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Kirchenasyl bei Paulus

RSSPrint

Das deutsche Asylrecht ist ein zentrales Gut, aber es ist auch kompliziert und angesichts der vielen Menschen auf der Flucht unter Druck. Nicht immer reicht die Zeit für die Prüfenden der zuständigen Behörden oder der Gerichte, z.B. dem Zusammenhang zwischen fehlenden Papieren oder widersprüchlichen Aussagen zu traumatischen Fluchterfahrungen von Antragstellenden nachzugehen. Wir wollen dazu beitragen, Fehlentscheidungen zu vermeiden und mit unseren bescheidenen Mitteln des Kirchenasyls zeitweise Abschiebungen verhindern, bis begründete Asylbegehren in der Gründlichkeit vorgetragen und abgewogen werden können, die ihnen gebührt.

Frau K. aus Moskau ist neu ins Kirchenasyl aufgenommen.
Die 18 jährige wurde verhaftet, weil auf ihrem Rucksack in kyrillischen Buchstaben „fuck war“ stand.
Wie sehr ihre und unser aller Welt Kopf steht, zeigt diese kleine Erzählung von ihr: Jahrelang haben sie sich als Schülerinnen und Schüler bei Abschlussprüfungen ein Essay zu „Krieg und Frieden“ gewünscht, auch Frau K. selbst – ein Essay gegen Krieg und für Frieden war schließlich gut begründbar und völliger Konsens – aber in diesem Jahr fürchtete sich die kleine Schwester vor diesem Thema. Nun ist Frau K. zunächst bei uns in Sicherheit.

Kontakt: Barbara Neubert, neubert(at)paulus-lichterfelde.de

Das Kirchenasyl wird durch Spenden finanziert. An dieser Stelle einen ganz großen Dank an alle, die dies unterstützen. Wenn auch Sie uns dabei helfen wollen, freuen wir uns sehr: 
Paulus Lichterfelde, IBAN: DE52 5206 0410 1403 9663 99, Verwendungszweck „Kirchenasyl“ 


Letzte Änderung am: 08.08.2022