeindepädagogischen Aufgabe, nach unseren Gesprächen mit vielen Menschen in und bei Paulus und nach Anhörung des Gemeindebeirats, war es an uns, zu entscheiden. Wir haben es uns wahrhaftig nicht leichtgemacht. Unter der Leitung von Superintendent Thomas Seibt war dann aber das Ergebnis der geheimen Wahl eindeutig: Michaela Markgraf wird nicht Pfarrerin in Paulus. Sie hätte Vieles für unsere Gemeinde einbringen können, weiß Gott! – aber es passt nicht mit den Bedürfnissen der Gemeinde zusammen, die Energien, das Atmosphärische stimmten offenbar nicht, das Puzzle ging nicht auf.

Eine schwierige Entscheidung, für beide Seiten unschön und schmerzhaft. Wir danken Pfarrerin Markgraf für Ihre Offenheit, Ihre Bereitschaft, sich zu zeigen und wir wünschen ihr von Herzen einen guten weiteren Weg.
Wir werden die Pfarrstelle nun erneut ausschreiben und dabei unsere Erwartungen noch zugespitzter und klarer formulieren. Zugleich stellen wir uns auf eine hoffentlich überschaubare Zeit der Vakanz ein und bereiten diese heftige Zeit durch konkrete Verabredungen zur Übernahme zusätzlicher Aufgaben der GKR Mitglieder vor.

Ab jetzt, das heißt faktisch in den Sommerferien, wird sich auch für den GKR neben dem Tagesgeschäft (Sanierung und Bauarbeiten an den Kirchen, Weiterentwicklung der Kita-Arbeit unter Corona-Bedingungen, Einrichtung des Finanzausschusses, etc.) sehr viel um die Verabschiedungsfeierlichkeiten für Gabriele Helmert drehen. Seufz... Wir freuen uns auf die Beiträge aus der Gemeinde!

Katja Barloschky / Barbara Neubert 

musik bei paulus : digital, Nr. 12

Das AEREA Ensemble; Audio

 „La File aux Cheuveux de Lin“ und
„Gollywog’s Cakewalk“
aus Claude Debussys Klavier Zyklus „Preludes 1“
bearbeitet für Bläserquintett.“ 

Mit seinen Préludes, zwei Zyklen von je zwölf Stücken, die 1910 bzw. 1910-13 entstanden, knüpfte Claude Debussy nur äußerlich an die große Tradition des Klavierpräludiums bei Bach und an Chopins Préludes an. Die Préludes haben, so schrieb Heinrich Strobel in seiner Debussy-Biographie, „mehr als irgendein anderes Werk die Ansicht bestärkt, daß Debussy impressionistische Musik schrieb." Vergessen wir nicht: er setzt die Titel an den Schluß der Stücke. Er will nicht, daß man gleich ein bestimmtes Bild vor Augen habe. Er will vielmehr nach dem Hören eine Bestätigung geben.“

Das AEREA-Ensemble Berlin wurde von internationalen Musikern in Berlin gegründet. Sie verbindet ihre Leidenschaft zur Kammermusik. Das klassische Bläserquintett besteht aus Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn. Das Wort Aerea ist ein Palindrom und setzt sich aus dem lateinischen Wort aer = Luft zusammen.
Die Flötistin, Franziska-Marie Scholz ist in der Paulus-Gemeinde beheimatet. 

Wir freuen uns über diese "Gehör-Gabe" des Ensembles und wünschen den Künstlerinnen und Künstlern alles Gute!

Taize-Andacht in der Pauluskirche

Andacht in Corona-Zeiten: Wir dürfen nicht im Stuhlkreis sitzen im Altarraum (zu wenig Platz für Abstandsregeln), auch das Singen ist noch nicht möglich.

Und dennoch Taize?

Ja, unbedingt! Dringend. Mit Sehnsucht und Dankbarkeit.
Gabriele Helmert und Team bereiten vor, wie wir miteinander in Gottes Gegenwart sein können, unterstützt durch Cordelia Miller, die für uns die Taize-Lied-Rufe spielt.

Mittwoch, 20. Mai 2020
und
Mittwoch, 03. Juni 2020
jeweils 18.00 Uhr
in der Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Herzlich willkommen!

Jan Björanger und Yejin Gil:Online Projekt für Künstler in Corona-Zeiten

Gutes tun plus Genuss..

Alle Konzerte sind gestrichen, fallen aus. Und das noch für Monate. Auch wir bei Paulus können davon ein Lied singen. Unsere Konzerte mussten wir absagen, auch die wunderbare Beethoven-Reihe mit Jan Björanger und Yejin Gil.

Wie sollen Musikerinnen und Musiker diese Zeit überstehen? Vor allem freie, die nicht in Lohn und Brot eines festen Orchester-Engagements stehen, oder das nur zu einem Teil?

Und wie können wir bei Paulus vielleicht doch in den Genuss der beiden Ausnahme-Musiker kommen?

Hier kommt ein Aufruf zur praktischen Unterstützung solcher Künstler*innen – gepaart mit Genuss.
Das Online Projekt ‚Closer – keep on performing’ nimmt Konzerte mit hohem technischen Aufwand professionell auf und stellt sie online. Diese Konzertstücke werden verkauft. Pro ‚Tickets‘ zahlt man für 9,99 € - und die Hälfte davon geht direkt an die Künstler.

Der klassische Win-Win-Effekt tritt sofort ein:
-       Wir haben den musikalischen Genuss, und zwar unbegrenzt; wer das Geld online einzahlt, hat sofort       und immer wieder Zugriff auf das Video
-       Die Künstler bekommen immerhin etwas Geld für die schwere Zeit ohne Einkommen.

Im ersten Link senden der Violinist und Orchesterleiter Jan Björanger und die Pianistin Yejin Gil einen Gruß an Paulus und kündigen den zweiten Link an ...

https://www.dropbox.com/s/kxrg90m43aij4ii/Einladung%20Paulus.mov?dl=0

... und über den wird dann das Bezahlen abgewickelt und damit der Zugang geöffnet für den anschließende Musikgenuss...

https://de.comecloser.cc/janyejin

Wir hoffen auf viele Mitmachende in Paulus - und wünschen allen Teilnehmenden schöne Musik-Stunden.

Besuchsdienst in Zeiten von Corona

Anders als sonst - aber dafür um so mehr.

Eine lebendige Gemeinde, in der sich niemand allein und verlassen fühlt, das wünschen sich viele Menschen. Wir wollen dazu beitragen: in dem vielfältigen Angebot der Seniorenarbeit in der Paulusgemeinde sind wir für die Menschen da, die Kontakte im Rahmen ihrer Häuslichkeit suchen und pflegen wollen.

Das gilt in Zeiten der Coronavirus-Krise erst recht!
Gerade jetzt, wenn unsere Kirche geschlossen bleiben muss, werden die besonders gefährdeten Älteren von uns darauf angewiesen sein, auf andere Weise den Kontakt zur Gemeinde zu halten. 

