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Konzerte

RSSPrint

Regelmäßig erklingt Musik in unseren beiden Kirchen und im Saal des Paulus-Zentrums. Wir öffnen unsere Tore für Konzerte mit Künstlerinnen und Künstlern aus Berlin und der Welt, für Klänge aus ganz verschiedenen Genres und für spirituelle Musik. Für unsere eigenen Chöre und Orchester sind ihre öffentlichen Auftritte zugleich Höhepunkte ihres Musik-Jahres. Willkommen bei den Konzerten von Paulus!

Orgelführung für alle in der Pauluskirche

Wie kommt eigentlich die Luft in die Orgelpfeifen? Müssen Orgeln von Zeit zu Zeit gestimmt werden? Wie kann man mit Füßen und Händen zugleich spielen? Und was ist eigentlich das Besondere an der Schuke-Orgel unserer Pauluskirche?

Zum ‚Jahr der Orgel‘ lädt unsere Kantorin zu einer besonderen Führung in die Pauluskirche ein - für Orgel-Fans und für alle, die schon immer gerne wissen wollten, wie dieses Instrument eigentlich funktioniert...

Orgelführung an der Schuke-Orgel
mit Dr. Cordelia Miller
Montag, 01. November 2021
18.00 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Bitte meldet Euch, bitte melden Sie sich an: miller@paulus-lichterfelde.de 
Zum Schutz für alle Teilnehmenden gelten die 3G-Regeln.

Musik bei Paulus: Mit dem Paulusorchester in den Herbst

Das Paulusorchester unter der Leitung von Prof. Hans Joachim Greiner und unsere Kantorin Dr. Cordelia Miller an der Orgel geben sich die Ehre und füllen die Pauluskirche mit ihrer Musik. Wir freuen uns riesig und laden herzlich ein.

Samstag, 23. Oktober 2021
18.00 Uhr
Pauluskirche

Hinden Burgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Programm
Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem d-Moll KV 626 in einer Bearbeitung für Streichorchester von Peter Lilienthal
Andante für eine Walze in eine kleine Orgel KV616 

Mitwirkende
Paulusorchester: Leitung Prof. Hans Joachim Greiner
Orgel: Dr. Cordelia Miller

Der Eintritt ist frei - wir bitten herzlich um Spenden.
Bitte beachten Sie: Der Zugang zum Konzert erfolgt nach der 3G-Regel 

'Hoffnung braucht einen Klang': Perlen traditioneller und moderner jüdischer Musik

Konzert
Sonntag, 3. Oktober 2021
18.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Mit
Aviv Weinberg, jüdische Kantorin, Gesang
Assaf Fleischman, Klavier
Marcel Krömker, Double Bass

Wenn sich zwei musikalische Welten treffen, ergibt das manchmal eine Verbindung, die etwas ganz Neues entstehen lässt. 

Die Begegnung von Kantorin Aviv Weinberg, die einen klassischen Hintergrund hat, zusammen mit dem Pianisten Assaf Fleischmann und dem Kontrabassspieler Marcel Krömker, die sich beide im Jazz und improvisierter Musik zu Hause fühlen, ist solch eine Verbindung, die Brücken zueinander baut und Neues entstehen lässt.

Jede:r dieser talentierten Musiker:innen bringt viele verschiedene, persönliche Erfahrungen mit. Eines verbindet sie jedoch: die jüdische Seele.

Unter den zahlreichen Stücken, die an dem Abend gespielt werden, erklingen Perlen der traditionellen und modernen jüdischen Musik von Hava Mirel, Debbie Friedman, Aminadav Aloni, Eli Schleifer und anderen.

Zusammen gehen die Musiker:innen auf eine musikalische Reise in der Hoffnung, Verbindung zwischen Menschen und Freude im Herzen zu schaffen. Dafür nutzen sie die Kraft der jüdischen Musik.

Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten

Eine Veranstaltung des Landespfarres für den Interreligiösen Dialog der EKBO, des Ev. Kirchenkreises Steglitz sowie der Ev. Kirchengemeinden Johann-Sebastian-Bach und Paulus-Lichterfelde

Sonntags um 10: Musik bei Paulus im Gottesdienst

Auch am kommenden Sonntag werden freischaffende Musikerinnen und Musiker unseren Gottesdienst im Rahmen unserer Initiative zur Unterstützung von Künstler:innen in der Corona-Krise begleiten. Finanziert werden die Honorare durch Spenden der Gemeinde im Gottesdienst und eine Bürgschaft unseres Kirchenmusikvereins.

Willkommen zum Gottesdienst um 10
in der Pauluskirche
mit Pfarrer Björn Sellin-Reschke

und
Antonia Hikel, Sopran
Inga Diestel, Alt
Volker Nietzke, Tenor
Johannes Jost, Bass
Felix Hielscher, Orgel

Wir hören Liedsätze von
Thomas Tallis (siehe den alten Stich), Johann Eccard, Felix Mendelssohn und Albert Becker.

Wir legen nach diesem Gottesdienst eine Pause der Initiative ein und beraten, wie es weitergeht mit Musik bei Paulus.

Sonntags um 10: Musik bei Paulus im Gottesdienst

Freischaffende Musikerinnen und Musikerinnen bereichern unsere Gottesdienste seit einigen Wochen. So unterstützen wir sie in der Corona-Pandemie, und wir lassen uns tragen von ihrer Musik.
Am kommenden Sonntag steht die Orgel im Mittelpunkt. In der Pauluskirche entfaltet sie die ganze Bandbreite und Tiefe, die das Instrument anzubieten hat, von gewaltigen bis zu sphärischen Klängen.

Gottesdienst am 22. August 2021
10.00 Uhr 
Pauluskirche

Mit
Pfarrerin i.R. Sabine Ost
Alain Brun-Cosme, Orgel

Programm:
- Henry Purcell (1659-1695): Voluntary on the Old Hundredth
- Improvisation (als Nachklang zur Predigt von Pfarrerin Ost)
- Alain Brun-Cosme: Choralvorspiel zu "Komm, Herr, segne uns"

Herzlich Willkommen zum Gottesdienst um 10 bei Paulus!

Sonntags um 10: Musik bei Paulus im Gottesdienst

Auch nach der Sommerpause geht es weiter mit der gegenseitigen Unterstützung zwischen Paulus und Künstler:innen. Jeden Sonntag kommen wir auf diese Weise in den Genuss wunderbarer Musik. Am kommenden Sonntag spielt Avner Geiger auf der Querflöte. 

Herzlich willkommen zum Gottesdienst:
Sonntag, 15. August 2021
10.00 Uhr
Pauluskirche
Mit
Lothar Schnepp, Prädikant
Musik:
Avner Geiger, Querflöte

Programm:
Johann Sebastian Bach: Allemande, aus: Partita a-Moll für Querflöte solo 
Georg Philipp Telemann: Fantasie Nr. 5 C-Dur für Querflöte solo, Presto-Largo-Presto-Dolce, Allegro, Allegro
Marius Flothuis: Aubade für Querflöte solo (1944)

Sonntags um 10: Musik und Lesung bei Paulus im Gottesdienst

Künstlerinnen und Künstler zu Gast bei Paulus bereichern unsere Gottesdienste nun inzwischen regelmäßig seit vielen Wochen. Wir sind dankbar dafür und freuen uns über die große Spendenbereitschaft unserer Gemeinde und die Unterstützung unseres Fördervereins Kirchenmusik, um die dringend benötigten Honorare finanzieren zu können

Am kommenden Sonntag spielt Kathrin Goschenhofer auf der Oboe, begleitet von unserer Kantorin an der Orgel. Aus dem Evangelium liest der Schauspieler Philipp Engelhardt. Herzlich willkommen zum Gottesdienst!

Sonntag, 08. August 2021, 10.00 Uhr in der Pauluskirche
Adriana Hasenberg, Prädikantin
Hartmut Fritz, Lektor

Philipp Engelhardt, Schauspieler, Lesung aus dem Evangelium
Kathrin Goschenhofer, Oboe
Cordelia Miller, Orgel

Programm:
Alessandro Marcello (1684-1750) aus Konzert d-Moll: 2. Satz Adagio
J.S.Bach (1685-1750) aus Sonate g-Moll (BWV 1020): 2. Satz Adagio
W.A.Mozart (1756-1791) aus Konzert C-Dur: 2. Satz Adagio non troppo

Sonntags um 10: Musik und Lesung bei Paulus im Gottesdienst

Abschluss der Predigtreihe "Josef und seine Brüder"

Es geht weiter mit unserer Reihe zur Unterstützung freischaffender Künstlerinnen und Künstler. Am kommenden Sonntag erleben wir Franziska Wenzel, Violine, und die Schauspielerin Ina Tempel. 

Gottesdienst mit Musik und Lesung
Sonntag, 01. August 2021
10.00 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Mit
Pfarrerin Barbara Neubert
Ina Tempel, Lesung (Abschluss der Josefgeschichte)
sowie
Franziska Wenzel, Violine
Cordelia Miller, Orgel
mit:
Joseph Joachim, Romanze op. 2 Nr. 1
Gaetano Pugnani-Kreisler, Tempo di Minuetto
Gabriel Fauré, Après un Reve op. 7 Nr. 1

Willkommen zum Abschluss der Sommerpredigten. Dank an alle Musiker_innen und Schauspieler_innen, die diese Predigtreihe so besonders gemacht haben!

Sonntags um 10: Musik und Lesung bei Paulus im Gottesdienst

Auch in der Sommerpause setzen wir unsere Reihe zur Unterstützung freischaffender Künstlerinnen und Künstler fort. Wir laden sie ein, gegen eine feste Gage, finanziert aus Spenden der Menschen im Gottesdienst und im Zweifel von unserem Kirchenmusik-Verein, für uns zu musizieren und aus dem Evangelium zu lesen. 

Gottesdienst mit Musik und Lesung
Sonntag, 25. Juli 2021
10.00 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Mit
Pfarrerin Barbara Neubert , Liturgie und Predigt in der Sommerreihe "Joseph und seine Brüder
und Laura Sophia Landauer, Lesung
sowie
Polly Ott, Sopran
Dr. Cordelia Miller, Orgel

Programm:
Edvard Grieg: Ave, maris stella
Felix Mendelssohn: Lasst uns singen von der Gnade des Herrn (aus: Paulus)
Jean Langlais: Sanctus et Benedictus 

Zu Polly Ott:
Die neuseeländische Sopranistin, Polly Ott, absolvierte in 2015 ihren Master of Arts in Oper mit Auszeichnung an der Universität der Künste Berlin. Ihre Engagements führten die junge Sängerin bereits an die New Zealand Oper, das Theater Magdeburg, die Berliner Philharmonie, die Laeiszhalle in Hamburg, das Cuvilliés Theater in München und die Neuköllner Oper Berlin. Polly Ott singt an der Kammeroper München und sang bei Festivals wie auf dem Edinburgh Fringe Festival und auf dem Beethovenfest Bonn.

Zu ihren wichtigsten Rollen gehören unter anderem die Mozart-Partien der BLONDE aus Die Entführung aus dem Serail und DESPINA aus Così fan tutte sowie ANNE FRANK in der Mono-Oper von Grigori Frid The Diary of Anne Frank. Ihr Konzert Repertoire umfasst u.a. The Messiah (Händel), Weihnachtsoratorium (Bach), Exultate Jubilate und Große Messe in c-Moll (Mozart).

Sonntags um 10: Musik und Lesung bei Paulus im Gottesdienst

Weiter geht es in unserer Reihe mit professionellen Musiker:innen und Schauspieler:innen im Gottesdienst bei Paulus. Wir freuen uns über die rege Teilnahme, über die vielen Spenden und vor allem natürlich über die begeisterte Teilnahme der Künstler:innen.

An diesem Sonntag werden wir einen Auftritt des Leiters des Paulus-Bläserkreises, Clemens Mai, zusammen mit seiner Schülerin Jordanka Kostova erleben dürfen!

Gottesdienst mit Musik und Lesung
Sonntag, 18. Juli 2021
10.00 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde
Pfarrer i.R. Martin Ost
Alexandra Linett, Schauspielerin
und
Clemens Mai und Jordanka Kostova, Trompete
Programm: 
Werke von Giuseppe Tartini und Jean-Baptiste Loeillet

Herzlich Willkommen zum Gottesdienst mit großer Trompetenmusik aus Paulus.

Sonntags um 10: Gottesdienst mit Musik und Lesung bei Paulus

Auch in der Sommerpause setzen wir unsere Reihe zur Unterstützung freischaffender Künstlerinnen und Künstler fort. Wir laden sie ein, gegen eine feste Gage, finanziert aus Spenden der Menschen im Gottesdienst und im Zweifel von unserem Kirchenmusik-Verein, für uns zu musizieren und aus dem Evangelium zu lesen. Eine wunderbare Win-Win-Situation, die wir auch am kommenden Sonntag wieder gemeinsam erleben können: mit Dominik Relitz, der begleitet von unserer Kantorin Fagott spielen, und der Schauspielerin Bettina Cesnik-Etienne, die für uns aus dem Evanglium lesen wird.

Gottesdienst mit Musik
Sonntag, 11. Juli 2021
10.00 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Mit
Pfarrer Björn Sellin-Reschke
Bettina Cesnik-Etienne, Schauspielerin
und
Dominik Relitz, Fagott
Cordelia Miller, Orgel
mit der 
Sonate in f-Moll für Fagott und Orgel, von Georg Philipp Telemann

Wir freuen uns auf einen sommerlichen Gottesdienst mit spannenden Klängen und Einsichten.

Seniorengeburtstag mit Orgelkonzert

Unsere legendären Paulus-Senioren-Geburtstage sind nun schon lange nicht mehr möglich gewesen. Wir gehen neue Wege, erobern uns den großen und deshalb Corona-sichereren Raum und haben unsere Kantorin getreulich an unserer Seite.

Herauskommt ein Senioren-Geburtstage der etwas anderen Art: in der Kirche, in Gemeinschaft, und mit lebendiger Musik. Wir laden ein zu einem Orgel-Konzert mit Lesung.

Dienstag, 06. Juli 2021
um 15.00 Uhr
in der Pauluskirche
mit Orgelmusik von Dr. Cordelia Miller

Herzlich willkommen! Bitte weitersagen ..
..und bitte anmelden unter info@pauluskirche-lichterfelde.de oder Telefon 84 49 32 – 0

Sonntag um 10: Musik und Lesung bei Paulus im Gottesdienst

Mit Ivan Gotsa am Akkordeon

Um die existentiellen Folgen der Corona-Pandemie für Musikerinnen und Musiker zu mildern, treten freischaffende Künstler:innen bei Paulus auf gegen eine feste Gage, finanziert aus Spenden der Menschen im Gottesdienst und im Zweifel von unserem Kirchenmusik-Verein. Eine wunderbare Win-Win-Situation!

Am kommenden Sonntag haben wir einen weiteren Virtuosen seines Instrumentes gewinnen können.

Gottesdienst
Sonntag, 27. Juni 2021
10.00 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Mit Pfarrer Björn Sellin-Reschke
und Ivan Gotsa, Akkordeon

Programm:
Domenico Scarlatti, Sonate in d-moll
Isaac Albeniz, Asturias
J.S. Bach, Sarabande aus der Partita in a-moll

Willkommen zum Gottesdienst bei Paulus mit großer Musik!

Erster Auftritt des Paulus-Orchesters: Wiedersehen und -hören in der Offenen Kirche!

Es klingt und singt wieder bei Paulus, Chöre und Ensembles haben ihre Präsenz-Proben wieder aufgenommen! Dies dürfte für sehr viele Menschen in unserer Gemeinde einer der spürbarsten Meilensteine in der Bewältigung der Pandemie sein.

Erster Höhepunkt: das Paulus-Orchester spielt für uns in der Pauluskirche.

Mittwoch, 23. Juni 2021
18.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Es spielt
das Paulus-Orchester
unter der Leitung von Prof. Hans Joachim Greiners

Programm:
Chaconne von Henry Purcell
sowie Bach-Choräle. 

Selbstverständlich gelten die einschlägigen Hygienebestimmungen, die Platzzahl wird begrenzt sein, um Abstand zu halten. Pünktliches Erscheinen scheint ratsam zu sein.

Wir freuen uns riesig und sind zugleich dankbar für Spenden.

