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Ökumenischer Jugendtag 2018

Gottesdienst - Markttreiben - Lagerfeuer

Zum dritten Mal treffen sich Jugendliche und junge Erwachsene aus Lichterfelder Gemeinden konfessionsübergreifend, um gemeinsam zu feiern, über Gott und Welt zu reden und sich (besser) kennen zu lernen:

Samstag, 15. September 2018
15.00 bis 19.00 Uhr
Kath. Pfarrgemeinde Heilige Familie

Kornmesserstraße
Berlin-Lichterfelde

Wir eröffnen den Jugendtag mit einem Gottesdienst. Danach beginnt der Markt mit etlichen Mitmach-Angeboten und leckerem Essen. Und abschließend finden wir zusammen am Lagerfeuer... Kommet zuhauf!

Frühere Nachrichten

Ein Lastenrad für Paulus!

Funktioniert Gemeinde ohne Auto? Einen Gemeindebus haben wir vor langer Zeit abgeschafft, aber Privat-Autos nutzen wir oft für allerlei Transporte. 

Ob es auch ohne geht? Das wollen wir ausprobieren und haben uns um ein Lastenrad zur Probe beworben. Mit Erfolg! Das Projekt „Ich entlaste Städte“ vom Bund stellt uns von Mitte Mai bis Mitte August kostenlos ein Lastenrad zur Verfügung. 

Ob zum Friedhof oder zum Getränkeeinkauf, ob Materialien aus dem Baumarkt oder Biertische, Sperrmüll zur BSR oder Spielsachen für‘s Sommerfest: Die Gemeinde mit ihren beiden Kindergärten probiert aus, wofür sich ein Lastenrad nutzen lässt. Und damit es nicht zu anstrengend wird - das Rad kann bis zu 100 kg Gepäck transportieren - ist das Lastenrad ein E-Bike, also mit einem kleinen Elektromotor ausgestattet. 

Damit sind wir die zweite Gemeinde im Berliner Südwesten, nach der Kirchengemeinde Wannsee, die zumindest Teile ihrer eigenen Mobilität ökologisch, klimaneutral und für alle verträglicher gestalten will. 

In der Probezeit wollen wir auch ausloten, welche Möglichkeiten eines Verleihs bestehen, z.B. an Eltern von Kita-Kindern, die für einen Tag ein Lastenrad benötigen oder so ein Rad einfach einmal ausprobieren wollen. Im Anschluss an die Testphase wird der GKR die Erfahrungen auswerten. Er hofft, dass es ihm gelingt, einen guten Beitrag zu leisten, damit die ständig steigenden CO2-Emissionen im Verkehr verringert werden können und unsere Städte lebenswerter werden. Vor allem aber, dass möglichst viele aus der Gemeinde erfahren, wie viel Spaß Lastenradfahren macht. 

Für Anregungen, wo überall ein Lastenrad in der Gemeinde sinnvoll ist, sind wir dankbar unter: info@paulus-lichterfelde.de oder, indem Sie eine Nachricht in der Küsterei hinterlassen. 

Achim Hasenberg/Barbara Neubert 

Gedenken am 8. Mai: Säule der Gefangenen.

Das Grauen unserer Vergangenheit hatte viele Namen, und viele Orte. Einer davon gleich um die Ecke, in unserem Stadtteil.

Die Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e.V. erinnert mit einer Gedenkfeier an das Außenlager des KZ Sachsenhausen, direkt am Teltowkanal gelegen.
An der Gedenkfeier wirken Schüler und Schülerinnen der Beethoven- und Fichtenberg-Oberschule mit.
Voraussichtlich wird auch Herr Pilecki dabei sein. Sein Bruder war Häftling in Lichterfelde und er selbst wurde als Zwangsarbeiter eingesetzt. 

Samstag, 8. Mai 2018
11.00 Uhr
Säule der Gefangenen

Wismarer Str. 26 - 26
12207 Berlin

Und danach:
Nachmittag der Begegnung
Samstag, 8. Mai 2018
13 Uhr
Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

Ostpreußendamm 64
12207 Berlin

Konfirmandenfahrt 2018: Rückblick in Bildern.

Wir waren unterwegs: Paulus-ku-Fahrt vom 13. – 15. April 2018, wie in jedem Jahr ein Höhepunkt für alle Teilnehmenden.

Wir waren viele: 60 Konfirmandinnen und Konfirmanden, 30 Teamer_innen = 90 Menschen von Paulus drei Tage beisammen.

Wir hatten es gut: im KIEZ Frauensee war Raum und Zeit für Reden und Toben, für Stille und Meditation, für Spielen und Arbeiten, für Gemeinschaft mit sich selbst, mit den anderen, mit Gott.

Wer schauen mag: hier sind ein paar wenige Bilder aus den Arbeitspausen. 