Wir bauen deshalb unseren Besuchsdienst um!
Telefonieren, regelmäßig anrufen ist eine Variante, miteinander im Kontakt zu bleiben. Wir organisieren uns in kleinen Gruppen und verknüpfen Sie miteinander, wo das Sinn macht. Wir schreiben Briefe und Karten und nutzen die gute alte Post, so lange sie geht. Vielleicht mögen Kinder und Eltern aus unseren Kitas, die jetzt zu Hause sind, Bilder malen oder Ostereier auspusten und bemalen und Nachbarn oder Senioren vor die Tür legen? Unsere Pfarrerinnen werden erreichbar sein und sich selbst am Fäden verbinden und virtuellen Gespräch beteiligen.

Ardriana Hasenberg und ihr Team rufen Euch und Sie herzlich auf:

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie unswenn wir etwas für Sie tun können oder wenn Sie von einem Menschen wissen, dem ein Anruf aus „seiner“ Gemeinde gut täte.
 

Und melden Sie sich bitte auch, wenn Sie selbst Zeit schenken, mitmachen möchten beim 'virtuellen' aber handfesten neuen Besuchsdienst in Zeiten der Epidemie. „Das kostbarste Geschenk, das wir anderen anbieten können, ist unsere Gegenwart.“ (Thich Nhat Hanh)

Wir freuen uns auf Sie und Euch.

Leitung: Adriana Hasenberg
Telefon: 030 844932-0 (Küsterei)
Email: hasenberg(at)paulus-lichterfelde.de

Bläserkonzert bei Paulus:

Canzoni per ottoni

Sonntag, 15. März 2020
18.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Zwei Bläserchöre gemeinsam - der Bläserchor der Paulusgemeinde Lichterfelde und der Bläserchor der Lindenkirche Wilmersdorf: Was für ein Sound! Mit der Zartheit und der Wucht ihrer Instrumente lassen sie bekannte und nicht so bekannte Werke erklingen von Gabrieli, Telemann, Händel, Mendelssohn, Purcell und anderen.

Leitung, Trompete und Arrangements:
Daniel Stadtfeld
Orgel:
Dr. Cordelia Miller

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Spenden, um unsere Kirchenmusik weiter zu unterstützen.

Öffentliches Probe-Konzert 1B1:

Junges Kammerorchester aus Norwegen zu Gast bei Paulus

Hier zum Rückblick mit Bildern!

Dienstag, 25. Februar 2020
19.30 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Das junge Norwegische Kammerorchester „1B1” macht seit Jahren schon in Europa auf sich aufmerksam. Unter anderem wird es in diesem Jahr beim Usedomer Musik Festival konzertieren.
Sein Künstlerischer Leiter Jan Bjoranger ist auch in unserer Gemeinde wohl bekannt und geschätzt; er spielt seit letztem Jahr gemeinsam mit Yejin Gil sämtliche Beethoven Sonaten für Violine und Klavier im Paulus-Zentrum und begeistert ein wachsendes Publikum.

Und nun dürfen wir 'sein' Kammerorchester B1B kennenlernen! Es lädt ein zu einem öffentlichen Probe-Konzert mit Werken von Ludwig van Beethoven und Edvard Grieg. 

Ob daraus mehr wird als bloße Bekanntschaft? Der Klangkörper sucht nach einer festen Bleibe in Berlin - und vielleicht, vielleicht könnte Paulus diese Adresse, dieser örtliche und spirituelle Anker werden? Wie aufregend! Kommt alle, bringt Freunde und Nachbarn mit zu diesem ersten Kennenlernen!

Der Eintritt ist frei! Wir freuen uns wie immer über Spenden zur Finanzierung der Kirchenmusik bei Paulus.

Mit allen Sinnen!

Kindersamstag bei Paulus

Hey, Kinder von 5 bis 10,
das steht auf dem Programm beim nächsten Kindersamstag:
Wir erforschen unsere Sinne – spielen „sinn“-volle Spiele, basteln Kaleidoskope und eine Ocean-Drum – und backen Kuchen.

Samstag, 15. Februar 2020
10.00 bis 13.00 Uhr
Paulus-Zentrum, Jugendkeller
Hindenburgdamm 101b
12203 Berlin-Lichterfelde

Jetzt rasch anmelden unter meister(at)pauluslichterfelde.de
Und bitte denkt an den Kostenbeitrag von 5,00 €

Wir freuen uns auf Euch und auf einen vergnüglichen Vormittag: Julia, Moritz und Norbert

 

Familienfreizeit 2020

Erzähl mir mal (eine biblische Geschichte...)

Es ist wieder so weit: es kann sich angemeldet werden zur Paulus-Familienfreizeit!

30. April bis 03.Mai 2020
"Perspektivfabrik" in Brandenburg.
Ausbau am See 1
14778 Beetzseeheide
 

Und so wollen wir miteinander Zeit verbringen:
Vormittags wollen wir gemeinsam thematisch arbeiten.
Die Nachmittage stehen zur freien Verfügung.
Am Abend bieten wir für alle Interessierten ein geselliges Programm an.
Wir werden voll verpflegt.
Die Anreise erfolgt in Eigenregie. 

Bitte anmelden bei meister(at)paulus-lichterfelde.de

12 Heilige Nächte bei Paulus.

Innehalten.

Die Tage zwischen Weihnachten und dem 06. Januar (Epiphaniastag) gelten als Zeit der Besinnung, als Zeit, Rückschau zu halten. Es herrschen Ruhe und Stillstand, sowohl in der Natur als auch in uns Menschen.
Dieser „Zwischenzeit“ wollen wir Raum geben.

Wir laden herzlich ein:
Heilige Nächte bei Paulus
vom 26.Dezember 2019 bis zum 06. Januar 2020*
immer um 18.00 Uhr
in der Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Wir sitzen beisammen im Schein der Kerzen am Weihnachtsbaum, ruhen aus, schweigen gemeinsam, lesen vielleicht einen kleinen Text, singen ein Lied, tun uns gut in der Stille und lassen das alte und das neue Jahr gehen und kommen.

*von dieser Regel gibt es zwei Ausnahmen:
am 31.12.2019 um 18.00 Uhr laden wir zum Jahresschluss-Gottesdienst
am 01.01.2020 um 18.00 Uhr findet unser Neujahrs-Gottesdienst mit Feier des Abendmahles statt.

Wir freuen uns darauf und auf Euch und Sie.
Andrea Gransee, Gabriele Helmert, Barbara Neubert

Ökumenische Klimagebete

... in Lichterfelder Kirchen

Am Ende des "Freitag für die Zukunft", am 20. September 2019, haben wir uns abends in der Johanneskirche für ein Klimagebet zusammen gefunden. Schnell war uns klar: Das Gebet kann nur ein Anfang sein; ungeheuer groß, weitreichend und  vielschichtig sind die Fragen, die mit den Veränderungen des Klimas für uns alle und unsere Welt einhergehen. Als Christen müssen und wollen wir versuchen, Haltungen und Deutungen zu finden!