Sonntag um 10: Musik und Lesung bei Paulus im Gottesdienst

Mit Jan Björanger, Violine, und Jeijn Gil, Klavier

Nach wie vor gehören die freischaffenden Künstler:innen zu denjenigen in Deutschland, die wirtschaftlich am härtesten betroffen sind von der Corona-Krise. Unsere Initiative, Musikerinnen und Musiker in unsere Gottesdienste einzuladen und damit einen kleinen Beitrag zu ihrer Unterstützung zu leisten, bringt Freude und gewinn in beide Richtungen! Wir setzen die Reihe fort und laden freischaffende Schauspielerinnen und Schauspieler ein, die Lesungen zu übernehmen.

Nach Katharina Ginkel (Violine) am letzten Sonntag dürfen wir als 7. das in der Gemeinde bereits bekannte und hoch geschätzte Duo Jan Björanger, Violine und Yejin Gil, Piano begrüßen.

Gottesdienst mit Musik und Lesung
Sonntag, 13. Juni 2021
10.00 Uhr
in der Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Liturgie und Predigt: 
Propst i. R. Dr. Lütcke

Es musizieren:
Jan Björanger, Violine und
Yejin Gil, Piano

Wir werden hören:
Franz Schubert, Ave Maria
Sergej Rachmaninow, Vokalise
Ole Bull, „I ensomme stunde“ und „pa solen jeg ser“

Große Vorfreude auf diese beiden berühmten und enthusiastischen Künstler:innen - pünktliches Erscheinen empfiehlt sich, um einen schönen Platz zu sichern - Willkommen bei Paulus!

Sonntag um 10: Musik und Lesung bei Paulus im Gottesdienst

Mit Katharina Ginkel, Violine

Paulus für freie MusikerInnen: freie MusikerInnen bei Paulus - was für ein doppelter Gewinn! Jeden Sonntag neu freuen wir uns im Gottesdienst über professionelle Musik unterschiedlichster Herkunft und Färbung. Wir setzen die Reihe fort und laden freischaffende Schauspielerinnen und Schauspieler ein, die Lesungen zu übernehmen.

Gottesdienst mit Musik und Lesung
Sonntag, 06. Juni 2021
10.00 Uhr
in der Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Es musizieren:
Katharina Ginkel, Violine
Cordelia Miller, Orgel

Programm:
Johann Sebastian Bach, Violinkonzert A-Moll, Andante
Georg Friedrich Händel, Sonate Nr. 3 F-Dur, Adagio - Allegro
Georg Philipp Telemann, Fantasie Nr. 1 B-Dur für Violine Solo: Grave – Allegro – Largo – Allegro

Wir freuen uns riesig auf die ausgewiesene Konzert-Violinistin! Willkommen bei Paulus!

Sonntag um 10: Musik bei Paulus im Gottesdienst

Julian Kay Zichner am Klavier

Künstlerinnen und Künstler gehören in der Corona-Krise zu den am härtesten betroffenen Berufsgruppen. Für viele von ihnen bedeuten die ausfallenden Auftrittsmöglichkeiten existenzielle Not. Die Paulusgemeinde und der Kirchenmusikverein laden deshalb (junge) freischaffende Musiker:innen ein, in unseren Sonntagsgottesdiensten aufzutreten.

Als 5. in der Reihe begrüßen wir einen jungen Jazzmusiker am Piano. Er komponiert und improvisiert geistliche Musik, eingängig, nachdenklich, harmonisch-aufrührend.. Wir freuen uns auf:

Sonntag um 10: Musik bei Paulus im Gottesdienst
Sonntag, 30. Mai 2021
10.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Mit:
Julian Kay Zichner, Jazzklavier

Künstlerinnen und Künstler brauchen jetzt Eure und Ihre Unterstützung!

Es ist still geworden im Kunstbereich. Wir gehen in den 15. Corona-Pandemie-Monat und der Verzicht auf Oper, Kino, Theater, Konzert oder Galeriebesuch ist Selbstverständlichkeit geworden. Wie der Wegfall von Kunst uns verändert hat, wird sich in aller Deutlichkeit erst nach der Pandemie zeigen. Was es mit den Künstlern seit 15 Monaten gemacht hat, zeigt sich dagegen schon heute - für alle diejenigen, die hinschauen wollen oder, wie wir, selber Kulturschaffende sind. Denn von den zu Pandemiebeginn berichteten Problemen der freischaffenden Künstler:innen ist in den Medien kaum noch etwas wahrzunehmen. Wahrscheinlich funktionieren die Hilfsprogramme der Regierung.

Hilfsprogramme für Künstler??
Es gibt seit Beginn der Pandemie für die meisten Künstlerinnen und Künstler nur eine Unterstützung: Hartz IV. Zwar dürfen derzeit mehr Ersparnisse vorhanden sein als sonstKonzerte bei Hartz IV und Jobgesuche werden erst einmal ausgesetzt, aber alles andere bei Hartz IV ist unverändert. Es gilt z.B. weiterhin die Bedarfsgemeinschaft. Wenn der Partner von einem Künstler/einer Künstlerin weiterhin ein Einkommen von rund 1.400 € verdienen sollte, dann sind die Hilfen für den/die Künstler_in in der Partnerschaft genau: null. Und auch wenn in keiner Lebensgemeinschaft gelebt wird, sind die finanziellen Einbrüche auf den Hartz IV-Satz trotz eines meist auch vor der Pandemie nicht gerade üppigen Verdienst eine einschneidende Maßnahme. 

Nach 15 Monaten Krisensituation müssen mittlerweile selbst etablierte Künstler:innen daran denken, ihren Beruf aufzugeben. Ersparnisse sind längst aufgebraucht, ein Ende der Pandemie und Restriktionen im Kunstbetrieb noch lange nicht absehbar. Hinzu kommt ein enormer Produktionenstau. Auch bei uns stapeln sich auf dem Schreibtisch Eintrittskarten zu Konzerten und Kinogutscheine, von immer wieder verschobenen Events. Selbst wenn alles wieder geöffnet wird, werden sich im Kino die Hollywood-Blockbuster drängeln, Konzerte mit Stars der Szene täglich angeboten, kurz: das Angebot wird deutlich höher als die Nachfrage sein. Gerade für Kleinkünstler, die früher die „Lückenbüßer“ waren, weil es so viele Mega-acts und Blockbuster gar nicht geben konnte – für sie wird die Pandemie nicht zu Ende sein, wenn die Pandemie zu Ende ist, sondern noch monatelang andauern.  

Eine repräsentative Umfrage des MDR zeigte, dass 78 % der befragten Bürgerinnen und Bürger sich in gleicher finanziellen Situation befinden wie vor der Pandemie, oder sogar besserer. 15 % geht es dafür schlechter oder deutlich schlechter.
Ein relativ kleiner Teil unserer Gesellschaft bezahlt also die Schutzmaßnahmen der Regierung, die uns aber alle schützen. Nach einer aktuellen Umfrage der WELT hat mindestens jede_r zweite Künstler_in drastische Einbußen seit Pandemiebeginn erlitten. Die Not bei fast allen Künstlern ist sehr groß. Die Regierung nimmt es billigend in Kauf, denn Künstler_innen fehlt ein starker Lobbyverband, um Milliarden einzufordern wie bei der Industrie.  

Die Paulusgemeinde möchte gern mit Ihnen und Euch zusammen einen kleinen Ausgleich zu diesem Missstand schaffen, indem sie Musiker:innen Gelegenheit gibt, auch ohne Konzerte bei uns gegen Honorar zu spielen. Dies geschieht unter finanzieller Verantwortung des Kirchenmusikvereins bereits seit Mai erfolgreich im Sonntagsgottesdienst. Durch die großzügigen Spenden der Gottesdienstbesuchenden konnten wir die Musiker_innen mit einem angemessenen Honorar unterstützen. Auch im Juni sind schon für alle Sonntage besondere Musikbeiträge geplant. Seien Sie herzlich dazu eingeladen!

Interessierte Musiker:innen könnten auch ein Straßenkonzert auf dem Dorfanger zwischen den beiden Kirchen geben. Und für den Sommer planen wir, Schauspieler_innen einzuladen, die  biblische Lesung in den Gottesdiensten zu übernehmen.

Wenn Sie unabhängig von den Auftritten der Künstlerinnen und Künstler für sie spenden wollen, können Sie dies gern über das Konto des Fördervereins für Kirchenmusik tun unter der IBAN: DE66 1009 0000 2755 8930 08. Wir freuen uns! 

Achim Hasenberg und Dr. Cordelia Miller

Künstlerinnen und Künstler, die an unserem Angebot interessiert sind, können sich gerne bei uns melden:
Für den Bereich Musik:
miller(at)paulus-lichterfelde.de
Für den Bereich darstellende Kunst:
achim.hasenberg(at)filmband.de

** Das Bild zeigt die junge Flötistin Franziska-Marie Scholz, die zu den von Paulus eingeladenen Künstler:innen gehört und am Pfingstmontag im Gottesdienst spielen wird.

Sonntag um 10: Musik bei Paulus im Gottesdienst

Künstlerinnen und Künstler gehören in der Corona-Krise zu den am härtesten betroffenen Berufsgruppen. Für viele von ihnen bedeuten die ausfallenden Auftrittsmöglichkeiten existenzielle Not. Die Paulusgemeinde und der Kirchenmusikverein laden deshalb (junge) freischaffende Musiker:innen ein, in unseren Sonntagsgottesdiensten aufzutreten.

Das Musik-Programm für diesen Sonntag ist aus Krankheitsgründen verändert worden. Wir hören nun:

Werke von Georg Philipp Telemann, Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach
Sonntag, 16. Mai 2021
10.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

gespielt vom Ensemble:
Lilian Katthän, Sopran
Antonia Ohnimus, Viola
Felix Hielscher, Orgel


Wir freuen uns auf die jungen Musiker:innen und bitten um eine extra-Kollekte für sie.

Sonntags um 10: Musik bei Paulus

Die Paulusgemeinde und der Kirchenmusikverein wollen einen kleinen Beitrag zur Unterstützung (junger) freischaffender Musiker:innen leisten, indem wir ihnen die Möglichkeit anbieten, in unseren Sonntagsgottesdiensten aufzutreten.

Für uns ist dies ein wunderbarer musikalischer und geistlicher Zugewinn in Zeiten ohne Gemeinde- und Chorgesang und ohne unsere Konzerte. Und für die Künstler:innen eine Möglichkeit, in der Übung zu bleiben und wenigstens ein kleines Honorar zu erhalten. 

Als dritter in dieser Reihe können wir am kommenden Sonntag der Bratschistin Salomé Osca lauschen.

Sonntag, 09. Mai 2021
10.00 Uhr
Pauluskirche
mit
Salomé Osca, Barock-Viola
Dr. Cordelia Miller, Orgelbegleitung
Cello-Suite in C-Dur von J.S. Bach 

Wir freuen uns, unsere Kirche wieder mit musikalischen Klängen auf hohem Niveau zu füllen - Herzlich willkommen!

Sonntag um zehn: Kantate!

Musik bei Paulus im Gottesdienst, mit der Sopranistin Anna T. Geiss

Kirchenmusikverein und Paulusgemeinde unterstützen Musiker:innen in Zeiten der Pandemie. Wir laden zu Auftritten in unsere Gottesdienste ein. An diesem Sonntag, der 'Kantate' heißt, passt alles doppelt gut, denn, in der Tat, Gesang wird unsere Kirche erfüllen. Und es ist andersherum so, dass die Sopranistin uns ein Geschenk macht:

Gottesdienst um zehn
Sonntag, 02. Mai 2021
10.00 Uhr
Pauluskirche 

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin

Anna T. Geiss, Sopran
Dr. Cordelia Miller, Orgel


Programm:
- „Hebe meine Augen auf“, von Felix Mendelssohn aus: Elias
- „Benedictus“, von Joseph Haydn aus der Orgelmesse
- „A Clare Benediction“, von John Rutter 

Willkommen zum Gottesdienst mit Musik bei Paulus!

Zum Jahr der Orgel: Felix Mendelssohn und die Orgel

von Dr. Cordelia Miller

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) war nicht nur ein großer Komponist, Dirigent und Pianist, sondern auch ein sehr guter Organist. Als Kind hatte er drei Jahre Unterricht an der Orgel der Marienkirche in Berlin, wobei er vor allem Werke von J.S. Bach kennenlernte. Später suchte er auf seinen ausgedehnten Reisen stets Orgeln auf, um darauf zu improvisieren und sich im Pedalspiel fit zu halten. Wenn Mendelssohn vor Publikum spielte, geschah dies fast nur in privatem Rahmen; öffentliche Orgelkonzerte gab er in Deutschland nur zweimal, darunter eines 1840 in der Leipziger Thomaskirche zugunsten eines Bach-Denkmals.

Sein Ruf als einer der bedeutendsten Konzertorganisten seiner Zeit wurde in England begründet. Insgesamt reiste Mendelssohn in seinem kurzen Leben zehnmal nach England, wo er vor allem als Dirigent wirkte. Beinahe bei jedem Aufenthalt wurde auch sein Orgelspiel erwähnt. Die Begeisterung, die er damit beim englischen Publikum auslöste, erklärt sich nicht zuletzt daraus, dass es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in England noch kaum Orgeln mit großer Pedalklaviatur gab, sodass virtuoses Pedalspiel etwas Neuartiges war. Ganz anders war die Situation in Deutschland, wo es bereits seit dem 17. Jahrhundert in lutherisch geprägten Städten wie Lübeck, Hamburg oder Leipzig große Orgeln mit vollem Pedalumfang gab.

1842 spielte Mendelssohn in der Exeter Hall in London Bachs Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552 neben freien Fantasien und Variationen über populäre Melodien vor 3000 Zuhörern, „die mir ein Hurrah zuriefen, und mit den Schnupftüchern wehten, und mit den Füßen stampften, daß der Saal dröhnte.“ Auch wenn er sich in privater Runde auf der Orgel hören ließ, versammelten sich so viele Leute um ihn, dass er nach Hause berichtete: „Neulich auf der Orgel in Christ Church, Newgate Street, dachte ich ein Paar Augenblicke ich müßte ersticken, so groß war das Gedränge und Gewühl um die Orgelbank her.“ Neben dem virtuosen Pedalspiel und den Orgelwerken Bachs, die damals in England kaum bekannt waren, war es nach Zeitzeugenberichten Mendelssohns Improvisationsgabe, die die Zuhörer faszinierte.

Zum Jahr der Orgel 2021: Johann Sebastian Bachs Orgelbüchlein

von Dr. Cordelia Miller

Das sogenannte Orgelbüchlein von J. S. Bach ist eine Sammlung kurzer Orgelchoräle, die durch das ganze Kirchenjahr führen. Das Besondere an Bachs Choralbearbeitungen ist die tiefe und unmittelbare Beziehung von Wort und Musik, der Albert Schweitzer solche Bedeutung zumaß, dass er das Orgelbüchlein als „Wörterbuch der Tonsprache Bachs“ und als „eines der größten Ereignisse in der Musik überhaupt“ bezeichnete.

Interessant ist die Entstehungsgeschichte dieser Sammlung: 1708 legte Bach ein neunzigseitiges querformatiges Buch an und trug bereits alle Titel der 164 geplanten Choräle ein. D.h. er legte im Voraus fest, ob er für die Ausarbeitung der jeweiligen Choräle eine oder zwei Seiten à 6 Zeilen verwenden wollte. Korrekturen waren im Zeitalter von Tinte und Papier und angesichts eines gebundenen Buches kaum möglich! Es war also ein sehr ehrgeiziges Projekt, das Bachs enzyklopädisches Interesse an allen möglichen musikalischen Gattungen unterstreicht – der Orgelchoral im Brennglas sozusagen. Allerdings scheint das kompositorische Großprojekt im Lauf der Zeit in den Hintergrund geraten zu sein, sodass letztlich nur 46 Choralvorspiele in das Orgelbüchlein aufgenommen wurden. Der ausführliche Titel der Sammlung unterstreicht Bachs pädagogischen Ansatz, indem es dort heißt:

Orgel-Büchlein,
Worinne einem anfahenden Organisten
Anleitung gegeben wird, auff allerhand
Arth einen Choral durchzuführen, an-
bey auch sich im Pedal studio zu habilitiren,
indem in solchen darinnen sich befindlichen Choralen
das Pedal gantz obligat tractiret wird. (d.h. es gibt eine eigenständige Pedalstimme)
Dem höchsten Gott allein zu Ehren,
dem Nechsten, draus sich zu belehren.