Taizé-Andacht in der Pauluskirche

Kerzen brennen.
Gesprochene Gebete.
Stille, Meditation, Einkehr bei mir selbst und bei Gott.
Gesang, leicht, einfach, sich wiederholend.
Lichter, Fürbitten - gesprochen, in der Stille.
Gemeinschaft. 

Wir laden ein zur Taizé-Andacht am
Mittwoch, 18. April 2018
18.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
Berlin-Lichterfelde

Endlich alt - jetzt mach ich, was ich will!

Film und Gespräch für Menschen von 50 bis 100 Jahren.

So viel steht fest: Alt werden ist nichts für Feiglinge. Ist nicht nur lustig. Tut manchmal auch weh. Es heißt Abschied nehmen von Gewohntem, vom immer willfährigen Körper, vom perfekten Gedächtnis, von manchen Freunden aus früheren Zeiten.

ABER: Alt werden ist auch Befreiung! Von lebenslangen Pflichten, von Druck und von ‚machen müssen‘. Und von Zeitmangel, der so lange als Entschuldigung für nicht gelebte Träume herhalten musste.
Wie diese Sorte neue Freiheit geht, wie wir dafür Mut finden, davon soll dieser Abend handeln. Wir zeigen einen passenden Film – und nehmen uns miteinander Zeit für Austausch und Fragen und Gespräch.

Mittwoch, 11. April 2018
18.00 bis 20.00 Uhr
Paulus-Zentrum
Hindenburgdamm 101 B, 12203 Berlin

Vorbereitung und Leitung des Abends:
Sabine Plümer, Arbeit mit älteren Menschen im Stegtlitzer Kirchenkreis
Gabriele Helmert, Pfarrerin

Petra Drachenberg, Familienbildung

Damit wir gut planen können, bitten wir um Anmeldungbis 8. April 2018
 bei
Sabine Plümer | Telefon 030 83 90 92 29 aeltere@kirchenkreis-steglitz.de
www.kirchenkreis-steglitz.de/aeltere

Gründonnerstag 2018 bei Paulus

Das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern: Gründonnerstag.

Wie jedes Jahr versammeln wir uns am Abend in der Pauluskirche um eine lange Tafel.
Wir erinnern uns, wie Jesus mit seinen Freunden zum letzten Mahl zusammen saß, das Brot brach, den Wein teilte.
Wir lesen und singen und beten – und gemeinsam schmecken wir, was unserem Leben Kraft gibt.

Kommt an den Tisch der Gemeinde! Und denen, die sonst nie oder selten in die Kirche gehen und irgendwie ein Ziehen spüren, teilhaben zu wollen an Ostern: Es ist genug Platz für alle an der Tafel – Herzlich Willkommen!

Donnerstag, 29. März 2018
18.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Mein FSJ neigt sich dem Ende zu. Tschüss, Paulus!

Sieben Monate sind es jetzt her, dass ich hier in der Ev. Paulus-Kirchengemeinde Lichterfelde mein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) angefangen habe, und nun wird es am 28.02.18 vorbei sein.
Und was habe ich gelernt? Wo soll ich anfangen, ich weiß jetzt, dass der Kopierer in der Pubertät steckt, die Schneidemaschine aber einen guten Job macht, wo man Absender- und Empfängeranschrift hin schreibt und wie man Etiketten druckt. Und im Briefe-Eintüten und Tische-und-Stühle-Stellen bin ich nun Profi.

Nein aber ernsthaft, was habe ich wirklich sieben Monate lang gemacht?
Am Anfang hatte ich wenig Vorstellungen.
Ich kannte ja nur die Konfirmanden- und Teamerarbeit. Ich bin heute noch erstaunt, wieviel mehr man machen kann! Und wenn ich das jetzt alles ausführlich beschreiben würde, hätten Sie, liebe Leser/innen, einen Kurzroman. Und deshalb, falls Sie in ganz knappen Worten eine Übersicht haben wollen, was ich so alles gemacht habe in meiner Zeit als FSJlerin, dann schauen Sie mal unten...

Hier schon einmal das Fazit: Es war wirklich ein sehr eindrückliches FSJ und die Menschen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, waren einfach sehr nett. Natürlich ist Teamwork und auch, dass man als christliche Kirchengemeinde eigentlich jeden im Blick haben muss, sehr herausfordernd, aber ich finde, genau das Miteinander ist auch gerade das Schöne an Gemeinde. Und mit der richtigen Kommunikation lässt sich vieles bewegen.

Zum Schluss einen Dank an die Ehrenamtlichen, die für die Gemeinde wirklich unentbehrlich sind, an das Paulus Café für diverse liebevoll belegte Brötchen und natürlich an alle anderen, die mich während meines FSJ begleitet haben!