So knüpfen wir an diesen Abend an und wollen weiter machen: Im November und Dezember laden wir mittwochs um 19.00 Uhr an unterschiedlichen Orten in Lichterfelde zu ökumenischen Klima-Gebeten ein. Es ist ein Anfang aus einer kleinen Gruppe heraus. Wir freuen uns über Mitstreiter; über Menschen oder Gruppen jeden Alters, die sich auf den Weg machen, Worte vor Gott zu finden über die rasanten Veränderungen des Klimas und die Folgen.

Bisher stehen folgende Termine fest - immer mittwochs um 19.00 Uhr (nur in Paulus um 18.00 Uhr) an folgenden Orten:
06. November: Johanneskirche
13. November: Johanneskirche
20. November: Heilige Familie
27. November: Pauluskirche, 18.00 Uhr (sic!)
04. Dezember: Johanneskirche
11. Dezember: Johann-Sebastian Bach Kirche
18. Dezember: Heilige Familie
Herzlich Willkommen zum Gebet und zum Mittun!

Michael Börgers & Wolfram Helmert, Katholische Kirchengemeinde "Heilige Familie"
Pfarrerinnen Heidrun Miehe- Heger & Ulrike Klehmet, Johanneskirche
Pfarrerin Brigitte Schöne, Johannes-Sebastian Bach Gemeinde
Katja Barloschky, Pfarrerin Gabriele Helmert, Pauluskirche

Mehr zu den Andachten und Überlegungen dazu hier.

Familienkirche am Sonntag

Von Eseln und Engeln...

Liebe Eltern, liebe Kinder der Familienkirche,

"Von Eseln und Engeln" - unter diesem Motto feiern wir wieder Familienkirche, zu der wir herzlich einladen! Mütter haben nachgedacht über eine ferne Geschichte aus der Bibel, die doch so nah erscheint! 

Sonntag, 27. Oktober 2019
11.30 Uhr
Paulus-Zentrum / Saal
Hindenburgdamm 101b
12203 Berlin-Lichterfelde

Wie immer werden wir zusammen singen, beten, hören … und natürlich die Geburtstagskinder einhüllen. Im Anschluss ist Gelegenheit, die Familienkirche bei Kaffee/Wasser/Saft ausklingen zu lassen.

Wir freuen uns auf Sie und Euch!
Im Namen des Teams: Gabriele Helmert

Ein Ständchen für Clara

Am Piano: Eunyoung Seo

Samstag, 12. Oktober 2019
19.00 Uhr
Paulus-Zentrum, Saal

Hindenburgdamm 101b

Clara Schumann geb. Wieck war eine der berühmtesten Pianistinnen des 19. Jahrhunderts. Sie gilt als eine der ersten „Interpretinnen“ im modernen Sinne, die sich in einer Zeit der Bravourstücke und virtuosen Bearbeitungen populärer Opernmelodien für Werke von Bach, Beethoven, Schumann und Brahms einsetzte. Das Klavier- und Kammermusikwerk von Schumann und Brahms hätte sich ohne ihr unermüdliches Engagement nicht so schnell auf den Konzertbühnen Europas durchsetzen können!

Clara Schumann war aber nicht nur Interpretin, sondern sie komponierte auch: zunächst als Wunderkind virtuose Bravourstücke zum eigenen Gebrauch, später, oft im gegenseitigen Austausch mit ihrem Ehemann Robert Schumann, neben Solostücken für Klavier auch Kammermusik und Lieder.

Wir freuen uns riesig über den Besuch der der Interpretin des Konzertes! Die aus Korea stammende Pianistin Eunyoung Seo hat sich nach ihrer pianistischen Ausbildung in ihrer Heimat, an der Universität der Künste  / Berlin und in Indiana / USA mit ihrer Familie in Lankwitz niedergelassen.

Sie widmet diesen klammermusikalischen Abend Klavierwerken von Clara und Robert Schumann.

Clara Schumann:
Trois Romances op. 11
Ballade op. 6 Nr. 4

Robert Schumann:
Abegg-Variationen op. 1 
Arabesque op. 18 
Blumenstück op.19
Carnaval op. 9

Der Eintritt ist frei - wir freuen uns über Spenden zur Finanzierung unserer Kirchenmusik!
Hier zum Konzert-Plakat.

Heraus zur „Senioren-Sause“ bei Paulus!

Die Zeit verjeht von janz alleene ...

Herzliche Einladung zum Senioren-Altweibersommer-Vergnügen mit Kaffee, Kultur und Kuchen! 

Dienstag, 24. September 2019
15.00 bis 17.00 Uhr
Paulus-Zentrum / Saal
Hindenburgdamm 101a
12203 Berlin-Lichterfelde

Unter dem Motto „Die Zeit verjet von janz alleene“ hat Rainer Herzog ein herrlich-leichtes und buntes Programm vorbereitet. Eine witzig-heitere Mischung aus alten und neuen, bekannten und unbekannten Liedern steht im Mittelpunkt. Mit Witzen, Sprüchen und Anekdoten jibt et wat uff de Lachmuskeln! Und dabei vergeht die Zeit von ganz alleine ...

Das Ganze ohne Anmeldung – einfach kommen, dabei sein, mitlachen oder auch mal weinen, ein paar Stunden das Leben mit anderen genießen – Herzlich willkommen!

Anne Fränkle, Pfarrerin Gabriele Helmert und Team

Jubelkonfirmation 2019:

Wiedersehen bei Paulus!

Immer zu Pfingsten feiern wir bei Paulus ein Konfirmationsjubiläum. Auch in diesem Jahr.  Dazu herzlich eingeladen sind alle, die 1969, 1959, 1954 oder 1949 konfirmiert wurden. Auch Jubilare der genannten Jahre, die ihre Konfirmation damals in einer anderen Kirche gefeiert haben, sind herzlich willkommen. 

Pfingstmontag, 10. Juni 2019
10.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Am Pfingstsamstag, 08. Juni, laden wir zu einem Wiedersehens- bzw. Kennenlernkaffee ein. 

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung zu Festgottesdienst und zum Kaffeetrinken unter Tel.: 84 49 32 - 0 oder info@paulus-lichterfelde.de oder helmert@paulus-lichterfelde.de. 

Das feiern wir gemeinsam:
1949: Gnaden Konfirmation, 70 Jahre
1954: Eiserne Konfirmation, 65 Jahre
1959: Diamantene Konfirmation, 60 Jahre
1969: Goldene Konfirmation, 50 Jahre

Coole Zeit für Kids:

als Forscher unterwegs!

Hey, Ihr von 7 bis 11!

Habt Ihr Lust, Euch regelmäßig mit anderen zu treffen und der Schöpfung forschend auf den Grund zu gehen? Sozusagen mit der Lupe unterwegs? 

Das genau haben wir nämlich vor, und zwar immer donnerstags. Spiel, Spass und Action - so soll es werden, versprechen die Drei J: Julia, Jakob und Julian.

Erstes Treffen:
Donnerstag, 02. Mai 2019
15.00 bis 16.30 Uhr
Jugendkeller im Paulus-Zentrum

Hindenburgdamm 101a
12203 Berlin

Anmelden bitte bei Carola Meister meister(at)paulus-lichterfelde.de
Bis bald!

Liebe Väter, Töchter und Söhne: Singt mit am Muttertag!