Bach reichte das Orgelbüchlein neben anderen pädagogisch ausgerichteten Klavierwerken 1723 mit seiner Bewerbung für das Kantorat an der Leipziger Thomaskirche ein. Da er den für die Stelle vorausgesetzten Universitätsabschluss nicht vorweisen konnte, schien es ihm geboten, auf diese Weise seine intellektuellen und didaktisch-pädagogischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Wie wir wissen, ist es ihm gelungen. Allerdings war er nur dritte Wahl!

Cordelia Miller ist Kantorin der Paulusgemeinde; sie spielt regelmäßig mittwochs in der Offenen Kirche und begleitet die Gottesdienste in Paulus.

Karfreitag: Leid und Sterben von Jesus Christus.

Auch an Jesus Todestag, an dem Tag, an dem er ermordet wird, können wir nur virtuell und in Gedanken zusammenkommen. Wir denken an das Leid und Sterben von Jesus Christus.

Gottesdienst können wir nicht gemeinsam feiern.
Aber die Predigt von Pfarrer Björn Sellin-Reschke zu Karfreitag, eingerahmt von Orgelmusik (Cordelia Miller) können Sie hier als Podcast anhören.
Außerdem kann sie am Küsterei-Eingang als Ausdruck zum Lesen mitgenommen werden.

Um 15.00 Uhr läuten bei Paulus die Glocken zur Sterbestunde Jesu.  

Musik und Wort zur Sterbestunde. Hier als Video.
Mit Pfarrerin Barbara Neubert und Cordelia Miller; Schnitt: Alain Brun-Cosme.

Winterspielplatz 'To go': Was klingt denn da? Musik in der Kirche

Der Winter macht sich vom Acker, und wir laden zum letzten Mal ein zu unserem To Go unter dem Küsterei-Fenster.
Dieses Mal geht es um Orgelpfeifen, Posaunen, Harfen, Chöre und überhaupt: Musik in der Kirche eben.

Mittwoch, 17. März 2021
zwischen 14.30 und 15.30 Uhr
unter dem Küsterei-Fenster
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Es wird wie immer Tüten zum Mitnehmen geben – Ihr dürft gespannt sein.

Außerdem werden wir dieses Mal einen Tisch mit Kinderbücher und –spielen aufstellen, die man dann kaufen kann.
Der Erlös geht zur Hälfte an das Paulus-Antiquariat und zur Hälfte an Lesvos Solidarity. 
Letzteres ist eine Organisation, die auf Lesbos in Griechenland Geflüchteten hilft. Sie helfen, indem sie ihnen Essen und Trinken geben und Flüchtlingslager aufbauen, um damit die Lage dort etwas menschlicher zu machen. Hier geht es zur Website von Lesvos Solidarity

Wir freuen uns auf Euch und Eure Eltern! 
Carola und Emil

Zum Orgeljahr 2021: Gedanken unserer Kantorin Dr. Cordelia Miller

Jedes Jahr wählen die Landesmusikräte in Deutschland ein Instrument des Jahres. Für 2021 haben gleich mehrere Landesmusikräte die Orgel zum Instrument des Jahres gekürt, darunter auch in Berlin und Brandenburg.

Zum ersten Mal ist damit einem Tasteninstrument diese Ehre zuteil geworden. Bedenkt man, dass seit 2017 Orgelmusik und Orgelbau durch die UNESCO als Immaterielles Kulturerbe anerkannt sind, ist diese Wahl an der Zeit gewesen. Dass sie auf ein Jahr fallen würde, das von der Corona-Krise und ihren Folgen für das gesamte Musikleben geprägt ist, konnte damals niemand ahnen. In gewisser Weise ist die Orgel aber gerade für ein solches Jahr das passende Instrument, ist es doch das einzige, das noch regelmäßig in der Öffentlichkeit erklingen darf. Als Instrument der Kirche, das einen Verkündigungsauftrag hat, bietet es außerdem vielen Menschen Trost und Ermutigung in dieser schwierigen Zeit.

Das ‚Orgelband‘
Das wichtigste Projekt, mit dem der Berliner Landesmusikrat das „Orgeljahr“ 2021 feiern möchte, ist das sogenannte „Orgelband“: An jedem Tag des Jahres ziehen sich durch alle Kirchenkreise hindurch, wie ein Band, Konzerte und Veranstaltungen rund um die Orgel mit dem Ziel, Interesse an diesem ganz besonderen Instrument zu wecken. Den Veranstaltungskalender findet man auf der Homepage des Landesmusikrates unter www.landesmusikrat-berlin.de.
Allerdings mussten Corona-bedingt fast alle bisherigen Veranstaltungen ausfallen oder in Online-Formate umgewandelt werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Situation bald ändert und vor allem der Höhepunkt des „Orgelbandes“, der „Tag der Orgel“ am 12. September, wie geplant stattfinden kann.

Die Paulus-Orgel
Das dreimanualige Instrument der Firma Schuke in unserer Pauluskirche gehört im Kirchenkreis Steglitz sicher zu den schönsten Orgeln. Mit seinen 30 Registern verfügt es über eine breite Palette an Klangfarben. Jedes Jahr an Weihnachten warten die Gottesdienstbesucher auf den Zimbelstern, ein mechanisches Glockenspiel, das nicht viele Orgeln ihr eigen nennen können.

Als verantwortliche Organistin freue ich mich immer wieder, an diesem Instrument musizieren zu dürfen. Ob die beiden, im Rahmen des „Orgelbandes“ für März und November geplanten Orgelführungen für unsere Kita-Kinder und Familien stattfinden können, ist noch offen. Aber nachgeholt werden sie auf jeden Fall, denn für die Zukunft der Orgel ist es so wichtig, gerade Kinder und junge Menschen für dieses Instrument zu begeistern!                                         

Cordelia Miller

Hier eine Orgel-Meditation IV von Alain Brun-Cosme auf der Orgel der Pauluskirche

musik bei paulus:digital, Nr. 26

„Petite Symphonie“ für Bläser von Charles Gounod (1818-1893)

Das Stück wurde von Alain Brun-Cosme arrangiert für gemischtes Kammerensemble.
Zu hören ist ein Konzertmitschnitt vom 16. März 2019 aus der Pauluskirche.
Die Leitung hat Dr. Cordelia Miller.

Hier zur Aufnahme

Timothy S. Flynn schrieb 2009 zum Stück:
„Viele bedeutende Komponisten bezeichneten Gounod als den wahren Vater der modernen Schule französischer Musik im 19. Jahrhundert, ungeachtet Debussy, der glaubte, man könnte Gounod in gar keine Schule einordnen. Bizet, Fauré, Saint-Saëns, Ravel und andere priesen Gounod für die klassische Klarheit seiner Form, die Anmut seiner Melodik und generell seine Kunstfertigkeit.
Seine Bedeutung als Vorbild ließ sich noch weit bis ins 20. Jahrhundert hinein spüren bei Komponisten wie Saint-Saëns, Massenet und Ravel.
Stilistisch verfiel Gounod keineswegs der Wagneromanie, die im Frankreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts vorherrschte; er suchte lieber bei Bach, Mozart und sogar Palestrina nach Modellen für nüchterne, unverdorbene Klarheit, wie sie schließlich zu einem der Markenzeichen sowohl für seine vokale wie auch instrumentale Musik wurde. Diese Schlichtheit pries Saint-Saëns als die höchste Vollendung in der Kunst.
Das soll jedoch nicht heißen, Gounods Musik sei stumpfsinnig oder anachronistisch; im Gegenteil sind auch kunstvoller Kontrapunkt, manchmal überraschende harmonische Wendungen und generell eine sehr einfallsreiche Instrumentierung charakteristisch für seinen Stil.
Zu Lebzeiten war Gounod besonders als Opernkomponist bekannt, mit mehr als einem Dutzend unterschiedlich erfolgreicher Beispiele dieses Genres, und auch wenn Faust und Roméo et Juliette wohl die am ehesten im Gedächtnis gebliebenen, immer im Repertoire zu findenden sind, gibt es doch auch andere, die eine Wiederbelebung verdienen. Geprägt von stets sicherem Gespür für Wirkung (sehr wahrscheinlich gelernt von Meyerbeer), einem Händchen für farbige und einzigartige Instrumentation und einer Begabung für Melodien, die im Ohr bleiben, enthalten all seine Opern Stellen voll echter Inspiration und Schönheit, die seine Zeit transzendieren und auch zum heutigen Publikum sprechen können. Wenn auch einige von Gounods Opern offenkundige Schwächen und fade Abschnitte haben, verdienen doch ihre brillianten Stellen Beachtung, von denen es etliche gibt.

Das gleiche gilt auch für Gounods Kirchenmusik, insbesondere seine Messen. In einigen der umfangreicheren davon – die berühmte Cäcilienmesse (1855), die Sacre-Cœur-Messe (1876) und auch die Messe Nr. 4 G-Dur »aux cathédrales« (ca. 1890) – gibt es viel exquisite und inspirierte Musik, wenn auch einige seiner kürzeren Messen eher Gebrauchsmusik und für kleinere Kräfte gehalten sind.
Gounod ist vor allem als Vokalkomponist bekannt, aber er hat auch drei Sinfonien hinterlassen. Die ersten beiden davon sind für klassisches Orchester, entstanden 1855 (Nr. 1 D-Dur; Nr. 2 Es-Dur), erinnern im Charakter an Beethoven, sind in der Essenz jedoch reiner Gounod. Gounod zeigt sich darin als bedeutender Meister des Orchesters und des sinfonischen Genres. Wie er in seiner Autobiographie mitteilte, schrieb er beide Werke, um sich einige Sicherheit zurückzugeben, nachdem seine zweite Oper, La nonne sanglante, enttäuschend aufgenommen worden war. Sie entstanden außerdem unmittelbar vor der Cäcilienmesse, geschrieben für die und aufgeführt von der von Pasdeloup gegründeten Société des Jeunes Artistes, und wurden vom Publikum herzlich begrüßt. Gounod spricht darin mit klassischer Klarheit und verwendet verschiedene Techniken, darunter Thema und Variation, zyklische Geschlossenheit, eine langsame Einleitung (in der Zweiten) und einige harmonische Besonderheiten wie modale Mischungen. In vieler Hinsicht verbinden diese Werke die deutsche sinfonische Schule mit einer starken Dosis vom Elan und der Finesse Frankreichs. Diese beiden erbaulichen und gehaltvollen Sinfonien verdienen es, neben denen von Mozart oder Beethoven aufgeführt zu werden, nicht zuletzt, weil sie bedeutende französische Beiträge zu diesem Genre darstellen.

Die gegen Ende seines Lebens komponierte Petite symphonie für Bläser (1885) ist sowohl sinfonisch wie auch Kammermusik, entstanden zu einer Zeit, als Gounod stark mit Komposition und Aufführung seiner letzten großen Oratorien und Messen beschäftigt war. Sie ist für neun Bläser gesetzt und seinem Freund, dem berühmten Flötisten und Dirigenten Paul Taffanel gewidmet. Er war Gründer der Société de musique de chambre pour instruments à vent und einer der bedeutendsten Lehrer am Pariser Conservatoire des 19. Jahrhunderts, ein Freund so bekannter Musiker wie Saint-Saëns, und er gilt als Vater des modernen Flötenspiels. Die Sinfonie wurde 1885 im Salle Pleyel in Paris mit großem Erfolg zur Freude des Publikums uraufgeführt. Interessanterweise gibt es je zwei Oboen, Klarinetten, Hörner und Fagotte, jedoch nur eine Flöte – sicherlich, um Paul Taffanel die Gelegenheit zu geben, solistisch zu glänzen. Insgesamt ist die Petite symphonie ein funkelndes Juwel, gehalten in Mozartischer Anmut und Schlichtheit, und Gounods Meisterschaft in vieler Hinsicht auf das Beste demonstrierend – melodisch, rhythmisch und formal: Ein vorzüglich gebautes Stück, mit tänzerischer Qualität in den Ecksätzen.

Das anfängliche ›Allegretto‹ beginnt mit einer langsamen Einleitung, die wichtige Motive des nachfolgenden ›Allegro‹ vorausbereitet, das Gounod in einer klaren Sonatenform gehalten hat. Der Satz ist delikat und durchsichtig und schöpft das Potential der Bläser voll aus; die meisterlichen Themen sind optimal auf die jeweiligen Instrumente zugeschnitten. Der zweite Satz, ein ›Andante‹ in dreiteiliger Liedform, enthält ein anmutiges, ausdrucksvolles Flötensolo, sicherlich mit Taffanels Fähigkeiten im Hinterkopf. Diese Melodie findet Widerhall in einem weiteren Thema der Oboe, während die übrigen Instrumente die Solisten begleiten mit für sie charakteristischen Figuren und punktierten Phrasen. Das nachfolgende ›Scherzo‹ ist einer Gigue ähnlich. Gounod favorisiert hier einenleichten, gläsernen Tanzcharakter, der an Mendelssohn-Bartholdys sogenannten ›Elfen-Stil‹ erinnert. (Es sei darauf hingewiesen, dass Gounod diesen Komponisten in seiner Zeit als Rompreisträger in den 1840ern traf, als er über Leipzig nach Paris zurückreiste. Mendelssohn-Bartholdy machte Gounod mit einigen Orgelwerken Bachs bekannt, die damals nicht Allgemeingut waren, und schenkte ihm auch ein signiertes Exemplar seiner Schottischen Sinfonie.) Die Bläser führen einen antiphonalen Dialog, schnattern in kecker Neckerei regelrecht hin und her. Im Trio dünnt Gounod die Textur aus, führt einen lyrischeren Melodiestil ein, und beschäftigt die Subdominante Es-Dur, wie auch in einer Scherzo-mit-Trio-Form zu erwarten ist. Im wiederum als Sonatenform gehaltenen Finale setzt der Komponist diesen neoklassizistischen Ansatz fort. Der Satz ist eine freudige und erfreuliche Zusammenfassung, und neben melodisch und rhythmisch interessanten Aktivitäten führt Gounod auch harmonische Mannigfaltigkeit ein: In der Durchführung gibt es die modalen Mischungen, für die er so berühmt ist, und stellt Ges-Dur, Es-Moll und Des-Dur neben die Tonika B-Dur. Dieser farbige Harmoniewechsel ist erfrischend und überrascht den aufmerksamen Hörer.
In der Petite symphonie stellt Gounod sein großes Talent für die Handhabung der Holzbläser unter Beweis, die er während seiner Laufbahn entwickelte, und für das es bemerkenswerte Beispiele in seinen Opern und den beiden 30 Jahre früher entstandenen Orchestersinfonien gibt. Die generelle Leichtigkeit und Delikatesse des Stücks hat seine Wurzeln in Gounods frühen Werken, darunter Philémon et Baucis (1860) und insbesondere sein komödiantisches Meisterwerk, Le médecin malgré lui (1858)“.

Timothy S. Flynn, Ph.D., © 2009

musik bei paulus:digital, Nr. 25

Alain Brun-Cosme: Cembalokonzert für gemischtes Ensemble (Konzertmitschnitt)

Auch das für den 12. Dezember geplante Konzert in der Pauluskirche müssen wir absagen - besser gesagt: vertagen. 

Wir setzen also unverdrossen unsere kleine Corona-Reihe "musik bei paulus: digital" fort. Hier mit einer Uraufführung des der Paulus-Kantorin Dr. Cordelia Miller gewidmeten Konzerts für Cembalo und kleines Kammerensemble, komponiert von Alain Brun-Cosme. Sie fand in der Pauluskirche am 16. März 2019 statt. 