Vielen Dank für die schöne Zeit auch mit Ihnen/euch
Luca Schneider

PS: Hier habe ich mitentwickelt und/oder mitgewirkt …
Mitarbeiterrunden, Kita Roonstraße, Paulus-kids, „Kreatives Gestalten“, Jugendkeller einschließlich Neumöbelierung, Konfirmanden-unterricht, Sommerfahrt, Ökumenischer Jugendtag, Sommerfest in der Roonstraße, Familienfreizeit, Familienkirchen, Jugendandachten, Schulanfänger-Gottesdienste, Schulgottesdienste, Bandabend „Frei Schnauze“, Konfirmandenfahrt + Präsentationsabend, kreiskirchliche Konvente, Werkstatttage, Kirchenführungen, Gemeindeversammlung, Gemeindebeiratssitzung, Weihnachtsbasar, Weihnachtsfeiern, Krippenspiel, Mitternachtsgottesdienst, Sammelaktion für Brot für die Welt, Ehrenamtsfest und Jugendleiterfahrt..

Familienkirche "Surinam": Willkommen zum Vorbereitungstreffen.

Unsere nächste  "traditionelle" Familienkirche am 11. März wird besonders bunt, vielleicht ein bisschen exotisch, und sicher sehr spannend.

Eine Seh-und-Hör-Reise nach Surinam haben wir im Sinn, orientieren uns dabei am diesjährigen Weltgebetstag (mehr dazu dann).
Dazu gibt es eine Grundidee, die kreativ ausgeschmückt werden will.

Damit das gelingt, suchen wir Menschen, die Lust haben, die Grundidee weiter zu entwickeln und gestaltend in die Tat umzusetzen. Wir treffen uns dafür in einer offenen Vorbereitungsgruppe

am Donnerstag, 22.Februar 2018
um 19.30 Uhr
in der Küsterei
Hindenburgdamm 101a
12203 Berlin-Lichterfelde

Über eine Rückmeldung (zwecks Planung) freuen wir uns!
Gabriele Helmert und Norbert Rahn

"Ein Bericht für eine Akademie": Kafka bei Paulus.

Der Menschenaffe Rotpeter berichtet vor akademischem Publikum von seiner Vermenschlichung. An sein äffisches Vorleben kann er sich kaum noch erinnern. In einen Herrenanzug gewandet legt er Zeugnis ab, von seiner Gefangennahme in Afrika über die demütigende Überfahrt nach Europa bis heute.
Eine Parabel auf den starken Wunsch nach Anerkennung und die Macht der Ausgrenzung.

Solotheaterstück
"Ein Bericht für eine Akademie"
von Franz Kafka
mit Guido Schmitt

Samstag, 27. Januar 2018
20.00 Uhr
Paulus-Zentrum, Großer Saal
Hindenburgdamm 101b
12203 Berlin-Lichterfelde

Eintritt 15,00 €, ermäßigt 12,00 €
Verkauf an der Abendkasse ab 18.30 Uhr.

Guido Schmitt, Schauspieler: „In Vorbereitung auf das Stück war ich oft im Berliner Zoo. Dort habe ich verschiedene Menschenaffen studiert. Im Stück ist es ja der Affe, der den Menschen beobachtet und zu kopieren versucht; ich musste nun umgekehrt den Affen beobachten. Doch wenn ich in die Augen eines Tieres schaute, fragte ich mich oft: Wer beobachtet hier eigentlich wen?“

Wer mehr wissen möchtewww.guidoschmitt.de

Kirchenasyl bei Paulus: Fürbitte und Dank.

Mitten in der Advents- und Weihnachtszeit beschäftigen wir uns mit Herbergssuche, für Maria und Josef damals und für Menschen auf der Flucht heute.
Unsere Herberge ist ein Kirchenasyl. Wir hatten Platz und haben wieder jemanden aufgenommen. Einen jungen Mann aus Eritrea. Er spricht Tigrinja, so dass es mit der Verständigung spannend ist.
Wir freuen uns sehr, dass wir in der Gemeinde und über das Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf Menschen gefunden haben, die den Mann begleiten wollen. Sie haben auch schon einen Deutschkurs in Paulus-Zehlendorf ausfindig gemacht, zu dem er gehen kann. Anderes wird sich finden. 

Es berührt mich, wenn ich erlebe, dass schon eine Woche ohne Angst vor Abschiebung, helfen. Es ist ihm anzusehen, wie gut es tut, in Ruhe schlafen zu können.
Manchmal fragen wir uns, wie es den Menschen geht, die wir beherbergt haben. Zu einigen haben wir noch Kontakt, andere melden sich selbst, von manchen wissen wir nichts. Unsere Fürbitte gilt ihnen allen. 

Viele haben Anteil daran, dass Kirchenasyl bei uns so warmherzig ist. Im Namen des Gemeindekirchenrats danke ich Ihnen - und auch allen, die das Kirchenasyl finanziell, mit ihren Gebeten und Wünschen unterstützen.

Wenn Sie mehr wissen möchten zum Kirchenasyl finden Sie einen Artikel im letzten Paulusbrief.

Barbara Neubert
mit Gabriele Helmert und Claudia Zier 

Letzte Änderung am: 27.08.2018