Liebe Mütter: Lasst Euch besingen!

Singen macht Spaß! Nicht nur zur Weihnachtszeit...

Unser Väter-Kinder-Chor hat Lust zu Singen und ist eingeladen, die FamilienKirche am Muttertag, 12. Mai, 11.30 Uhr mit ein paar Liedern musikalisch zu gestalten – passend zum Thema des Gottesdienstes "Freude an der Schöpfung". Da kriegen der Dank an die Mütter und ihre Wertschätzung noch einmal einen ganz anderen Tiefgang, oder? Herbei also mit Euch, lasst uns unsere Stimmen erheben mit großer Fröhlichkeit!

Hier der Terminplan
Sonntag, 07. April, nach der Familien-Kirche (ca. 12.15 Uhr): Liedblätter-Verteilung und erstes Einstimmen
Dienstag, 7. Mai, 18 Uhr, Raum Junia: Lieder singen und proben
Samstag, 11. Mai, 10 Uhr, Paulus-Zentrum, Saal: Lieder singen und proben

Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen - bitte an
Carl-Sibrand Förster: foerster-gomez@gmx.net
Michael Knoche: michaelknoche(at)gmx.de
oder Cordelia Miller: miller@paulus-lichterfelde.de 

Prophetenworte

Lichterfelder Kanzeltausch: Predigtreihe bei Paulus

Ihre Kanzeln tauschen Lichterfelder Pfarrer und Pfarrerinnen in der Passionszeit für eine Predigtreihe über Texte verschiedener Propheten, die in ihren Zeiten ganz unterschiedliche Töne anschlugen, von harten Mahnworten bis zu Heilsverheißungen. 

Immer am Sonntag um 10.00 Uhr in der Pauluskirche erwarten wir folgende Predigten:

Am 17. Märzpredigt Pfarrer Roland Wicher(Petrus-Giesendorf) über Jona. Der weigerte sich, der Stadt Ninive Gottes vernichtendes Urteil zu verkündigen, und lernte, dass Gott größer ist als sein (Jonas) menschliches Urteil. 

Am 24. Märzspricht Pfarrerin Gabriele Helmertüber Verse des Propheten Habakuk. Er lebte vermutlich um 600 v. Chr. in einer von Ungerechtigkeit und Gewalt geprägten Zeit.

Am 31. Märzist der Prophet Jesaja Thema von Pfarrerin Heidrun Miehe-Heger(Johannes-Gemeinde). Seine Verheißungen sind oft in Advents- und Weihnachtsgottesdiensten zu hören, doch Jesaja verkündete auch Gottes Drohungen. 

Am 7. Aprilist Pfarrer Björn Sellin-Reschke(Petrus-Giesensdorf) mit einem Text des Propheten Sacharja zu hören. Seine Worte stammen wohl aus der Zeit um 520 v. Chr., als Rückkehrer aus dem 70-jährigen Exil in Babylon begannen, den Tempel in Jerusalem wiederaufzubauen.

Herzlich willkommen!

Kommt, alles ist bereit!

Der Weltgebetstag 2019 kommt aus Slowenien

„Kommt, alles ist bereit”: Mit dieser Bibelstelle aus dem Gleichnis des großen Festmahls (Lukas 14) laden die slowenischen Frauen zum Weltgebetstag ein. Ihr Gottesdienst entführt uns in das Naturparadies zwischen Alpen und Adria. Und er bietet Raum für alle. Es ist noch Platz – besonders für all jene Menschen, die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose. 

Slowenien ist eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union. Erst 1991 wurde es unabhängig. Es war über Jahrhunderte ein Knotenpunkt für Handel und Menschen aus aller Welt. Sie brachten vielfältige kulturelle und religiöse Einflüsse mit. Heute liegt es auf der „berüchtigten“ Balkanroute, auf der im Jahr 2015 tausende vor Krieg und Verfolgung geflüchtete Menschen nach Europa kamen. 

Mit offenen Händen und einem freundlichen Lächeln laden die slowenischen Frauen die ganze Welt zu ihrem Gottes-dienst ein. Wichtig ist ihnen, dass Frauenweltweit „mit am Tisch sitzen können“. Deshalb unterstützt die Weltgebetstagsbewegung aus Deutschland Menschenrechtsarbeit in Kolumbien, Bildung für Flüchtlingskinder im Libanon, einen Verein von Roma-Frauen in Slowenien und viele weitere Partnerinnen weltweit.

Wir feiern den Weltgebetstag
am Freitag, 01. März 2019
um 17.30 Uhr: Informationen, Lieder, Imbiss
und um 19.00 Uhr: gemeinsamer Gottesdienst
in der Markus-Kirche

Karl-Stieler-Str. 8a
12167 Berlin. 

Die beteiligten Frauen aus der Berliner Mennonitengemeinde, der Alt-Katholischen Gemeinde, der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Bethel sowie der Evangelischen Patmos-, Paulus- und Markus-Gemeinde laden Sie herzlich ein. Kommt, alles ist bereit!
Uta Scholian (für das Vorbereitungs-Team)

Klimaneutral leben - ist das möglich?

Paulus-Umwelt-Tipp Nr. 2

Zur größten und bedrohlichsten Umweltgefahr ist der menschgemachte Klimawandel geworden. Bisher steigt jedes Jahr die weltweite Konzentration an Klimagasen in der Atmosphäre an und auch in Deutschland ist der CO2-Ausstoß seit 2009 nicht mehr gefallen. Hinzu besitzt CO2 eine Verweildauer von 120 Jahren, bis es in der Atmosphäre größtenteils abgebaut ist.Selbst wenn die Welt also morgen klimaneutral würde, die jetzige Konzentration in der Atmosphäre bliebe weitgehend noch einige Jahre wie sie heute ist. Es ist also dringend angeraten, sofort alles dafür zu tun, den derzeitigen riesigen Ausstoß an Klimagasen drastisch zu verringern, um den nachfolgenden Generationen, unseren Kindern, nicht einen aus den Fugen geratenen Planeten zu überlassen. 

Für diese Herkulesaufgabe steht jeder von uns in der Pflicht, seinen Teil beizutragen.
Wer diese stattdessen auf die Politik schiebt, macht es sich nicht nur zu leicht, sondern verkennt auch die politischen Möglichkeiten. Unser westlicher Konsumwahn der letzten Jahrzehnte lässt unseren Planeten spätestens dann kollabieren, wenn zusammen fast 3 Milliarden Chinesen und Inder ihn uns verständlicherweise nachahmen wollen.  

Zum Klimawandel tragen hauptsächlich die großen Dreibei: Verkehr, Fleischkonsum, Heizungen.
Die gute Nachricht vorweg: Es gibt heute schon bei Zweien klimaschonende Alternativen. Seit einem Jahr fahren alle Fernverkehrszüge mit 100 % Ökostrom, ebenso die Berliner S- und U-Bahn und Tram. Wer also in Berlin zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem schienengebundenen Nahverkehr unterwegs ist und für weite Strecken den ICE nimmt, stößt kaum schädliche Klimagase aus. Eine Flugreise, auch nur eine in Europa, lässt dagegen das persönliche CO2-Kontingent (siehe unten) explodieren. Wer aber eine Reise mit dem Flugzeug partout nicht vermeiden kann, für den gibt es Atmosfair. Die gemeinnützige Organisation gleicht nach Kauf eines Zertifikats die ausgestoßenen Klimagase aus, indem sie entsprechend in Aufforstungen, Solaranlagen u. Ä. mehr investiert. 