Konzertmitschnitt aus der Pauluskirche Berlin-Lichterfelde
Cembalokonzert für gemischtes Ensemble
von Alain Brun-Cosme
Uraufführung
16. März 2019

Cembalo: Cordelia Miller
Orchester:
Franziska-Marie Scholz, Flöte
Jone Bolibar, Klarinette
Adi Sharon, Fagott
Franziska Wenzel, Violine
Danilo F. da Silva, Violine
Isabella S. Pinto Ticiana, Viola
Lillia Keyes, Violoncello

Leitung: Alain Brun-Cosme
Hier zur Aufnahme

Zum Komponisten:
Der aus Frankreich stammende Komponist Alain Brun-Cosme studierte zunächst Wirtschaftswissenschaften in Paris, entschied sich dann jedoch für eine künstlerische Laufbahn. Er studierte Klavier an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Walter Olbertz und Alan Marks und lebt als freischaffender Musiker und Musikpädagoge in Berlin.
Die Begegnung mit der Paulus-Kantorei Lichterfelde und ihrer Leiterin Dr. Cordelia Miller ebnete den Weg für kirchenmusikalische Tätigkeiten wie Chorleitung, Gottesdienstbegleitung und Orgelspiel mit Schwerpunkt Choral Improvisation. Erste Kompositionen Alain Brun-Cosmes entstanden im Rahmen seiner musikpädagogischen Tätigkeit; es folgten größere Werke wie ‚3Amüsements‘ für das Trio Art Classique und die Kantate „Ein Pilgerweg nach Chartres“ für Mitglieder des RIAS-Kammerchores. Beide Werke wurden1999 im Rathaus Schöneberg uraufgeführt. Als Bühnenmusik entstand „Wovon die Menschen leben“ nach Leo Tolstoi und 2013 die „Höllenfahrt des Nikodemus“.

Zum Uraufführungs-Werk dieses Konzertes schreibt unsere Kantorin Dr. Cordelia Miller:

„Das jetzt uraufgeführte Werk entstand am Jahreswechsel 2017/18 in einer für die Welt politisch spannungsreichen Zeit. Es würdigt die barocke Tradition des Cembalospiels unter modernen Klangaspekten. Mit seinem Reichtum an Klangfarben und effektvollen Rhythmen knüpft es zugleich an die klassische Moderne der französischen Musik an. Das chromatisch angelegte Thema, das sich durch die vier Sätze des Werkes zieht, lässt trotz äußerer Leichtigkeit und naiver Freude am Musizieren eine gewisse Sorge um die Welt und die Menschen erahnen.“

Cordelia Miller, der das Werk gewidmet ist, spielt zusammen mit einem Instrumentalensemble junger Musikerinnen unter der Leitung des Komponisten an dem schönen zwei-manualigen Krahmer/Sassmann-Cembalo der Pauluskirche.

musik bei paulus: digital, Nr. 24

Orgelmeditation I, von Alain Brun-Cosme

Alain führt mit seiner Komposition in die Stille, manche von uns in die Meditation. Dazu nutzt er die spezifische Fähigkeit des Instruments Orgel, die Töne  im Prinzip bis ins Unendliche halten zu können.

Er schreibt: 
"Motive aus freien, atonalen Tonreihen entfalten ihre unausgesprochene Botschaft und führen durch Metamorphosen mit unerwarteten Klangkombinationen, die die reichen Register der Paulusorgel ermöglichen.
Wie aus kosmischen Weiten strömen die 'Welten-Harmonien' ins Jetzt der Improvisation und breiten für die ZuhörerInnen Atemstille und wache Gelassenheit aus. Ein immer neu zu beginnendes Tonabenteuer…".

Hier zur Aufnahme

musik bei paulus : digital Nr. 23

J.S. Bach, Präludium und Fuge in f-Moll aus dem „Wohltemperierten Klavier“ Teil II

In der innigen Tonart f-Moll entfaltet das Werk seinen verhaltenen Zauber mit den charakteristischen Seufzer-ähnlichen Abwärtssekunden, wie als ob es einen sanften Gang durch einen einsamen Herbstweg andeuten würde…
Die Register der dreimanualigen Orgel der Pauluskirche bereichern das Werk durch kammermusikalische Klangfarben.

Es spielt Alain Brun-Cosme https://vimeo.com/476594181

musik bei paulus : digital, Nr. 22

Orgelkomposition zu "Befiel Du Deine Wege"

„Befiehl du deine Wege“ gehört mit zu den bekanntesten Kirchenliedern aus dem Evangelischen Gesangbuch, zu finden unter Nr. 361. 

Alain Brun-Cosme hat dazu eine Choralfantasie komponiert, inspiriert durch den Text von Paul Gerhardt.
Er spielt auf der Orgel der Pauluskirche.

Musik bei Paulus: Konzert für Streichtrio

Endlich wieder konzertante Aufführungen in der Pauluskirche!

Unsere Gemeinde pflegt ihre Konzerttraditionen in beiden Kirchen seit vielen Jahren - und dann kam Corona. 
Wir freuen uns riesig, dass wir nun - mit der gebotenen Vorsicht und unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen - wieder einladen dürfen:

Kammerkonzert in der Pauluskirche
Samstag, 10. Oktober 2020
17.00 Uhr
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

KünstlerInnen:
Mika Yonezawa, Violine und Viola
Lissa Carnarius, Violine
Kleif Carnarius, Violoncello
Cordelia Miller, Orgel 

Das Trio spielt zusammen mit unserer Kantorin an der Orgel Werke von Bohuslav Martinu, Heinrich Ignaz Biber und Ludwig van Beethoven.

Der Eintritt ist frei. Bitte spenden Sie für die Finanzierung unserer Kirchenmusik.
Sein Sie am besten sehr pünktlich da und vergessen Sie bitte Ihren Mund-Nasen-Schutz nicht!

Steglitzer Kirchenmusikfest 2020

'Ich singe Dir mit Herz und Mund': Kirchenmusik satt!

Corona-gerecht und zugleich aus dem Vollen: das Kirchenmusikfest in Steglitz findet auch in diesem Jahr statt - nur etwas anders. Und Paulus ist mittenmang dabei!

Damit die Corona-bedingten Auflagen eingehalten werden können und alle sich schützen, wurde in diesem Jahr das Format angepasst, dezentralisiert, entzerrt, digitalisiert. An drei Tagen soll unsere Kirchenmusik scheinen und strahlen!

Freitag, 25. September: Bläsergruppen auf Plätzen und Kirchtürmen eröffnen das Kirchenmusikfest
Sie machen öffentlich deutlich, dass die Kirchenmusik an diesem Wochenende im Mittelpunkt steht.
18.00 Uhr: unser Paulus-Bläserkreis vor der Pauluskirche

ab Sonnabend 26. September: "Musikalische Grüße“ auf der Webseite des Kirchenkreises. Sie bringen das Beste und Schönste der entbehrungsreichen Wochen zum Vorschein. Die digital aufbereiteten Musikstücke aus der kirchenmusikalischen Praxis der Steglitzer Gemeinden werden die Kirchenmusik in großer Vielfalt zum Leuchten bringen. Auch einige unserer Beiträge aus der Reihe musik bei paulus : digital werden dort präsentiert werden.

Sonntag, 27. September: „Ich singe Dir mit Herz und Mund“ (Paul Gerhardt) im Zentrum der Gottesdienste. 
In der Pauluskirche wird Anna T. Geiss, Sopran im Gottesdienst um 10 Uhr Lieder und Arien von Bach, Händel und Dvorak singen; unsere Kantorin Cordelia Miller wird sie an der Orgel begleiten. Die Leitung des Gottesdienstes hat Superintendent Thomas Seibt.

musik bei paulus : digital, Nr. 21

Engelsstimmen in Paulus, IV: "Ich liebe Jesum alle Stund"

Unsere kleine Reihe "Engelsstimmen" endet mit der Arie von Johann Sebastian Bach (BWV 468), aus Schemellis Gesangbuch, gesungen von Anna Traude Geiß, Sopran, begleitet von Cordelia Miller, Orgel.

Hier zur Aufnahme

Georg Christian Schemelli (um 1678/1680 bis 1762) war ein deutscher Kantor und Verfasser eines Gesangbuches, an dem auch Bach mitarbeitete.

Schemelli war von 1695 bis 1700 Schüler der Thomasschule in Leipzig. 1707 trat er die Kantorenstelle in Treuenbrietzen an. 1727 wurde er Hofkantor in Zeitz, eine Position, die er bis zu seinem Ruhestand im Jahre 1758 innehatte. Sein Sohn Christian Friedrich wurde sein Nachfolger.

Schemellis einzige bekannte Veröffentlichung ist das Musicalische Gesang-Buch, das 1736 in Leipzig erschien und durch die Mitarbeit Bachs bis heute bekannt ist. Es enthält 954 geistliche Lieder, von denen jedoch nur 69 mit Noten versehen sind. Dabei wurde durchweg lediglich die Melodie und eine bezifferte Bassstimme notiert. Die Texte stehen in der Tradition des Pietismus und waren wahrscheinlich für die musikalische Begleitung von Hausandachten bestimmt. Vielfach haben die Lieder eher den Charakter von einfachen Arien als von Chorälen.

Der Kontakt von Schemelli zu Bach kam möglicherweise über Schemellis Sohn Christian Friedrichzustande, der von 1733 bis 1735 ebenfalls Thomasschüler war und anschließend an der Leipziger Universität studierte.

Im Vorwort zum Musicalischen Gesang-Buch schreibt der Zeitzer Schlossprediger und Stiftssuperintendent Friedrich Schulze:

„Die in diesem Musicalischen Gesangbuche befindlichen Melodien, sind von Sr. Hochedl. Herrn Johann Sebastian Bach, Hochfürstl. Sächß. Capellmeister und Directore Chor. Musici in Leipzig, theils ganz neu componiret, theils auch von Jhm im General-Baß verbessert, und beym Anfange eines jeden Liedes gleich eingedrucket worden.“

Unklar ist, in welchem Umfang Bach an der Komposition der 69 Lieder beteiligt war. Zwar werden diese im Bach-Werke-Verzeichnis unter den Nummern 439 bis 507 geführt, jedoch gilt seine Urheberschaft in der neueren Bach-Forschung nur für BWV 452, 478 und 505 als wirklich gesichert; mit seinem Namen bezeichnet ist im Originaldruck nur „Vergiß mein nicht, mein allerliebster Gott“ (BWV 505).Bei den anderen dürften der bezifferte Bass , vielfach auch Eingriffe in die Melodie von seiner Hand stammen.

(Quelle: Wikipedia)

musik bei paulus : digital, Nr. 20

Engelsstimmen in Paulus, III: „Panis Angelus“

„Panis Angelus“ von César Franck
gesungen von Anna Traude Geiß, Sopran
begleitet von Cordelia Miller, Orgel in der Pauluskirche

“Panis angelicus“ (lateinisch für ‚Engelsbrot‘) ist der Anfang der vorletzten Strophe des „Hymnus sacris solemniis“. Er wurde 1264 aus Anlass der Einführung des Hochfestes Fronleichnam durch Papst Urban IV. von Thomas von Aquin für die Matutin des Stundengebets verfasst.

Die Panis-angelicus-Strophen sind häufig vertont worden. 1872 komponierte César Franck (1822-1890) eine Fassung für Tenor, Harfe, Cello und Orgel, die er auch nachträglich in seine 1860 entstandene „Messe solennelle à trois voix op. 12“ einfügte. Diese Fassung ist jetzt in unserer Aufnahme zu hören.https://de.wikipedia.org/wiki/John_McCormack_(S%C3%A4nger)

Wenn heute vom „Panis angelicus“ die Rede ist, so ist fast immer die Francksche Fassung gemeint, die zum Standardrepertoire vieler berühmten Tenöre und Sopranistinnen wurde.

musik bei paulus : digital, Nr. 19

'Engelsstimmen in Paulus, II': Arie aus „Semele“

Arie aus dem Oratorium „Semele“ HWV 58 von Georg Friedrich Händel 
gesungen von Anna Traude Geiß, Sopran, begleitet von Cordelia Miller, Orgel

Ohrenzeugen von Händels Oratorien Aufführungen wussten immer wieder zu berichten, dass sie ziemlich laut, für manches feine Ohr sogar zu laut waren. Ein bissiger Zeitgenosse sprach gar von Händels „Wau-Wau-Stil“. Riesige Kesselpauken aus dem Tower, speziell angefertigte Trompeten, Händels Orgel und ein Heer von Streichern und Oboisten sorgten dafür, dass Chöre wie das Halleluja aus dem Messias die Londoner bis ins Mark erschütterten. Kein Wunder, dass König Georg II. beim Halleluja spontan aufsprang – weshalb auch alle anderen Anwesenden aufstehen mussten, was dann zur bis heute geübten Sitte des Sich-Erhebens bei diesem Chor führte. Bei einer Aufführung seines Oratoriums Deborah setzte Händel gar 75 Orchestermusiker ein – diesmal zum Missfallen der Londoner, denen er wegen der großen Besetzung den doppelten Eintrittspreis abverlangte.

Von sanfterer Art ist aber die Arie des Jupiter „Where ever you walk“ aus dem Oratorium Semele. Die schöne Geliebte des Göttervaters soll gleichsam auf Wolken schweben, weshalb denn die Musik auch wie auf Samtpfoten daher kommt.

musik bei paulus : digital, Nr. 18

„Engelsstimmen in Paulus I“: „Der Herr ist mein Hirte“ von Dvorak

„Der Herr ist mein Hirte“ (Psalm 23) aus „Biblische Lieder Opus 99 von Antonin Dvorak,

gesungen von Anna Traude Geiß, Sopran
begleitet von Cordelia Miller, Orgel

Aus dreifacher Quelle Quelle – Dvoraks inniger Gläubigkeit, seinem Heimweh weit von der europäischen Heimat sowie privaten Trauerfällen – schöpfen die Biblischen Lieder Opus 99, entstanden im März 1894 in New York in tschechischer Sprache.

Es war der Tod Hans von Bülows einerseits – Anregung auch für Mahlers Auferstehungssymphonie –, der Tod seines Vaters andererseits, der Dvorak zu diesen tief empfundenen Gesängen über Psalmverse inspirierte.

Von ergreifender Schlichtheit ist die Vertonung des 23. Psalms „Gott ist mein Hirte“(tschechisch: „Hospodin jest můj pastýř“).

Violinzauber in Paulus IV: Presto

musik bei paulus:digital, Nr. 17

„Presto“
aus dem Konzert Opus 3 Nr. 6
von Antonio Vivaldi

gespielt von
Jan Bjøranger, Violine und
Cordelia Miller, Orgel
in der Pauluskirche 

Violinzauber in Paulus III: „Largo cantabile“ von Vivaldi

musik bei paulus : digital, Nr. 16 - Jan Bjøranger, Violine und Cordelia Miller, Orgel

„Largo cantabile“ aus dem Konzert Opus 3 Nr. 6 von Antonio Vivaldi.

„L’Estro Armonico“ („Die harmonische Eingebung“) ist der Titel eines Zyklus von zwölf Konzerten für Violinen und Streichorchester, den Vivaldi 1711 als sein Opus 3 in einem Amsterdam Verlag veröffentlichte, nachdem bis dahin von ihm nur Sonaten im Druck verfügbar waren. Das Werk wurde schon nach kurzer Zeit in London und Paris nachgedruckt.

Die Partitur ist durchweg achtstimmig notiert, für vier Violinen, zwei Violen, Violoncello und Continuo. Der Zyklus enthält auch einige ältere Werke, in denen Vivaldi seine Satzfolge und seine Instrumentalbehandlung noch nicht standardisiert hatte. Die Kompositionen wirken ungewöhnlich vielgestaltig und besitzen an vielen Stellen die Frische des „ersten Mals“.

Vivaldi und ganz besonders dieser Konzertzyklus hat einen enormen Einfluss auf die europäischen Komponisten gehabt, der manchmal als Vivaldi-Fieber bezeichnet wird.Dieser Einfluss setzte bereits vor der Verfügbarkeit der Druckausgabe ein, da die Konzerte auch in Abschriften überliefert waren. In Bachs frühen Orgel- und Cembalo-Konzerten ist der Einfluss Vivaldis und des „Estro Armonico“ unverkennbar. Dabei fertigte er sich sozusagen einen Klavierauszug an, wobei er Mittelstimmen ergänzte und die Basslinien belebte sowie imitierende Stimmen einfügte. Auch in den Brandenburgischen Konzerten ist Vivaldis Einfluss offensichtlich; Jahrzehnte später veröffentlichte er in Leipzig das „Italienische Konzert“.

Bachs Bearbeitungen gehen offenbar ausnahmslos auf Abschriften, nicht auf die Druckausgabe, zurück; er könnte etwa 1713 durch seinen Dresdner Freund Johann Georg Pisendel mit Vivaldis Musik in Kontakt gekommen sein.