Würden alle Menschen kein Fleisch essen, wären die Klimagase um etwa 20 % reduziert.
Sich fleischreduziert oder ganz vegan zu ernähren, ist also aktiver Klimaschutz (über fleischlose Alternativen schreiben wir in einer der nächsten Ausgaben). 

Wer nicht neu baut und z. B. zur Miete wohnt, für den ist der letzte Punkt schwieriger, ihn klimaschonend zu gestalten: das Heizen der Wohnung. Hier hilft das Herunterdrehen der Thermostate. 20 Grad reichen oftmals aus, wenn die Existenz eines Pullovers wiederentdeckt wird. Außerdem ist die Luft dann weniger trocken, damit gesünder und das Denken fällt leichter. 

Um derzeit klimaneutral in Deutschland zu leben, reicht eine Reduzierung auf einen Ausstoß pro Person von vier Tonnen im Jahr an CO2-Äquivalente aus.
Die vier Tonnen berücksichtigen, dass Menschen aus armen Ländern keinen so hohen CO2-Ausstoß besitzen wie wir (wir leben also gewissermaßen auf deren Kosten - ein weltweit gerechter wären 2,3 Tonnen). Wer aber das obige Verhalten beherzigt, erreicht leicht einen Verbrauch von nur noch 5-6 Tonnen. Immer noch ein bis zwei Tonnen zu viel, doch fürs Erste können diese für 23 € pro Tonne und Jahr bei Atmosfair günstig kompensiert werden. Leisten kann sich das jeder! Denn, und das ist das Faszinierende am klimaschonenden Verhalten, man schützt nicht nur die Welt für unsere Kinder, sondern spart jede Menge Geld. Es ist also nicht so schwer, persönlich den Klimawandel zu stoppen. Man muss es nur wollen. Wir bitten Sie - wollen Sie!   

Achim Hasenberg

In dieser Rubrik im Paulusbrief schreiben im Wechsel Antje Jörns und Achim Hasenberg. Wir möchten Nützliches zum Thema Umwelt und Klimaschutz vorstellen, zum Nachdenken anregen und praktische Ideen für den Alltag präsentieren. Sie haben Fragen, Tipps und Anregungen? Schreiben Sie uns und wir recherchieren!Unser Motto: beobachten, nachdenken, umdenken, handeln.

Dorfkirche gesperrt - jetzt helfen!

Ein Aufruf

Seit Oktober ist unsere Dorfkirche für alle Veranstaltungen gesperrt, weil - erneut/immer noch - Schadstoffe im Dachstuhl und der Empore festgestellt wurden. 
Die Kirche kann also nicht für Gottesdienste, Trauungen und Taufen genutzt werden, bis sie professionell von den Schadstoffen befreit und die Ursache beseitigt wurde. 

Wir sind unter Hochdruck dabei, die Kosten für diese Sanierung zu ermitteln.  Sicher ist: es wird die regulären finanziellen Möglichkeiten unserer Gemeinde bei weitem überschreiten. Kirchenkreis und insbesondere unser Bauverein sind angefragt – aber ohne Spenden werden wir die beliebte Dorfkirche auch mit deren Hilfe nicht in Stand setzen können.

Bitte helfen Sie mit, damit dieser historische Ort mit seiner besonderen Atmosphäre allen Menschen in Lichterfelde bald wieder offensteht:

Spenden Sie JETZT!
Konto Bauverein Pauluskirche Lichterfelde e.V.
IBAN: DE31 1001 0010 0037 1441 07

Werden Sie Mitglied im Bauverein!
Derzeit hat der Bauverein 55 Mitglieder bei wachsenden Aufgaben. Wir unterstützen die Gemeinde vordringlich bei der Instandhaltung der Dorfkirche, die uns allen sehr fehlt. 

Alle Spenden sind steuerlich absetzbar.  Hier ist das Beitrittsformular, sie liegen aber auch in beiden Kirchen und in der Küsterei aus. Wer mehr wissen möchte zur Geschichte unserer Dorfkirche: hiergeht's lang.

Wir hoffen auf Eure und Ihre Unterstützung und halten Sie auf dem Laufenden.

Ihr Klaus Hahner 
GKR und Bauverein

Suche den Frieden und jage ihm nach. Ps 34,15

Gedanken zur Jahreslosung 2019

Liebe Leserin, lieber Leser,

(k)ein Raum in der Herberge – es ist die 5. Adventszeit, seit Paulus eine Wohnung für Kirchenasyl zur Verfügung stellt. Die „Erstbelegung“ damals war chaotisch. Wir haben Fehler gemacht und daraus gelernt. Wir haben uns mit juristischen und medizinischen Fragen auseinander gesetzt, haben viel Hilfsbereitschaft aus der Gemeinde und darüber hinaus erfahren, haben leckeres afghanisches Essen gekostet und die Schönheit von Schriftzeichen in Tigryna bewundert und standen manchmal hilflos vor den Herausforderungen,
die sich ergaben. Vor allem jedoch sind wir Menschen begegnet, Menschen, die ihr altes Leben hinter sich lassen mussten.

Was es dann heißt, eine Herberge zu haben, wo man sich sicher und geborgen fühlt, einen Raum, um zur Ruhe zu kommen, Menschen um sich, die einen durch den Papier- und Paragraphen-Dschungel begleiten, die sich dafür einsetzen, dass der Asylantrag noch einmal geprüft und die Ablehnung ggf. doch revidiert wird ..., was das bedeutet, kann ich, die ich das unverdiente Glück habe, zu meiner Zeit an meinem Ort geboren worden zu sein, allenfalls ahnen.

Dabei ist uns bewusst, dass wir mit der Wohnung nicht die großen Probleme von Flucht und ihren Ursachen, von Abgrenzung und Integration, von Angst vor „Überfremdung“ und den Missbrauch von Asyl lösen können.

Gleichzeitig wiederum wissen wir uns durch die Taufe beauftragt mit der Liebe Gottes zur Schöpfung, zu unseren Mitgeschöpfen. Die Bibel mit ihren Geschichten, Weisheiten und Mahnungen ist uns dabei kein starres Gesetzeswerk, eher „Lebens-Mittel“, Ansporn, Wegweisung.

Eine dieser Wegweisungen begleitet uns als Jahreslosung in 2019: „Suche den Frieden und jage ihm nach.“ (Ps 34,15)

Frieden – das hebräische ‚Shalom‘ ist mehr als die Abwesenheit von Streit und Krieg. Es ist die tiefe Sehnsucht nach einer heilen, unversehrten Welt, in der keine Gefahr mehr droht.

‚Shalom‘ ist die unverbrüchliche Hoffnung auf ein gerechtes und alle Feindschaft überwindendes Miteinander der ganzen Schöpfung.