Violinzauber in Paulus II: „Preludio“ von Vivaldi

Jan Bjøranger, Violine und Cordelia Miller, Orgel

Musik bei paulus : digital, Nr. 15
Aus der Sonate Opus 2 Nr. 1 von Antonio Vivaldi
Hier zur Aufnahme:
vimeo.com/428757851

Antonio Vivaldi (1678 Venedig-1741 Wien) war bereits zu Lebzeiten als Violinvirtuose, experimentierfreudiger Komponist und Opernunternehmer berühmt, und das weit über die Grenzen seiner Heimatstadt Venedig hinaus. Hier war er nach seiner Ausbildung zum Geistlichen seit 1703 als Musiklehrer und Hauskomponist am „Ospedale della Pietà“ tätig, einem venezianischen Kloster, das ein Wai- senhaus für Mädchen und junge Frauen samt Musikschule beherbergte. Die Institution verfügte nicht nur über einen renommierten Chor, sondern auch über ein ausgezeichnetes Orchester, dessen Leistungsfähigkeit europaweit bekannt war und zahlreiche Italienreisende anlockte, unter anderem den Franzosen Charles de Brosses, der in einem seiner zahlreichen Briefe schwärmte: „Welche Korrektheit der Ausführung!“ Für dieses Orchester komponierte Vivaldi Vokal- und Instrumentalwerke – ab 1723 hatte er laut Anstellungsvertrag monatlich je zwei neue Concerti zu liefern –, wobei es ihm gelang, das von Corelli etablierte Modell des Concerto grosso mit einem bis dahin nicht gekannten Farb- reichtum zu verfeinern. Seine konzertierende Instrumentalmusik verbreitete sich in ganz Europa wie ein Lauffeuer, weshalb er bereits in Johann Gottfried Walthers 1732 in Leipzig erschienenem „Musicalischen Lexikon oder Musicalische Bibliothek“ als „ein vortrefflicher Violinist, und Capellmeister“ gerühmt wurde. (Walther ist uns schon in einer vorigen Video-Aufnahme aus der Paulskirche begegnet).

Aufgrund von Vivaldis eher liberaler Einstellung gegenüber seinen jungen Schülerinnen – in der Widmungsrede seiner Konzertsammlung „La Stravaganza“ op. 4 von 1716 nannte er sich selbst „mehr Begleiter als Leiter ihres Studiums“ – kam es immer wieder zu Problemen in der Pietà. Im November 1706 warf man dem Komponisten zudem vor, dass er dem täglichen Lesen der Messe nicht nachgekommen sei, was Vivaldi Jahre später mit einer angeborenen Atemwegserkrankung erklärte: „Kaum zum Priester geweiht, habe ich noch etwas mehr als ein Jahr [richtig: drei Jahre] Messe gelesen und es dann aufgegeben, weil ich dreimal wegen meines Leidens vom Altar gehen musste, ohne die Messe zu beenden.“ Im Umfeld der Pietà sah man das offenbar anders; in dem 1811 in Paris erschienenen „Dictionnaire historique des musiciens“ heißt es hierzu nach unbekannter Quelle: „Eines Tages, als Vivaldi die Messe las, kam ihm ein Fugenthema in den Sinn. Augenblicklich verließ er den Altar, an dem er zelebrierte, und begab sich in die Sakristei, um sein Thema aufzuschreiben; dann kehrte er zurück und las die Messe zu Ende. Man brachte ihn vor die Inquisition, die ihn glücklicherweise als ‚einen Musiker‘ behandelte, als ‚einen Narren‘ also, und die sich darauf beschränkte, ihm fürderhin das Lesen der Messe zu verbieten.“

Wie auch immer – Vivaldi beendete das Priesteramt, um sich fortan seiner wahren Berufung als Musiker und Musikpädagoge zu widmen: Er veröffentlichte neben seinen Triosonaten op. 1 auch die „12 Sonate a Violino, e Basso per il Cembalo“ (op. 2), die 1709 bei dem jungen venezianischen Musikverleger Antonio Bortoli im Druck erschienen. Bei der Sammlung handelt es sich um Kammersonaten mit eingängiger Melodik und mitreißen- dem rhythmischen „Drive“ – Momente, die zu den typischen Markenzeichen von Vivaldis Musik zählen. Davon hören wir das stimmungsvolle Preludio aus der ersten Sonate des Zyklus.

Violinenzauber in Paulus, I: Zwei nordische Hymnen

Musik bei paulus:digital, Nr. 14

Wir beginnen heute eine vierteilige Reihe von Stücken für Geige, begleitet auf der Orgel. Und wir können dies tun, weil in unserer Gemeinde ein wunderbarer norwegischer Künstler lebt, der üblicherweise auf den Bühnen der Welt steht, sowohl als Solist als auch als Dirigent seines Orchesters:

Jan Bjøranger begeisterte das Publikum bereits in der begonnenen Beethoven-Konzertreihe in der Paulus-Gemeinde. Wir können unsere Konzerte (noch) nicht durchführen wegen der Pandemie. Stattdessen bringen wir die Musik zu Euch und Ihnen nach Hause, digital.

Zum Auftakt der Reihe hören wir zwei nordische Hymnen
„In einer einsamen Stunde“, von Ole Bull
„Breite deine weiten Schwingen aus“, Volkslied aus Schweden.

Jan Bjøranger, Geige
Cordelia Miller, Orgel der Pauluskirche 

musik bei paulus:digital, Nr. 13

Trompetenglanz in Paulus, IV

Aus dem Zyklus "Heldenmusik" hören wir als letztes Stück unserer Reihe "Trompetenglanz in Paulus 2020" eine Folge, die mit punktierten Rhythmen das Gefühl von Würde und des königlichen Glanzes vermittelt.

"La Majesté" (die Würde)
Georg Philipp Telemann
gespielt von
Daniel Stadtfeld (Trompete) und Cordelia Miller (Orgel)
im Mai 2020
Pauluskirche, Berlin-Lichterfelde


musik bei paulus:digital, Nr. 12

Audio vom AEREA-Ensemble aus Berlin

 „La File aux Cheuveux de Lin“ und 
„Gollywog’s Cakewalk“
aus Claude Debussys Klavier Zyklus „Preludes 1“
bearbeitet für Bläserquintett.“ 

Mit seinen Préludes, zwei Zyklen von je zwölf Stücken, die 1910 bzw. 1910-13 entstanden, knüpfte Claude Debussy nur äußerlich an die große Tradition des Klavierpräludiums bei Bach und an Chopins Préludes an. Die Préludes haben, so schrieb Heinrich Strobel in seiner Debussy-Biographie, „mehr als irgendein anderes Werk die Ansicht bestärkt, daß Debussy impressionistische Musik schrieb." Vergessen wir nicht: er setzt die Titel an den Schluß der Stücke. Er will nicht, daß man gleich ein bestimmtes Bild vor Augen habe. Er will vielmehr nach dem Hören eine Bestätigung geben.“

Das AEREA-Ensemble Berlin wurde von internationalen Musikern in Berlin gegründet. Sie verbindet ihre Leidenschaft zur Kammermusik. Das klassische Bläserquintett besteht aus Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn. Das Wort Aerea ist ein Palindrom und setzt sich aus dem lateinischen Wort aer = Luft zusammen. 
Die Flötistin, Franziska-Marie Scholz ist in der Paulus-Gemeinde beheimatet. 

Wir freuen uns über diese "Gehör-Gabe" des Ensembles und wünschen den Künstlerinnen und Künstlern alles Gute!

musik bei paulus : digital, Nr. 11

Trompetenglanz in Paulus III

"La grâce" ("Die Anmut") von Georg Philipp Telemann,
gespielt von
Daniel Stadtfeld (Trompete) und
Dr. Cordelia Miller (Orgel)
in der Pauluskirche

Georg Philipp Telemann (1681 bis 1767) schrieb seine "Heldenmusik oder Zwölf Märsche" 1728 in Hamburg, wo er seit 1721 als Musikdirektor und Kantor wirkte. Hamburg war zu diesem Zeitpunkt Zentrum der bürgerlichen Aufklärung und Musikkultur. Telemann war für die Musik an den fünf Hauptkirchen zuständig und musste Kompositionen für alle offiziellen Anlässe der Bürgerschaft liefern.

In seinem Wirken und Schaffen ist durchweg ein stark aufklärerischer Zug bemerkbar, der sich auch in zahlreichen Schriften und im musikpädagogischen Bestreben niederschlug.

Die ‚Heldenmusik‘ brachte er im Selbstverlag unter dem Titel "Musique héroique ou XII marches" heraus. Im Katalog hieß es dazu: “Helden-Music, oder 12 neue musicalische marches, auf zween Hautbois oder Violinen etc. gerichtet, deren 6 mit einer Trompete und 3 mit 2 Waldhörnern begleitet werden können, alle aber auch auf dem Claviere allein zu spielen sind.”

Schon diese Ankündigung der Komposition deutet auf eine Verwendung als Liebhabermusik hin, auf ein bereits bürgerliches Musikpublikum. Jeder Marsch beschreibt einen eigenen Gefühlszustand oder eine Charaktereigenschaft.

Im Marsch "La grâce" ("Die Anmut" oder "die Gnade") kommt durch die oft liegenden Harmonien eine große Ruhe über den Hörer. Die Möglichkeiten, die die ganz unterschiedlichen Register der Orgel bieten, verstärken die verschiedenen Charaktere der Sätze ideal.

musik bei Paulus : digital, Nr. 10

Fuge XV aus der „Kunst der Fuge“, BWV 1080

Bachs letztes Werk. 

Ergänzt und gespielt von Alain Bruns-Cosme,auf der Orgel der Paulskirche.
Eine Meditation über Endlichkeit und Erneuerung.

Hier mehr zum Stück
Komponist und Pianist Alain Brun-Cosme hat sich seit längerer Zeit mit Bachs letztem Werk beschäftigt: der letzten, unvollendet gebliebenen Fuge XV aus der „Kunst der Fuge“ BWV 1080. Sie steht in ernstem d-Moll, der Tonart des Besinnens und der inneren Prüfung. Das Stück sollte als Quadrupel-Fuge den kompositorischen und geistigen Höhepunkt des Zyklus bilden: vier aufeinander folgende Fugen, deren Themen - und ihre Umkehrungen - im Fluss miteinander spielen und korrespondieren. Diese Quintessenz von Bachs Fugen-Schaffen diktierte der erkrankte Komponist vom Sterbebett aus seinem Sohn Carl Philipp Emanuel. Doch kurz nach dem Beginn der dritten Fuge bricht das Werk jäh ab - ein ergreifender Moment nach der Begegnung mit sich selbst: das Thema „B-A-C-H“ war gerade erklungen!

Der Dynamik des unvollendeten Werkes nachlauschend, ergänzte Alain Brun-Cosme die dritte Fuge und fügte eine vierte im Sinne des Konzepts der Quadrupel-Fuge hinzu. Wie hätte das Thema dieser Schluss-Fuge bei Bach wohl geklungen? Es ging Alain Brun-Cosme weniger darum, Bachs Stil nachzuahmen, als vielmehr das begonnene Spiel mit den musikalischen Elementen auf eigene Weise fortzusetzen: Eine beschwingte Gigue im 12/8-Takt vereinigt die bisherigen Elemente, die nach der Vierzahl geordnet sind, mit dem tänzerisch schwingenden Dreier zu einem harmonischen Ganzen. Am Ende des Werkes erklingt ein letztes Mal das Anfangsthema der „Kunst der Fuge“ als Zusammenfassung und Rückblick auf Bachs musikalisches Vermächtnis.

musik bei paulus : digital, Nr. 9

Trompetenglanz in Paulus II

Das Largo von Georg Friedrich Händel

Trompete: Daniel Stadtfeld
Orgel: Cordelia Miller
Pauluskirche

Händel schrieb in London viele seiner Oratorien- und Opernarien für italienische Kastraten oder englische Countertenöre. So entstand das berühmte Largo aus der Oper „Xerxes“ (1738) eigens für den kapriziösen
Kastraten Cafarelli: Der eitle Perserkönig Xerxes (von 486 bis 465 v. Chr. achämenidischer Großkönig und ägyptischer Pharao) gibt sich zu Beginn der Oper selbstzufrieden der Schönheit der Natur hin, singt im Garten ein Loblied auf eine Platane („Ombra mai fù“), bevor er zur Jagd auf die Verlobte seines Bruders ansetzt und damit die turbulente Handlung in Gang bringt.
Für diesen Moment der Ruhe vor den Liebesstürmen machte Händel übrigens ausgiebig Gebrauch von der 40 Jahre zuvor komponierten Largo-Arie des Italieners Bononcini über denselben Text… Händel gab seiner Version die Tempovorschrift „larghetto“; berühmt wurde es aber - Ironie der Geschichte - als “Largo”.

Mehr zu Daniel Stadtfeld, der den Bläserkreis bei Paulus leitet:
·      1993 in Saarbrücken geboren
·      Studium der Musikwissenschaft an der Uni Leipzig
·      2015-2019 Studium Trompete an der Universität der Künste (UdK), Berlin 
·      aktuell Masterstudium an der Musikhochschule Lübeck bei Matthias Krebber
·      aktuell Solo-Trompeter der Neuen Philharmonie gGmbh
·      seit Januar 2019 Leitung des Bläserchores der Paulusgemeinde

musik bei paulus : digital, Nr. 8

Trompetenglanz in Paulus

Eine kleine Aufnahmereihe aus der evangelischen Pauluskirche in Berlin-Lichterfelde - mit Gemeindetrompeter Daniel Stadtfeld, begleitet an der Orgel durch Kantorin Dr. Cordelia Miller.

Joseph Haydn , Trompetenkonzert Es-Dur
2.Satz , Andante
1796 für die von Anton Weidinger (Wiener Hoftrompeter) erfundene Klappentrompete komponiert.

Mit Erfindung der Klappentrompete war es zum ersten Mal möglich, chromatische Töne nicht nur in der obersten Clarin-Lage in einer Komposition zu verwenden. Zuvor war der Tonvorrat der Naturtrompete nur auf Naturtöne beschränkt.

Die schöne gesangliche Melodie des 2. Satzes wäre somit vor Erfindung der Klappentrompete nicht möglich gewesen.
Hier in der Aufnahme wird das Stück allerdings auf einer modernen B-Trompete gespielt:

https://vimeo.com/410976089

Mehr zu Daniel Stadtfeld, der den Bläserkreis bei Paulus leitet:
- 1993 in Saarbrücken geboren
- Studium der Musikwissenschaft an der Uni Leipzig
- 2015-2019 Studium Trompete (mit Abschluss Bachelor of Music) an der Universität der Künste (UdK) Berlin bei Prof. Konradin Groth und Raphael Mentzen
- aktuell Masterstudium an der Musikhochschule Lübeck bei Matthias Krebbe
- aktuell Solo-Trompeter der Neuen Philharmonie gGmbh
- seit Januar 2019 Leitung des Bläserchors der Paulusgemeinde

musik bei paulus : digital, Nr. 7

Osterchoral von Gottfried Neubert, in einer Neubearbeitung von Alain Brun-Cosme

Eine Woche nach Ostersonntag kommt hier ein heiteres Choralvorspiel in der frühlingshaften Tonart G-Dur voller Licht und Leichtigkeit. Was besonders auffällt: Das Lied geht zum Schluss über in die Tonart E-Dur, die wie die scharfe Wärme des Monats August anmutet und zugleich die Freude am äußeren Neubeginn vermittelt.

Alain spielt seine eigene Bearbeitung des Osterchorals an der Orgel der Pauluskirche in Berlin-Lichterfelde. Die Komposition entstand genau hier, in der menschenleeren Kirche, am Höhepunkt der Pandemie in Berlin (hoffentlich). Der Komponist und Organist will damit ein Zeichen setzen für Vertrauen und Zuversicht. 

Hier ist der Link zur Aufnahme: https://vimeo.com/409159502
Aquarelle und Bilder sind ebenfalls von Alain.

musik bei paulus : digital, Nr. 6

Choral Vorspiele von J.S. Bach an der Orgel der Pauluskirche

“Herr Jesu Christ, dich zu uns wend'!"
Choralvorspiel aus dem "Orgelbüchlein" von Johann Sebastian Bach.