‚Shalom‘, Frieden ist einer der Schlüssel zur Herberge.

Ich wünsche uns, dass wir nicht müde werden, diesem Frieden in uns, um uns und in Gott nachzuspüren, damit die Herberge offenbleibt.

Ihnen allen eine lichtvolle Zeit des Advent, den Frieden vom Kind in der Krippe und, wenn Sie mögen, die eine oder andere „Heilige Nacht“ zwischen dem 26. Dezember 2018 und dem
6. Januar 2019, immer 18 Uhr, um den Weihnachtsbaum in der Pauluskirche sitzend, singend, hörend, schweigend Weihnachtsglanz und -frieden aufnehmen

Ihre Gabriele Helmert

Paulus-Senioren feiern Weihnachten.

Zeit für uns. Zeit miteinander.

Ja, es gibt Geschenke, die lassen sich partout nicht in Geschenkpapier einpacken: Liebe, Familie, Freunde, Lachen und Gesundheit.

Stopp, da fällt mir doch noch ein nachhaltiges wunderschönes Weihnachts-Geschenk für uns Oldies ein.
Es ist allerdings ein sehr kostbares Geschenk, man kann schon von wahrem Luxus sprechen. Man muss es nicht auf einmal verschenken. In kleinen Portionen übers Jahr verteilt, ist es für den Schenkenden erschwinglich und der Beschenkte hat öfter was davon. Das Beste ist, es verliert nicht an Wert. Kommen Sie drauf, was es ist?

„Das Wertvollste, was du einem Mitmenschen schenken kannst, ist deine Zeit, in welcher du mit deiner ganzen Aufmerksamkeit für ihn da bist“ J. Strebel 

Ich bleibe dabei: Das schönste Geschenk ist Zeit – Zeit zum Reden – Zeit zum Zuhören – Zeit zum Lachen– Zeit zusammen!

All das schenken wir Euch und Ihnen und laden herzlich ein zu unserer Senioren-Advents- und Weihnachtsfeier:

Mittwoch, 12. Dezember 2018
15.00 bis 17.00 Uhr
Paulus-Zentrum
Hindenburgdamm 101, Saal
12203 Berlin-Lichterfelde

Herzlich willkommen! Auch ohne Anmeldung...
Ihre Anne Fränkle

"Da für Dich": Sicherheit für Senioren

Polizei zu Gast bei Paulus mit Rat und Tipps

Weil die Anzahl der Senioren und Seniorinnen zunimmt, die Zahl der Trickbetrügereien aber nicht, hat die Berliner Polizei 2018 zum Seniorensicherheitsjahr erklärt. Sie kommt auf Einladung auch in die Gemeinden, um Ratschläge und Tipps zu vermitteln, wie man Räubern, Dieben und Betrügern ein „Schnippchen schlagen“ kann.

Unter dem Motto „Da für Dich“ bieten unsere „Freunde und Helfer“ den Senioren einen besonderen Seniorensicherheit-Service an, den wir auch in diesem Jahr wieder gern in Anspruch nehmen.Weil es im Leben nicht um „Ich hab’s dir ja gesagt“, sondern um „Ich bin für dich da“ geht, laden wir ein:

Mittwoch, 14. November,15.00 bis ca. 17.30 Uhr
Paulus-Zentrum, Saal
Hindenburgdamm 101
Berlin-Lichterfelde

Der Eintritt ist frei –Willkommen, ohne Anmeldung.

"Ich entlaste Städte"

Resümee zum dreimonatigen Lastenrad-Test bei Paulus

Nach dreimonatiger Probefahrt eines E-Lastenrades vom Bund-Projekt „Ich entlaste Städte“ hier ein erstes Fazit. 
Insgesamt wurde das Rad 437 km bewegt, das sind fast fünf Kilometer täglich und liegt über dem Schnitt der anderen Projektteilnehmer. Davon ausgegangen, dass ohne das Lastenrad das Auto genommen worden wäre,
haben wir damit rund 80 kg CO2 eingespart (so viel wie der jährliche pro Kopf Ausstoß von Äthiopien).
Unser Lastenradtestlauf hat einige Aufmerksamkeit bewirkt. Die Zeitungen „Die Kirche“ und „Berliner Woche“ berichteten in langen Artikeln, ebenso erschien ein Bericht auf der Homepage des ADFC und der Artikel mit Video vom Kirchenkreis Steglitz wurde bei Facebook 1.500 mal angesehen. Auch bei Instagram erhielt der gleiche Beitrag viele Likes und Zuspruch. Die „super Idee, die einen wieder tief durchatmen lässt“, wie einer kommentierte, wurde in den letzten August-tagen noch für einen Film vom Bundesumweltministerium porträtiert. 
Besonders froh sind wir auch, dass wir Viele neugierig machen konnten und Einige sich das Lastenrad ausgeliehen haben. Die Johannesgemeinde überlegt nun, ein eigenes Lastenrad anzuschaffen. Mit unserem Lastenrad wurden Straßenbäume gewässert und so ein paar Spendengelder für diese „Dienste“ eingenommen. Also ein gelungenes Zeichen, dass die Paulusgemeinde die Bewahrung der Schöpfung ernst meint und es nicht nur bei der Absicht belässt.
Kritik gibt es auch. 
Nicht jeder kam mit dem dreirädrigen Test-Lastenrad auf Anhieb zurecht. Außer unserer Pfarrerin Frau Neubert, die quasi keine Eingewöhnungsphase benötigte, brauchten fast alle anderen diese. Manche(n) schreckte das ganz davon ab, das Lastenrad zu nutzen. 
Auch wollten Eltern unserer beiden Kitas das Rad zum Kindertransport sich ausleihen, was wir aus Sicherheitsgründen ablehnen mussten. Sollte sich die Gemeinde für ein eigenes Lastenrad entscheiden, ist ein einspuriges Rad, welches ein gewohntes Fahrradverhalten besitzt und für den Kindertransport zugelassen ist, vermutlich für uns die beste Lösung.
Wir werden uns in der Gemeinde den Testlauf genauer ansehen und dem GKR dann eine Empfehlung aussprechen, der letztlich über die Anschaffung eines eigenen Lastenrades entscheidet. 
Für die regelmäßigen NutzerInnen, die sich an diese leise, platzsparende wie klimafreundliche und vor allem Spaß machende Art von Lastentransport gewöhnt haben, empfehlen wir das „fLotte-Projekt“ des ADFC (https://flotte-berlin.de), welches kostenlos Lastenräder zur Verfügung stellt und bei dem wir, wenn wir uns für ein eigenes Rad entscheiden, mitmachen wollen. 
Achim Michael Hasenberg

Ökumenischer Jugendtag 2018

Gottesdienst - Markttreiben - Lagerfeuer

Zum dritten Mal treffen sich Jugendliche und junge Erwachsene aus Lichterfelder Gemeinden konfessionsübergreifend, um gemeinsam zu feiern, über Gott und Welt zu reden und sich (besser) kennen zu lernen:

Samstag, 15. September 2018
15.00 bis 19.00 Uhr
Kath. Pfarrgemeinde Heilige Familie

Kornmesserstraße
Berlin-Lichterfelde

Wir eröffnen den Jugendtag mit einem Gottesdienst. Danach beginnt der Markt mit etlichen Mitmach-Angeboten und leckerem Essen. Und abschließend finden wir zusammen am Lagerfeuer... Kommet zuhauf!

Ein Lastenrad für Paulus!

Funktioniert Gemeinde ohne Auto? Einen Gemeindebus haben wir vor langer Zeit abgeschafft, aber Privat-Autos nutzen wir oft für allerlei Transporte. 

Ob es auch ohne geht? Das wollen wir ausprobieren und haben uns um ein Lastenrad zur Probe beworben. Mit Erfolg! Das Projekt „Ich entlaste Städte“ vom Bund stellt uns von Mitte Mai bis Mitte August kostenlos ein Lastenrad zur Verfügung. 

Ob zum Friedhof oder zum Getränkeeinkauf, ob Materialien aus dem Baumarkt oder Biertische, Sperrmüll zur BSR oder Spielsachen für‘s Sommerfest: Die Gemeinde mit ihren beiden Kindergärten probiert aus, wofür sich ein Lastenrad nutzen lässt. Und damit es nicht zu anstrengend wird - das Rad kann bis zu 100 kg Gepäck transportieren - ist das Lastenrad ein E-Bike, also mit einem kleinen Elektromotor ausgestattet. 

Damit sind wir die zweite Gemeinde im Berliner Südwesten, nach der Kirchengemeinde Wannsee, die zumindest Teile ihrer eigenen Mobilität ökologisch, klimaneutral und für alle verträglicher gestalten will. 

In der Probezeit wollen wir auch ausloten, welche Möglichkeiten eines Verleihs bestehen, z.B. an Eltern von Kita-Kindern, die für einen Tag ein Lastenrad benötigen oder so ein Rad einfach einmal ausprobieren wollen. Im Anschluss an die Testphase wird der GKR die Erfahrungen auswerten. Er hofft, dass es ihm gelingt, einen guten Beitrag zu leisten, damit die ständig steigenden CO2-Emissionen im Verkehr verringert werden können und unsere Städte lebenswerter werden. Vor allem aber, dass möglichst viele aus der Gemeinde erfahren, wie viel Spaß Lastenradfahren macht. 

Für Anregungen, wo überall ein Lastenrad in der Gemeinde sinnvoll ist, sind wir dankbar unter: info@paulus-lichterfelde.de oder, indem Sie eine Nachricht in der Küsterei hinterlassen. 

Achim Hasenberg/Barbara Neubert 

Gedenken am 8. Mai: Säule der Gefangenen.

Das Grauen unserer Vergangenheit hatte viele Namen, und viele Orte. Einer davon gleich um die Ecke, in unserem Stadtteil.

Die Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e.V. erinnert mit einer Gedenkfeier an das Außenlager des KZ Sachsenhausen, direkt am Teltowkanal gelegen.
An der Gedenkfeier wirken Schüler und Schülerinnen der Beethoven- und Fichtenberg-Oberschule mit.
Voraussichtlich wird auch Herr Pilecki dabei sein. Sein Bruder war Häftling in Lichterfelde und er selbst wurde als Zwangsarbeiter eingesetzt. 

Samstag, 8. Mai 2018
11.00 Uhr
Säule der Gefangenen

Wismarer Str. 26 - 26
12207 Berlin

Und danach:
Nachmittag der Begegnung
Samstag, 8. Mai 2018
13 Uhr
Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

Ostpreußendamm 64
12207 Berlin

Konfirmandenfahrt 2018: Rückblick in Bildern.

Wir waren unterwegs: Paulus-ku-Fahrt vom 13. – 15. April 2018, wie in jedem Jahr ein Höhepunkt für alle Teilnehmenden.

Wir waren viele: 60 Konfirmandinnen und Konfirmanden, 30 Teamer_innen = 90 Menschen von Paulus drei Tage beisammen.

Wir hatten es gut: im KIEZ Frauensee war Raum und Zeit für Reden und Toben, für Stille und Meditation, für Spielen und Arbeiten, für Gemeinschaft mit sich selbst, mit den anderen, mit Gott.

Wer schauen mag: hier sind ein paar wenige Bilder aus den Arbeitspausen. 

Taizé-Andacht in der Pauluskirche

Kerzen brennen.
Gesprochene Gebete.
Stille, Meditation, Einkehr bei mir selbst und bei Gott.
Gesang, leicht, einfach, sich wiederholend.
Lichter, Fürbitten - gesprochen, in der Stille.
Gemeinschaft. 

Wir laden ein zur Taizé-Andacht am
Mittwoch, 18. April 2018
18.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
Berlin-Lichterfelde

Endlich alt - jetzt mach ich, was ich will!

Film und Gespräch für Menschen von 50 bis 100 Jahren.

So viel steht fest: Alt werden ist nichts für Feiglinge. Ist nicht nur lustig. Tut manchmal auch weh. Es heißt Abschied nehmen von Gewohntem, vom immer willfährigen Körper, vom perfekten Gedächtnis, von manchen Freunden aus früheren Zeiten.

ABER: Alt werden ist auch Befreiung! Von lebenslangen Pflichten, von Druck und von ‚machen müssen‘. Und von Zeitmangel, der so lange als Entschuldigung für nicht gelebte Träume herhalten musste.
Wie diese Sorte neue Freiheit geht, wie wir dafür Mut finden, davon soll dieser Abend handeln. Wir zeigen einen passenden Film – und nehmen uns miteinander Zeit für Austausch und Fragen und Gespräch.

Mittwoch, 11. April 2018
18.00 bis 20.00 Uhr
Paulus-Zentrum
Hindenburgdamm 101 B, 12203 Berlin

Vorbereitung und Leitung des Abends:
Sabine Plümer, Arbeit mit älteren Menschen im Stegtlitzer Kirchenkreis
Gabriele Helmert, Pfarrerin

Petra Drachenberg, Familienbildung

Damit wir gut planen können, bitten wir um Anmeldungbis 8. April 2018
 bei
Sabine Plümer | Telefon 030 83 90 92 29 aeltere@kirchenkreis-steglitz.de
www.kirchenkreis-steglitz.de/aeltere

Gründonnerstag 2018 bei Paulus

Das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern: Gründonnerstag.

Wie jedes Jahr versammeln wir uns am Abend in der Pauluskirche um eine lange Tafel.
Wir erinnern uns, wie Jesus mit seinen Freunden zum letzten Mahl zusammen saß, das Brot brach, den Wein teilte.
Wir lesen und singen und beten – und gemeinsam schmecken wir, was unserem Leben Kraft gibt.

Kommt an den Tisch der Gemeinde! Und denen, die sonst nie oder selten in die Kirche gehen und irgendwie ein Ziehen spüren, teilhaben zu wollen an Ostern: Es ist genug Platz für alle an der Tafel – Herzlich Willkommen!

Donnerstag, 29. März 2018
18.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Mein FSJ neigt sich dem Ende zu. Tschüss, Paulus!