Das lutherische Kirchenlied “Herr Jesu Christ, dich zu uns wend'!" aus dem 17. Jahrhundert gehörte einst zu den populärsten evangelischen Kirchenliedern. J.S. Bach bearbeitete es gleich dreimal in der Tonart G-Dur.

Im “Orgelbüchlein" BWV 632 nutzte er aber die ruhige Fülle von F-Dur, die die Vielstimmigkeit zu einer großen, vertrauenseinflößenden Klangharmonie zusammenschmelzen lässt. In dieser Fassung hören wir die Kantorin der Paulusgemeinde, Dr. Cordelia Miller.

"O Mensch, bewein' dein' Sünde groß"
J.S. Bach bearbeitete den Choral "O Mensch, bewein' dein' Sünde groß" nach einem Text von Sebald Helden, 1530 auf einer Melodie von Matthias Greitter, 1525, EG 76 und schuf damit den berühmten Schlusschor des ersten Teils der Matthäuspassion (Stück Nr. 35).

Wir hören die Fassung als langes, besinnliches Choralvorspiel aus dem "Orgelbüchlein" BWV 622, eine tiefsinnige Meditation in der besonders warmen und lichtvollen Tonart Es-Dur.

musik bei paulus : digital, Nr. 5

Ostersonntag 2020

Concerto für Orgel in drei Sätzen von Johann Gottfried Walther
Orgel der Pauluskirche: Dr. Cordelia Miller
Aquarelle: Alain Brun-Cosme

Kennen Sie den Komponisten? Oder Joseph Meck? Oder den Prinzen Johann Ernst? Nein?

Dann schauen Sie unsere kleine Aufführung mit Walthers „Concerto del Signore Giuseppe Meck appropiato all´organo“ an, und erfahren Sie, welche Bedeutung dieses Geflecht von Persönlichkeiten für das musikalische Werden von Johann Sebastian Bach hatte.

Hier die Links zu den drei Sätzen (inzwischen überarbeitet!):

Concerto I. Satz   https://vimeo.com/408445731
Concerto II. Satz   https://vimeo.com/408447860
Concerto III. Satz  vimeo.com/408449987

Wir wünschen viel Freude mit dieser heiteren Musik zum Ostersonntag – Frohe Ostern!

musik bei paulus : digital, Nr. 4

Karfreitag 2020

Um 15.00 Uhr, zur Sterbestunde Jesu, werden die Glocken läuten.
Sie laden ein, das eigene Tun zu unterbrechen und an die zu denken, die mit dem Tod ringen.

"Herzlich tut mich verlangen" von Johannes Brahms
aus elf Choralvorspiele op. 122
Unsere Kantorin Dr. Cordelia Miller spielt auf der Orgel der Pauluskirche
mit Aquarellen von Alain Brun-Cosme.

Weil die Gesundheit seiner teuren Freundin und Muse Clara Schumann, die mit 76 Jahren immer noch musikalisch aktiv war, sich zunehmend verschlechterte, wurde Johannes Brahms mit 63 Jahren plötzlich mit dem Thema des Todes konfrontiert:  So entstanden Vier ernste Gesänge op. 121 und einige Choralvorspiele, die er nach Clara Schumanns Begräbnis vor einem ausgewählten Kreis von Freunden an der Orgel selbst ausführte.

Die zuerst geschaffenen sieben Stücke, woran sich später fünf dazu gesellten, bilden jeweils wie in sich geschlossene Zyklen.
Ein Gelbsuchtanfall besorgte dann die Freunde des Komponisten, bevor schließlich ein Leberkrebs, an dem sein Vater schon gestorben war, seinen frühen Tod mit 64 Jahren brachte. So wurden die Choralvorspiele im Opus Posthumus Nr. 122 als musikalisches Vermächtnis erst später herausgegeben.
„Herzlich tut mich verlangen“ ist hier durch Cordelia Miller zu hören, nachdem „O Welt, ich muss dich lassen“ durch Alain Brun-Cosme gespielt wurde. Ausgerechnet diese beiden Textvorlagen, die in den Videoclips verfolgt werden können, wurden sogar zweimal vertont: eine ergreifende Geste des Komponisten, der mit dem Thema des eigenen Todes musikalisch zu ringen schien. 

musik bei paulus : digital, Nr. 3

Ich ruf´zu dir, Herr Jesu Christ

gespielt von Alain Brun-Cosme
auf der Orgel der Pauluskirche in Berlin-Lichterfelde 
Palmsonntag 2020

„Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ“ ist ein lutherisches Kirchenlied aus der Reformationszeit, das Gebet eines Einzelnen zu Jesus Christus, mit einer einmaligen Strophenform, die bei keinem anderen Lied vorkommt:

Jede der fünf Strophen besteht aus neun Zeilen, acht im aufheiternden jambischen Versmaß  (kurz-lang, kurz lang…).
Aber die siebte Zeile, sozusagen das „Herzstück“ des Ganzen, ist trochäisch gehalten (lang-kurz, lang-kurz…) und lädt so zur Besinnung ein.
Nach diesem Schema sind im Prinzip alle Bach Kantaten aufgebaut.

Das Gebet schließt nach fünf Strophen mit dem lichtvollen Bekenntnis, das auch bei Bach nicht fehlen darf: „Ich weiß, du wirst’s nicht lassen.“ 

Die ruhige, weitgehend syllabische Melodie scheint für den Text komponiert zu sein. Sie mutet zuerst den dorischen Modus an, der sich dann aber an d-Moll annähert und sich gegen Ende nach F-Dur aufhellt: größte Dramatik in kleinster Form also!

Entsprechend seines Inhaltes und seiner Möglichkeiten zur kompositorischen Expressivität ist das Lied im Barock vielfach bearbeitet worden (Buxtehude, Pachellbel, Sweelinck).
Bachs dreistimmige, hier zu hörende f-Moll-Bearbeitung aus dem „Orgelbüchlein“ war ein Lieblingsstück der Romantik (siehe Busonis sehr beliebte Bearbeitung für Klavier) und gehört bis heute zu den Favoriten der Orgelschüler und Konzertprogramme.  

musik bei paulus : digital, Nr. 2

O Welt, ich muß dich lassen

Musik bei Paulus in Zeiten von Corona: Wir schicken die Stücke zu allen nach Hause.

Hier die zweite kleine Aufführung vom 02. April 2020:
Alain Brun-Cosme spielt "O Welt, ich muß dich lassen" von Johannes Brahms, op. 122 für Orgel. 
Hier ist der Link

musik bei paulus : digital, Nr. 1

30. März 2020: Alain Brun-Cosme spielt L'auguste' von Francois Couperin

Alain Brun-Cosme spielt "L´auguste" (die Erhabene) vom großen französischen Cembalomeister François Couperin (1668-1733). Das Stück ist durchdrungen von der typischen Verzierungskunst seiner Zeit der höfischen, intimen Salonmusik. Bach schätzte Couperin sehr und kopierte einige seiner Werke.

Alain Brun-Cosme
Der in Berlin lebende Künstler komponiert, spielt Klavier, Cembalo und Orgel und unterrichtet außerdem Gesang.
Er  spielt regelmäßig unregelmäßig Orgel im Gottesdienst, singt in unserer Paulus Kantorei und verstärkt dort den Tenor.

Musik bei Paulus:digital - wir arbeiten dran..

Kirchenmusik und konzertante Aufführungen in Zeiten der Pandemie

Wir wissen noch nicht, wann wir die Türen unserer Pauluskirche und des Paulus-Zentrums wieder öffnen können – nur das wissen wir jetzt: alle geplanten öffentlichen Konzerte und alle Proben müssen bis auf Weiteres ausfallen.

Für das Paulus-Publikum bedeutet es einen Verlust an kulturellem Genuss, an spiritueller Erbauung und an gemeinschaftlichem Sein.

Für unsere vielen Laien-Musikerinnen und Musiker ist es ein Verlust an Probezeit, an Aufführungsmöglichkeit, an Gemeinschaft!

Und für die Künstlerinnen und Künstler bedeutet es zugleich einen Verlust an Einnahmen, der sich in der Summe aller Absagen zu einem ernsthaft existentiellen Problem verdichtet.

Was können wir tun? Musik digital.
Unsere vielen Ensembles können sich auch weiterhin nicht treffen und miteinander musizieren. Aber einzelne unserer Künstlerinnen und Künstler können und wollen für uns musizieren! Wir arbeiten heftig daran, kleine ‚Konzerte‘ aufzunehmen und ins Netz zu stellen. Und sobald wir das erste haben, melden wir uns per Newsletter und E-Mail und Aushang!

250. Beethoven-Geburtstag:

Konzertreihe bei Paulus

Im Jahr 2020 jährt sich Beethovens Geburtstag zum 250. Mal. Wir laden Sie herzlich zu einer Konzertreihe Beethoven-Zyklus: Sonaten für Violine und Klavier I-VI ein.

In einer Reihe von sechs Konzerten zwischen dem 14. September 2019 und dem 5. Juli 2020 werden Jan Bjøranger, Violine und Yejin Gil, Klavier alle 10 Beethoven-Sonaten für diese Besetzung im Saal des Pauluszentrums aufführen. Kombiniert werden sie mit Sonaten von Brahms, Schubert und Grieg. 
Jan Bjøranger ist neben seiner Tätigkeit als Solist und Kammermusikpartner künstlerischer Leiter des jungen norwegischen Kammerorchesters „1B1“. Die aus Korea stammende Pianistin Yejin Gil ist als Solistin und Kammermusikerin in der ganzen Welt unterwegs und hat sich nicht zuletzt im Bereich der zeitgenössischen Musik mit zahlreichen Preisen einen Namen gemacht. 
Mit seinem Beethoven-Projekt verbindet das seit kurzem in Steglitz ansässige Duo ausdrücklich das Anliegen, die klassische Musikszene in dieser Region zu stärken. Wir freuen uns, dass die beiden Musiker sich hierfür die Paulusgemeinde auserkoren haben! 

Alle ab jetzt geplanten Konzerte müssen leider ausfallen. Wir hoffen, alles nachholen  - oder auf digital umstellen zu können! 

Neu: Wir laden ein zum "pre concert talk" mit den beiden Musikern um 15.40 Uhr im Saal des Pauluszentrums: Hier haben Sie die Möglichkeit, mehr über die vorgetragenen Werke zu erfahren und in Austausch mit den Künstlern zu treten. 
Wie immer wird es in der Pause Kaffee und Kuchen geben.

Diese Konzertreihe bieten wir auch im Abonnement für 3 und 6 Konzerte an mit attraktiven Preisnachlässen. Einzel- und Abonnementkarten erhalten Sie an der Konzertkasse sowie im Vorverkauf dienstags und donnerstags, 10-12 Uhr in der Küsterei. Reservierungen werden unter miller(at)paulus-lichterfelde.de entgegengenommen.

Neu: Mitglieder des Fördervereins für Kirchenmusik erhalten ermäßigten Eintritt!

Vergangene Konzerte

Von Bach bis Swing

Konzert für 10 Blechbläser & Percussion

Hier zum Rückblick in Bildern von Klaus Böse!

Sonntag, 23. Februar 2020
18.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Die zahlreichen Fans warten schon sehnsüchtig auf dieses Konzert in der Pauluskirche: Die professionellen Musikerinnen und Musiker des Bläserensembles Berlin Brass Consort kommen mit einem neuen Programm zu uns und spielen Werke aus vier Jahrhunderten. Hier zum Plakat..

Gesang, Orgel und Leitung: Katharina Zelder-Hüske


Beethoven-Zyklus bei Paulus

Sonaten für Violine und Klavier III

Hier zum Konzert-Rückblick!

Samstag, 18. Januar 2020
16.00 Uhr
Paulus-Zentrum, großer Saal
Hindenburgdamm 101b
12203 Berlin-Lichterfelde

Programm:
Franz Schubert, Sonate D-Dur op. 137 Nr. 1
Ludwig van Beethoven, Sonate A-Dur op. 30 Nr.1
Johannes Brahms, Sonate d-Moll op. 108

KünstlerInnen:
Jan Bjøranger, Violine
Yejin Gil, Klavier 

 


Unsere Kantorin Dr. Cordelia Miller schreibt zum Programm:

Das dritte Konzert unserer Beethoven-Reihe schließt mit dem letzten Werk, das Brahms für Geige und Klavier komponierte: der Sonate op. 108 in d-Moll. Sie zählt zu Brahms' Spätwerk und geht bis an die damaligen Grenzen der Expressivität. Viele sehen in ihr das bedeutendste Werk in der Literatur für Geige und Klavier überhaupt. Es ist uns eine besondere Ehre und Freude, unserem Publikum dieses Werk präsentieren zu dürfen.

Vor der Pause begegnet uns zum ersten Mal eine der postum veröffentlichten Violinsonaten respektive -sonatinen von Franz Schubert. Der Komponist zeigt sich hier von einer sehr persönlichen, verinnerlichten Seite, die er unter Verwendung wunderschöner musikalischer Motive in kleine Formkonzepte fasst.

Schubert wird in der Musikgeschichte oft als einer der größten Bewunderer Beethovens erwähnt. Im heutigen Konzert findet Schuberts Poesie und Leichtigkeit einen direkten Widerhall in Beethovens wundervoller Sonate Nr. 6 in A-Dur. Die Ähnlichkeit in der Tonsprache ist offensichtlich, auch wenn Beethovens Sonate länger und anspruchsvoller ist. Sie ist die erste einer Gruppe von drei Sonaten mit der Opuszahl 30. Wenn man bei Beethoven überhaupt von der "Leichtigkeit des Ausdrucks" sprechen kann, so trifft dies ganz sicher auf dieses pastorale Werk zu. 

Neujahrskonzert mit dem Paulusorchester

Leitung: Hans -Joachim Greiner

Wie in jedem Jahr spielt unser Orchester auf und setzt damit den musikalischen Startpunkt für das Neue Jahr. Hier mehr ...

Weihnachtskonzert bei Paulus

In the bleak midwinter long ago...

Pauluskantorei und Paulusorchester spielen und singen weihnachtliche Melodien aus der ganzen Welt. 
Hier mehr mehr ...

 

Sommerkonzert des Paulusorchesters

Zum krönenden Abschluss des musikalischen Halbjahres bei Paulus lädt unser Orchester dazu ein, den Sommer zu begrüßen und einzuleiten. Prof. Greiner hat dazu mit den Musikerinnen und Musikern drei spannende Werke einstudiert und zur Unterstützung Freunde des Orchesters gewonnen. Wir freuen uns auf ein Musikfest mit dem Paulusorchester. Es findet – abweichend vom ursprünglich bekanntgemachten Termin – statt am

Sonntag, 23. Juni 2019
19.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Programm:
B. Britten,Simple Symphony
R. Vaughn-Williams, Variations on a theme by Thomas Tallis
A. Copland,Hoe Down

Paulusorchester und Freunde
unter der Leitung von Prof. Hans-Joachim Greiner

Der Eintritt ist frei – wir freuen uns über Spenden zur Finanzierung von Konzerten und unserer Kirchenmusik!

Musik bei Paulus im Juni 2019:

Samstag, 15. Juni 2019, 17.00 Uhr, Pauluskirche
Der Sonne entgegen: Blockflöten Orchester Berlin
Werke von W.A. Mozart, M..C. Rosin, u.a.
Leitung: Irmhild Beutler & Sylvia Corinna Rosin

Hier eine Erinnerung in Bildern!