Sieben Monate sind es jetzt her, dass ich hier in der Ev. Paulus-Kirchengemeinde Lichterfelde mein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) angefangen habe, und nun wird es am 28.02.18 vorbei sein.
Und was habe ich gelernt? Wo soll ich anfangen, ich weiß jetzt, dass der Kopierer in der Pubertät steckt, die Schneidemaschine aber einen guten Job macht, wo man Absender- und Empfängeranschrift hin schreibt und wie man Etiketten druckt. Und im Briefe-Eintüten und Tische-und-Stühle-Stellen bin ich nun Profi.

Nein aber ernsthaft, was habe ich wirklich sieben Monate lang gemacht?
Am Anfang hatte ich wenig Vorstellungen.
Ich kannte ja nur die Konfirmanden- und Teamerarbeit. Ich bin heute noch erstaunt, wieviel mehr man machen kann! Und wenn ich das jetzt alles ausführlich beschreiben würde, hätten Sie, liebe Leser/innen, einen Kurzroman. Und deshalb, falls Sie in ganz knappen Worten eine Übersicht haben wollen, was ich so alles gemacht habe in meiner Zeit als FSJlerin, dann schauen Sie mal unten...

Hier schon einmal das Fazit: Es war wirklich ein sehr eindrückliches FSJ und die Menschen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, waren einfach sehr nett. Natürlich ist Teamwork und auch, dass man als christliche Kirchengemeinde eigentlich jeden im Blick haben muss, sehr herausfordernd, aber ich finde, genau das Miteinander ist auch gerade das Schöne an Gemeinde. Und mit der richtigen Kommunikation lässt sich vieles bewegen.

Zum Schluss einen Dank an die Ehrenamtlichen, die für die Gemeinde wirklich unentbehrlich sind, an das Paulus Café für diverse liebevoll belegte Brötchen und natürlich an alle anderen, die mich während meines FSJ begleitet haben!

Vielen Dank für die schöne Zeit auch mit Ihnen/euch
Luca Schneider

PS: Hier habe ich mitentwickelt und/oder mitgewirkt …
Mitarbeiterrunden, Kita Roonstraße, Paulus-kids, „Kreatives Gestalten“, Jugendkeller einschließlich Neumöbelierung, Konfirmanden-unterricht, Sommerfahrt, Ökumenischer Jugendtag, Sommerfest in der Roonstraße, Familienfreizeit, Familienkirchen, Jugendandachten, Schulanfänger-Gottesdienste, Schulgottesdienste, Bandabend „Frei Schnauze“, Konfirmandenfahrt + Präsentationsabend, kreiskirchliche Konvente, Werkstatttage, Kirchenführungen, Gemeindeversammlung, Gemeindebeiratssitzung, Weihnachtsbasar, Weihnachtsfeiern, Krippenspiel, Mitternachtsgottesdienst, Sammelaktion für Brot für die Welt, Ehrenamtsfest und Jugendleiterfahrt..

Familienkirche "Surinam": Willkommen zum Vorbereitungstreffen.

Unsere nächste  "traditionelle" Familienkirche am 11. März wird besonders bunt, vielleicht ein bisschen exotisch, und sicher sehr spannend.

Eine Seh-und-Hör-Reise nach Surinam haben wir im Sinn, orientieren uns dabei am diesjährigen Weltgebetstag (mehr dazu dann).
Dazu gibt es eine Grundidee, die kreativ ausgeschmückt werden will.

Damit das gelingt, suchen wir Menschen, die Lust haben, die Grundidee weiter zu entwickeln und gestaltend in die Tat umzusetzen. Wir treffen uns dafür in einer offenen Vorbereitungsgruppe

am Donnerstag, 22.Februar 2018
um 19.30 Uhr
in der Küsterei
Hindenburgdamm 101a
12203 Berlin-Lichterfelde

Über eine Rückmeldung (zwecks Planung) freuen wir uns!
Gabriele Helmert und Norbert Rahn

"Ein Bericht für eine Akademie": Kafka bei Paulus.

Der Menschenaffe Rotpeter berichtet vor akademischem Publikum von seiner Vermenschlichung. An sein äffisches Vorleben kann er sich kaum noch erinnern. In einen Herrenanzug gewandet legt er Zeugnis ab, von seiner Gefangennahme in Afrika über die demütigende Überfahrt nach Europa bis heute.
Eine Parabel auf den starken Wunsch nach Anerkennung und die Macht der Ausgrenzung.

Solotheaterstück
"Ein Bericht für eine Akademie"
von Franz Kafka
mit Guido Schmitt

Samstag, 27. Januar 2018
20.00 Uhr
Paulus-Zentrum, Großer Saal
Hindenburgdamm 101b
12203 Berlin-Lichterfelde

Eintritt 15,00 €, ermäßigt 12,00 €
Verkauf an der Abendkasse ab 18.30 Uhr.

Guido Schmitt, Schauspieler: „In Vorbereitung auf das Stück war ich oft im Berliner Zoo. Dort habe ich verschiedene Menschenaffen studiert. Im Stück ist es ja der Affe, der den Menschen beobachtet und zu kopieren versucht; ich musste nun umgekehrt den Affen beobachten. Doch wenn ich in die Augen eines Tieres schaute, fragte ich mich oft: Wer beobachtet hier eigentlich wen?“

Wer mehr wissen möchtewww.guidoschmitt.de

Kirchenasyl bei Paulus: Fürbitte und Dank.

Mitten in der Advents- und Weihnachtszeit beschäftigen wir uns mit Herbergssuche, für Maria und Josef damals und für Menschen auf der Flucht heute.
Unsere Herberge ist ein Kirchenasyl. Wir hatten Platz und haben wieder jemanden aufgenommen. Einen jungen Mann aus Eritrea. Er spricht Tigrinja, so dass es mit der Verständigung spannend ist.
Wir freuen uns sehr, dass wir in der Gemeinde und über das Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf Menschen gefunden haben, die den Mann begleiten wollen. Sie haben auch schon einen Deutschkurs in Paulus-Zehlendorf ausfindig gemacht, zu dem er gehen kann. Anderes wird sich finden. 

Es berührt mich, wenn ich erlebe, dass schon eine Woche ohne Angst vor Abschiebung, helfen. Es ist ihm anzusehen, wie gut es tut, in Ruhe schlafen zu können.
Manchmal fragen wir uns, wie es den Menschen geht, die wir beherbergt haben. Zu einigen haben wir noch Kontakt, andere melden sich selbst, von manchen wissen wir nichts. Unsere Fürbitte gilt ihnen allen. 

Viele haben Anteil daran, dass Kirchenasyl bei uns so warmherzig ist. Im Namen des Gemeindekirchenrats danke ich Ihnen - und auch allen, die das Kirchenasyl finanziell, mit ihren Gebeten und Wünschen unterstützen.

Wenn Sie mehr wissen möchten zum Kirchenasyl finden Sie einen Artikel im letzten Paulusbrief.

Barbara Neubert
mit Gabriele Helmert und Claudia Zier 

Letzte Änderung am: 18.11.2020