Sonntag, 16. Juni 2019, 18.00 Uhr, Pauluskirche
CANTATE DOMINO
Chor- und Orgelmusik aus drei Jahrhunderten mit Werken von Arnesen, Czopi, Elberdin, Mendelssohn, Stanford u. a.
Patrick Wildermuth, Orgel
Vokalensemble Cantico Nuovo
Leitung: Christian Bährens

Und zum krönenden Abschluss des ersten Halbjahres 2019: 
(Achtung, Termin geändert!)
Sonntag, 23. Juni 2019, 19.00 Uhr, Pauluskirche
Sommerkonzert des Paulusorchesters
B. Britten,Simple Symphony
R. Vaughn-Williams, Variations on a theme by Thomas Tallis
A. Copland,Hoe Down
Paulusorchester und Freunde
Leitung: Prof. Hans-Joachim Greiner

Außerdem:
Samstag, 15. Juni, 16.00 Uhr, Saal / Paulus-Zentrum
Schülerkonzert der Paulusgemeinde
Du spielst Klavier, Geige, Cello, Flöte, Posaune, Saxophon... und freust dich über eine Gelegenheit, vor kleinem Publikum in freundlicher Atmosphäre aufzutreten?
Dann bist du herzlich eingeladen, dich mit deinem Instrument bei unserem Schülerkonzert vorzustellen!
Anmeldungen und Rückfragen bitte an Cordelia Miller (miller@paulus-lichterfelde.de 

Romantische Lieder und Balladen

Musik im Paulus-Zentrum

Fast schon eine Tradition – auf jeden Fall wunderschön und passend zum Mai: wir freuen uns auf Romantik pur vom schönsten Instrument - der menschlichen Stimme. Und das gleich vierfach. Lassen wir uns verwöhnen von den Solistinnen und Solisten der ersten Garde in Berlin.

Quartette und Duette von Brahms, Mendelssohn, Dvorák und Reger 

Samstag, 11. Mai 2019
18.00 Uhr
Paulus-Zentrum, Saal
Hindenburgdamm 101b
12203 Berlin-Lichterfelde 

Es singen:
Chorsolistinnen und Solisten der Komischen Oper und des Rundfunkchors Berlin

Barbara Kind:Sopran
Katharina Thomas: Alt
Volker Herden: Tenor 
Tim Dietrich: Bass

Am Klavier: David Cavelius

Der Eintritt ist frei - wir bitten herzlich um Spenden.

Vom Roten Drachen und von Zauberharfen

Keltische Klänge im Paulus-Zentrum

Herzlich Willkommen zu einem besonderen Musikerlebnis bei Paulus: 
Keltische Musik auf Originalinstrumenten - verknüpft mit einer Reise durch die Keltische Sagenwelt

Dagmar Flemming
Keltische Harfe und Walisische dreireihige Harfe

Samstag, 04. Mai 2019
19.00 Uhr
Paulus-Zentrum, Saal
Hindenburgdamm 101b

Dagmar Flemming an der Harfe nimmt uns mit auf eine Reise durch die im Wortsinn zauberhafte Welt der Kelten. Im Gepäck befinden sich die traditionellen Harfen der Kelten: die keltische Hakenharfe, die einigen sicher bekannt ist, aber vor allem auch die Walisische dreireihige Harfe, die in der Konzertlandschaft eine Rarität darstellt, da nur wenige Harfenisten dieses Instrument beherrschen.

Umrahmt wird die musikalische Reise von kleinen Ausflügen in die keltische Mythologie und Geschichte; dort treffen wir auf die Helden der keltischen Musik, den Roten Drachen, Feen, und auch auf Zauberer natürlich.... mal leidenschaftlich, mal blutrünstig, mal sehnsüchtig, mal patriotisch. All dies vereint in der Musik, die die keltische Welt im Lauf der Jahrhunderte hervorgebracht hat. 

César Franck: Die Sieben Worte Jesu am Kreuz

Karfreitag in der Pauluskirche

Musik und Wort zur Sterbestunde

Karfreitag, 19. April 2019
15.00 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin Lichterfelde

Programm:
Die Sieben Worte Jesu am Kreuz

von César Franck
in einer Fassung für Soli, Chor, Violoncello, Harfe und Orgel

Mitwirkende:
Pauluskantorei
Anna T. Geiss, Sopran
Joo-hoon Shin, Tenor
Philipp Jekal, Bass
Jessyca Flemming, Harfe
Alexander Wollheim, Violoncello
Oliver Wunderlich, Orgel

Leitung: Cordelia Miller
Andacht: Pfarrerin Gabriele Helmert

Cembalo-Konzert:

Uraufführung in der Pauluskirche

Große Spannung für alle Kirchenmusik-Menschen von und rund um Paulus:
Wir präsentieren mit dem Konzert für Cembalo und kleines Kammerensemble von Alain Brun-Cosme (geb. 1967) eine Uraufführung.

Samstag, 16. März 2019
18.00 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Außerdem auf dem Programm:
das Konzert für zwei Cembali und Streichorchester in C-Dur von J. S. Bach 
 sowie die „Petite Symphonie“ von Charles Gounod in einem Arrangement für gemischtes Kammerensemble.

Der aus Frankreich stammende Komponist Alain Brun-Cosme studierte zunächst Wirtschaftswissenschaften in Paris, entschied sich dann jedoch für eine künstlerische Laufbahn. Er studierte Klavier an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Walter Olbertz und Alan Marks und lebt als freischaffender Musiker und Musikpädagoge in Berlin. Die Begegnung mit der Paulus-Kantorei Lichterfelde und ihrer Leiterin Dr. Cordelia Miller ebnete den Weg für kirchenmusikalische Tätigkeiten wie Chorleitung, Gottesdienstbegleitung und Orgelspiel mit Schwerpunkt Choralimprovisation.

Erste Kompositionen Alain Brun-Cosmes entstanden im Rahmen seiner musikpädagogischen Tätigkeit; es folgten größere Werke wie ‚3 Amüsements‘ für das Trio Art Classique und die Kantate „Ein Pilgerweg nach Chartres“ für Mitglieder des RIAS-Kammerchores. Beide Werke wurden 1999 im Rathaus Schöneberg uraufgeführt. Als Bühnenmusik entstand „Wovon die Menschen leben“ nach Leo Tolstoi und 2013 die „Höllenfahrt des Nikodemus“.

Zum Uraufführungs-Werk dieses Konzertes schreibt unsere Kantorin Dr. Cordelia Miller:
„Das jetzt uraufgeführte Werk entstand am Jahreswechsel 2017/18 in einer für die Welt politisch spannungsreichen Zeit. Es würdigt die barocke Tradition des Cembalospiels unter modernen Klangaspekten. Mit seinem Reichtum an Klangfarben und effektvollen Rhythmen knüpft es zugleich an die klassische Moderne der französischen Musik an. Das chromatisch angelegte Thema, das sich durch die vier Sätze des Werkes zieht, lässt trotz äußerer Leichtigkeit und naiver Freude am Musizieren eine gewisse Sorge um die Welt und die Menschen erahnen.“

Cordelia Miller, der das Werk gewidmet ist, wird es zusammen mit einem Instrumentalensemble junger Musikerinnen unter der Leitung des Komponisten an dem schönen zwei-manualigen Krahmer/Sassmann-Cembalo der Pauluskirche uraufführen.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Wir freuen uns sehr über Spenden zur Unterstützung der Paulus-Kirchenmusik.

Hörner, Posaunen und Gesang:

Konzert-Nachklang

Die Bilder sprechen für sich: das Oktrohnett-Konzert am 3. März 2019 war wie immer ein Klangerlebnis der besonderen Art. Der musikalische Bogen reichte von Gabrieli über Bach und Mendelssohn Bartholdy bis Wagner u.a. Vor allem das wunderschöne Orgelspiel von Katharina Zelder-Hüske und ihr Gesang waren Höhepunkte dieses besonderen Konzertabends.

Dank den ausgezeichneten Musikern! Wir freuen uns auf das nächste Konzert.
Beate Michaelis

Hier geht es zur Galerie 

Transzendenz in Tönen

Klavierwerke von Ferruccio Busoni

Der italienische Komponist und Pianist Ferruccio Busoni (1866 - 1924) hat wunderbare Musik hinterlassen: perlend, spannend, aufregend. Genau das Richtige für den Jahresanfang. 

Piano und Moderation:
Victor Nicoara 

Wir laden herzlich ein zu einem Klavierabend
Samstag, 23. Februar 2019
19.00 Uhr
Paulus-Zentrum, Saal

Hindenburgdamm 101a
12203 Berlin-Lichterfelde

Neujahrskonzert mit dem Paulus-Orchester

Musik aus der Welt der Oper, den Goldenen Zwanziger Jahren und aus Hollywood

Tradition, die sich jung hält: Auch in diesem Jahr stimmen uns Prof. Greiner und das Paulus-Orchester musikalisch ein in das neue Jahr. 
Auf dem Programm stehen Werke aus verschiedenen Epochen und Genres – für alle ein Leckerbissen dabei.

Sonntag, 13. Januar
18.00 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Solisten
Johannes Wieners, Countertenor
Leila Honda-Rosenberg, Violine
Regine Schultz-Greiner und Hans-Joachim Greiner, Viola 

Leitung
Prof. Hans-Joachim Greiner

Der Eintritt ist frei – Wir freuen uns sehr über Spenden.

5. Benefiz Weihnachtskonzert

'Go Brass' des Bundespolizeiorchesters in der Pauluskirche

Eine schöne und wohlklingende Tradition für einen guten Zweck: der Lions Club Berlin und die Paulusgemeinde laden zum fünften Male ein und das Blechbläser Ensemble des Bundespolizeiorchesters spielt auf.

am Samstag, 15. Dezember 2018
um 16.00 Uhr
in der Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Special Guest: Johannes Jost
Leitung: Stefan Thelemann


Der Eintritt ist frei - wir bitten herzlich um Spenden.

Weihnachtsoratorium I, V und VI von Johann Sebastian Bach

Festliche Klänge in der Pauluskirche

Auch in diesem Jahr lassen Kantorei und Paulusorchester das berühmte Werk in unserer Kirche erklingen, das für so viele Menschen fester Bestandteil der Vorfreude auf das Fest ist. Wir freuen uns und laden herzlich ein zum Weihnachtskonzert:

Sonntag, 09. Dezember 2018
17.00 Uhr
Pauluskirche 
Hindenburgdamm 101 
12203 Berlin-Lichterfelde

Mitwirkende:
Pauluskantorei, Paulusorchester und Gäste

Solisten:
Anette Lösch, Sopran
Claudia Türme, Alt
Minus Hong, Tenor
Bernhard Hansky, Bass

Leitung: Dr. Cordelia Miller

Eintritt: 15,00 €; ermäßigt 12,00 €
Vorverkauf in der Küsterei (Hindenburgdamm 101a): 
03. Dezember, von 16.00 bis 19.00 Uhr
04., 05. und 06. Dezember von 10.00 bis 12.00 Uhr

Klavierabend bei Paulus

Mit dem renommierten Pianisten Ralf-Thorsten Zichner

Herzlich Willkommen zu einem Abend der Klaviermusik!

Samstag, 24. November 2018
19.00 Uhr
Paulus-Zentrum, Saal

Hindenburgdamm 101a
12203 Berlin-Lichterfelde

Der Eintritt ist frei – wir bitten herzlich um Spenden. 

Das Programm:

Joseph Haydn
(1732 - 1809)
Sonate h-moll

Bedrich Smetana
(1824 - 1884)
Polka a-moll

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Klaviersonate A-Dur op. 101

Robert Schumann (1810-1856)
Arabeske op. 18

Fryderyk Chopin (1810-1849)
Berceuse Des-Dur op. 57
Quatre Mazuraks op. 33
Walzer As-Dur op. 69.1
Walzer cis-moll op. 64.2

Der Pianist: Ralf-Torsten Zichner
Er entstammt einer musikalischen Familie. Ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von sechs Jahren. Schon seit frühester Kindheit besitzt Ralf-Torsten Zichner das absolute Gehör, eine Eigenschaft, die während des Besuches der Spezialschule für Musik in Berlin sich weiter ausgeprägt hat. Logik und Genauigkeit spielen seit dieser Zeit eine bedeutende Rolle. Schach und Mathematik waren lange Zeit seine Lieblingsbeschäftigungen.

Mit 15 Jahren gab Ralf-Torsten Zichner seinen ersten Klavierabend. Im Ausland debütierte er 19jährig im Rudolfinum in Prag und am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium.

Während seiner Studienzeit in Berlin erhielt Ralf-Torsten Zichner Unterricht bei Hellmuth Nagel und Annerose Schmidt. Während seines zweijährigen Auslandsstudiums in Polen studierte er an der Fryderyk-Chopin-Musikakademie in Warschau bei Lidia Kozubek, Regina Smendzianka und Andrzej Jasinski. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse bei Frantisek Rauch, Ivan Klansky, Rudolf Kehrer, Bernard Ringeissen, Tatjana Shebanova, Jacob Lateiner, Dietrich Fischer-Dieskau. Besonders prägenden Einfluss  auf seine Entwicklung hatte Paul Badura Skoda.

Ralf-Torsten Zichner gewann zahlreiche Preise und Diplome bei internationalen Klavierwettbewerben (Viotti-Wettbewerb, Casagrande-Wettbewerb, Smetana-Wettbewerb u.a.). 1991 gab er sein Debüt in der Berliner Philharmonie. Eine rege Konzerttätigkeit führte ihn durch mehrere Länder Europas und nach Japan. Seit 1993 ist Ralf-Torsten Zichner Steinway - Artist.

Ralf-Torsten Zichner wirkte in mehreren Filmen mit. Der Film "Appassionata", für den er die Musik einspielte und als Pianist auftrat, erhielt bei Internationalen Kurzfilmfestivals in Florida (USA) und Shanghai (China) erste Preise.

Solo Piano, Percussion & mehr

Musik zwischen Festhalten und Fallenlassen

Solo Piano, Percussion & mehr
Musik zwischen Festhalten und Fallenlassen, nachdenklich und träumerisch, kurzlebig und schnell. Zu Gast bei Paulus.

Samstag, 17. November
18.00 Uhr
Paulus-Zentrum, Saal
Hindenburgdamm 101a
12203 Berlin-Lichterfelde
Die Künstler:
Sebastian Fischer - Solo Piano 
Thomas Holm – Percussion
Detlef Franz – Marimba, Vibraphon
Eddie Hayes - Trompete, Flügelhorn

Sebastian Fischer und Thomas Holm präsentieren Musik aus ihren CDs „Wunderland“ und „Traumtänzer“. Melodien, die sich einprägen, abgelöst von improvisierten Pianoklängen,
untermalt mit Percussion und anderen Instrumenten (wie z.B. Marimbaphon, Vibraphon
Trompete und Flügelhorn).
Mal kurzlebig und schnell, nachdenklich und träumerisch, dann wieder heiter und lebendig. Zwischen „Festhalten und Fallenlassen“ bewegen sich die Melodien, Klänge und Stimmungen und nehmen die Ohren mit auf die Reise…

„Engel bringen frohe Kunde...“

Kinderchor zum Adventssingen

Advent ohne singen, das ist nichts. Macht nur halb so viel Freude. Und das gemeinsame Singen beim Adventsbasar hat so viel Freude gemacht letztes Jahr – das wollen wir wieder machen (dieses Jahr am 1. Dezember). 
Alle Kinder ab 5 Jahren sind deshalb wieder herzlich eingeladen zum Mitsingen! 
Wir treffen uns im Paulus-Zentrum bei vier Proben, und zwar immer 

mittwochs am 07., 14., 21. und 28. November 2018
von 16.00-16.45 Uhr

Müsst Ihr die Lieder schon können? Nein, die lernen wir zusammen singen – denn singen macht Spaß! Ich freue mich auf Euch. 
Eure Cordelia

Anmeldungen bitte an: miller(at)paulus-lichterfelde.de oder unter Telefon: 01577 4282854

Orchesterprojekt Barcelona-Berlin

- zu Gast bei Paulus!

Schon seit Jahren besteht die Zusammenarbeit zwischen den beiden Jugend-Orchestern: das Orchester des Gymnasiums Steglitz und das Orchester einer Musikschule in Barcelona. Die Jugendlichen gestalten gemeinsam Konzerte, bereiten sich in ihren Ländern und später bei Treffen gemeinsam vor, teilen Lampenfieber vor dem Auftritt und Erleichterung und Stolz im Beifallsrausch.
Wir freuen uns, Gastgeber des diesjährigen Konzertes zu sein. Willkommen bei Paulus!

Sonntag, 14. Oktober 
18.00 Uhr 
Pauluskirche 
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde
Werke von Gluck, Verdi, Wagner und Silvestri 

Orchester der Estudi de Musica Angels Casas, Barcelona 
Leitung: Pep Farre 
Orchester des Gymnasiums Steglitz, Berlin
Leitung: Constanze Springborn, Dirk Schröder

Großes Konzert von und bei Paulus

Sonntag, 07. Oktober 2018
18.00 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm
12203 Berlin-Lichterfelde

Pauluskantorei und Paulusorchester drehen das große Rad und erarbeiten seit dem Frühjahr die anspruchsvolle F-Moll Messe von Bruckner. Unterstützt von Solistinnen und Solisten bringen sie ein weniger bekanntes Werk zu Gehör. Wir freuen uns auf ein großes Kirchenmusik-Konzert im Herbst.
Hier gibt es eine kleine Werkeinführung von Dr. Cordelia Miller, Kantorin unserer Gemeinde.

Mitwirkende:
Pauluskantorei, Paulusorchester & Gäste
Corinna Gönner – Sopran
Claudia Türpe – Alt
Minsub Hong – Tenor
Philipp Jekal – Bass
Einstudierung Paulusorchester: Prof. H.J. Greiner
Leitung: Dr. Cordelia Miller

Eintritt:
17 € / ermäßigt 12 €
Vorverkauf:
01.10. von 16.00 bis 19.00 Uhr und 02.10. & 04.10. von 10.00 bis 12.00 Uhr in der Küsterei, Hindenburgdamm 101a 

Mit Pauken und Trompeten!

Musik bei Paulus im Rahmen des Steglitzer Kirchenmusikfestes 2018

Alt und neu, traditionsreich und modern - willkommen in der Pauluskirche zu Hörnern und Posaunen, zu Gesang und Orgel, zu Drums and Barock, einem Konzert mit dem BERLIN BRASS CONSORT im Rahmen des Steglitzer Kirchenmusikfestes 2018.   

Herzlich willkommen
am Sonntag, 30. September 2018
in der Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Klaus Böse hat das Konzert in Bildern festgehalten - hier gehts zur Galerie

Orgelmusik zur Offenen Kirche bei Paulus

... auch in den Ferien.

Einkehr, Innehalten, stilles Gebet, Ruhepol, die Nähe von Gott und Gemeinde spüren - auch außerhalb von Gottesdiensten möchten manche die spirituelle Atmosphäre der Kirchen wahrnehmen. Willkommen in der Offenen Pauluskirche!
Jeden Mittwoch zwischen 17.00 und 18.30 sorgt unser Offene-Kirche-Team von Ehrenamtlichen dafür, dass Menschen in der Stille und formlos ins Gespräch mit Gott kommen können.

Jeweils am ersten Mittwoch des Monats unterstützt und begleitet unsere Kirchenmusikerin die stille Andacht mit einer halben Stunde Orgelmusik.

Die beiden Termine im Sommer:
Mittwoch, 04. Juli 2018 und Mittwoch, 08. August 2018
17.00 – 17.30 Uhr

Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

An der Orgel: Paulus-Kantorin Dr. Cordelia Miller

Sommerserenade 2018

Ein muskalischer Nachmittag mit den Ensembles der Paulusgemeinde:
Kinderchor
Pauluskantorei
Paulusorchester
Gospelchor
Bläserkreis

Das ganze Jahr über musizieren und proben die Mitglieder unser Musikensembles, bereiten ihre Auftritte vor und erfreuen unsere Gemeinde und andere in Konzerten mit ihrem Können. Zur Sommerserenade kommen alle zusammen und geben in entspannter Atmosphäre und ganz ohne den Druck des ‚großen Auftritts‘ ein paar Kostproben ihres Wirkens zum Besten. Herzlich willkommen am:

Samstag, 30. Juni 2018
16.00 Uhr
Paulus-Zentrum Lichthof
Hindenburgdamm 101a
12203 Berlin-Lichterfelde

Gesamtleitung: Cordelia Miller
Der Eintritt ist frei – wir freuen uns über eine Spende für die Finanzierung unserer Kirchenmusik.

Bärenherz – Musik für Blockflötenorchester

Willkommen zu einem musikalischen Leckerbissen für alle, die das filigrane wie virtuose Spiel der Blockflöten lieben und zu würdigen wissen, und für alle, die einfach schöne Musik in unserer Pauluskirche genießen möchten und sich auf die Begegnung mit einem besonderen Klangkörper freuen: 

Blockflötenorchester Berlin
Samstag, 2. Juni 2018
17.00 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Programm:
Das anerkannte und beliebte spielt unter der Leitung von Irmhild Beutler und Silvia Corinna Rosin Werke von
Johann Sebastian Bach
Felix Mendelssohn Bartholdy
Johann Strauss
Irmhild Beutler
Silvia Corinna Rosin
und anderen

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Wir freuen uns über Ihre und Eure Spenden zur Finanzierung des Konzerts und der Kirchenmusik insgesamt.

Konzert zum 70. Geburtstag von H. J. Greiner

Das soll ein Fest werden - und es wird ein Fest!
Unser langjähriger Dirigent des Paulusorchester gibt sich und uns anlässlich seines Geburtstages die Ehre und spielt auf.

Samstag, 26. Mai 2018
17.00 Uhr
Pauluskirche

Hindenburgdamm 101
Berlin-Lichterfelde

Auf dem Programm befinden sich Leckerbissen für Kennerinnen und Kenner:
Henry Purcell, Phantasy for strings on C 
Johann Theodor Greiner, Sinfonie D-Dur für Streicher
Henry Purcell, Dido and Aeneas

Es wirken mit:
Paulusorchester und musikalische Weggefährten 

Leitung: Prof. Hans Joachim Greiner 

Musik und Wort zur Sterbestunde

Schüler-Konzert bei Paulus.

Wer von Euch spielt ein Instrument und hat Lust, sich damit in einem kleinen Konzert vorzustellen?

Eingeladen sind alle Kinder und Jugendlichen der Paulus-Gemeinde, die ein Instrument spielen. Wir freuen uns auf alle: auf diejenigen, die gerade erst angefangen haben, genauso wie auf Fortgeschrittene.
Klavierbegleitung wird bei Bedarf gestellt, Proben nach Absprache.

Samstag, 17. Februar 2018
16 Uhr
im Saal / Pauluszentrum

Hindenburgstraße 101a
12203 Berlin-Lichterfelde

Wer mitmachen möchte – so geht’s:
-       Verbindlich anmelden
-       und zwar mit Namen, Alter, Instrument und Musikstück
-       bis zum 10. Februar 2018
-       bei Cordelia Miller: 01577/4282 854; miller(at)paulus-lichterfelde.de

Solo Gitarrenkonzert mit Kanahi Yamashita.

Das Musikjahr bei Paulus beginnt – nach dem traditionellen Neujahrs-Konzert unseres Orchesters – furios: eine international bekannte Künstlerin spielt in der Dorfkirche.

Solo-Gitarren-Konzert
Kanahi Yamashita
Samstag, 27. Januar 2018
19.00 Uhr
Dorfkirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin

Auf dem Programm der Künstlerin stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Benjamin Britten, Carlo Domeniconi u.a.
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns über Spenden zur Finanzierung der Pauluskonzerte und Kirchenmusik.

Zur Künstlerin:
Kanahi Yamashita wurde in Nagasaki geboren und ist dort aufgewachsen. Schon als Kind hat sie mit ihrer berühmten Musikerfamilie internationale Auftritts-Erfahrungen gesammelt. Im Alter von 13 Jahren gab Kanahi ihr Solo-Debut in Torino mit dem Largo aus Dvoraks Sinfonie „Aus der Neuen Welt“. Im Duo mit ihrem Vater Kazuhito Yamashita wurde sie zu großen internationalen Festivals eingeladen (z.B. Benicasim/Spanien, Uppsala/Schweden und Santo Tirso/Portugal). Sie spielten dort u.a. eine Bearbeitung des Orchesterwerks „Scheherazade“ von Rimsky- Korsakov für zwei Gitarren von Kazuhito Yamashita. 2015 folgten sie einer Einladung nach Estland, wo sie das Konzert für zwei Gitarren und Orchester von Mario Castelnuovo-Tedesco mit dem Estonian National Symphony Orchestra unter der Leitung von Alexander Prior gespielt haben. 

In ihren Solokonzerten spielt Kanahi Werke namhafter Komponisten, gleichzeitig komponiert sie selber. Ihre Vorliebe gilt ungewöhnlichen Projekten, wie ihr Auftritt auf dem Boot in Tsushima Insel in Japan 2012 oder in Paris 2014, beides in Verbindung mit ihrem Gesang.

Seit 2015 wohnt Kanahi in Berlin. Neben ihrem Studium an der Universität der Künste gibt sie regelmäßig Solokonzerte. 2016 gewann sie das Stipendium von Yamaha Music Foundation Japan. Im Jahr 2017 war sie eine der sechs Semifinalistin beim 66. ARD Musikwettbewerb München.

4. Benefiz-Weihnachtskonzert bei Paulus!

„Go Brass“ unter der Leitung von Jan Diller sorgen für große Klänge in der Pauluskirche.
Gemeinsam mit dem Lions Club Berlin Savigny und unterstützt durch die Bundespolizei veranstalten wir das beliebte Konzert mit dem Blechbläser-Ensemble des Bundespolizeiorchesters zugunsten der Bahnhofsmission Ostbahnhof.

Samstag, 16. Dezember 2017
16.00 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin-Lichterfelde

Karten sind zu erhalten in der Küsterei und an der Abendkasse.
Empfohlener Spendenbetrag: 15,00 €.
Der Erlös geht an die Bahnhofsmission am Ostbahnhof zur Finanzierung der Unterstützung für Menschen in Not.

Wir freuen uns auf ein ausgezeichnetes Konzert, das zugleich Gutes tut. Herzlich willkommen!

Weihnachtsoratorium in der Pauluskirche.

Paulus-Kantorei und Paulus-Orchester frischen in ihren Proben die eingeübten Notenläufe auf, bald ist es so weit. Manche freuen sich schon das ganze Jahr darauf: auch in diesem Advent erklingt das ‚WO’ bei Paulus. (Hier ein schöner Artikelüber die Kantorei im Tagesspiegel mit Hinweis auf das Konzert) 

Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium, Kantaten I, III und IV

2. Advent, Sonntag, 10. Dezember 2017
17.00 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin

Paulus-Orchester
Einstudierung: Prof. H.J. Greiner
Paulus-Kantorei

Solist*innen:
Polly Ott, Sopran
Judith Rautenberg, Alt
Minsub Hong, Tenor
Bernhard Hansky, Bass

Leitung: Dr. Cordelia Miller

Eintritt: 15 € / ermäßigt 12 €
Vorverkauf der Tickets: 04.12. von 16.00 – 19.00 Uhr; 5.-7.12. von 10.00 – 12.00 Uhr. Küsterei, Hindenburgdamm 101a

Ray Blue & Friends zu Gast in der Pauluskirche

Hier zu ein paar Eindrücken vom Konzert.

Jazz vom Feinsten, satte Saxofon-Klänge durchfluten den hohen Raum. Für Jazzfreunde ein Highlight! Wir freuen uns sehr, dass wir zu diesem besonderen Konzert mit Ray Blue & Friends einladen dürfen!

Sonntag, 12. November 2017
18.00 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12203 Berlin

Der Eintritt ist frei – wir freuen uns über freundliche Spenden für unsere Kirchenmusik.

Festkonzert zur Reformation: Highlight bei Paulus.

Hier ein paar Bilder vom Konzert.
Ein feste Burg ist unser Gott. 

Zum Abschluss des Steglitzer Kirchenmusikfestes und am Vorabend des Reformationstages findet in der Pauluskirche ein festliches Konzert statt.
Für uns ist dies ein kirchenmusikalischer Höhepunkt des Jubiläumsjahres. Eine Ohren- und Augenweide für alle, die klassische Musik lieben, und/oder sich der protestantischen Reformation noch einmal in einem besonderen Rahmen nähern wollen - und für diejenigen, denen Kirchenmusik bisher nichts sagt, die aber gerne die Würde und den Glanz der vollen Pauluskirche und von ca. 100 Beteiligten erleben möchten. Ihnen und Euch allen: Willkommen! 

29.Oktober 2017
17.00 Uhr
Pauluskirche
12203 Berlin-Lichterfelde

Programm:
Johann Sebastian Bach:
Gottfried August Homilius:
Georg Philipp Telemann

Es musizieren:
Paulus Kantorei, Paulus Orchester, Solist*innen
Leitung: Dr. Cordelia Miller

Eintritt: 10,00 / ermäßigt: 08.00 €
Vorverkauf: 24. bis 26. Oktober, jeweils 10.00 bis 12.00 Uhr, in der Küsterei

Kammermusik für Querflöte und Cembalo

Franziska-Marie Scholz ist ein ‚Paulus-Gewächs’: sie gehört zur Gemeinde, ist hier aufgewachsen, verstärkt schon lange hin und wieder die Kantorei und hat erste Konzerte mit ihrem eigentlichen Instrument – der Querflöte – bei uns gegeben.
Erstmals verbindet sie sich nun für ein Kammerkonzert mit unserer Kantorin, Cordelia Miller am Cembalo. Sie beide nehmen das Jubiläum von Georg Philipp Telemann zum Anlass und schöpfen aus dessen reichhaltiger Literatur.
Wir freuen uns und sind auch stolz, zu diesem besonderen Konzert einladen zu können!

Sonntag, 8. Oktober
17.00 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12205 Berlin-Lichterfelde

Solistinnen:
Franziska-Marie Scholz, Flöte
Cordelia Miller, Cembalo 

Ensemble Adorabili: „Klänge der Romantik“ in der Pauluskirche.

Herzlich willkommen zu geistlichen und weltlichen Chorsätzen der Romantik von Mozart, Schubert, Mendelssohn, Silcher und vielen anderen.

Freitag, 15. September 2017
19.00 Uhr
Pauluskirche
Hindenburgdamm 101
12205 Berlin-Lichterfelde

Das 2012 gegründete Ensemble Adorabili besteht aus fünf ehemaligen Sängern des Thomanerchors Leipzig. Es gastiert bereits zum zweiten Mal in der Pauluskirche, diesmal mit einem Programm aus ernster und heiterer Musik aus der Welt der Romantik.

Die Künstler:
Maximilian Hohmann – 1. Tenor
Florian Knaack – 1. Tenor
Friedrich Praetorius – 2. Tenor
Georg Schütze – Bariton
Jakob Eberlein – Bass

Das war die Serenade: musikalischer Sommer bei Paulus!

Der großartige Kinder-Projekt-Chor hat im vollbesetzten Paulus-Zentrum gleich zu Beginn die Herzen im Sturm erobert. Vier tolle Lieder hatten die Kinder in nur wenigen kurzen Proben gelernt: und dann vor großem Publikum fröhlich selbstbewusst vorgetragen. Jubel und großer Applaus.

Und dann ging es Schlag auf Schlag weiter: Mittelalterliche Lieder und neuzeitliche Kompositionen trugen die vier Sängerinnen und Sänger der ‚Paulaner’ vor. Der Gospel-Chor präsentierte bewegende (im Sinne des Wortes) und nachdenkliche spirituelle Gesänge aus der Tradition der nach Amerika verschleppten Sklaven. Die Blechbläser der Paulusgemeinde warteten mit jahrhundertealten Stücken, aber auch einer spannenden zeitgenössischen Komposition auf. Das Paulus-Orchester holte mit Schwung zu einer wahren Hitparade klassischer Ohrwürmer aus und begeisterte das Publikum. Und schließlich die Kantorei, die den musikalischen Teil der Serenade mit Sommer-Liedern von Mendelssohn-Bartholdy und Dvorak und einer Racine-Vertonung von Fauré beschloss.

Am offensichtlichsten bei all dem: die Freude aller Beteiligten am Musizieren. Cordelia Miller als Verantwortliche für die Gesamtleitung der Serenade dankte den Mitwirkenden und Leitungen der Ensembles. Der Einladung der Kantorei zu Brezeln, Saft und Wasser folgten viele und ließen den Nachmittag gemeinsam ausklingen. Der Sommer kann nun kommen.

Jazz für Alle!

Familienkonzert bei Nachbarn:

Albrecht Gündel-vom Hofe und das AGvH Jazz Ensemble spielen auf – und zwar für alle: Jugendliche und jugendlich Gebliebene, Paare und Singles, Kinder und Greise, Konfirmanden und Konfirmierte, Frauen und Männer, Inländische und Ausländische....

Samstag, 20.Mai 2017
16.00 Uhr
Johann-Sebastian-Bach-Kirchengemeinde
Luzerner Str., 12205 Berlin

Letzte Änderung am: 23.10.2021