Unterwegs mit Paulus: Gedenkstättenfahrt 2026

Unterwegs mit Paulus: Gedenkstättenfahrt 2026

Unterwegs mit Paulus: Gedenkstättenfahrt 2026

# aus dem Kirchenkreis

Unterwegs mit Paulus: Gedenkstättenfahrt 2026

Auch in diesem Jahr lädt Lothar Schnepp unsere Gemeinde im Rahmen der „Erinnerungsarbeit“ des Kirchenkreises dazu ein, gemeinsam auf Reisen zu gehen. Menschen aus ‚um zu‘ oder außenstehende Interessierte sind ebenfalls herzlich willkommen.  Lothar Schnepp organisiert und leitet die Fahrt – hier seine Einladung:

Eine schon jahrelange Tradition besteht im „Be-greifen“ verschiedenster Gedenkorte innerhalb Deutschlands und Europas. So habe ich Gedenkstättenfahrten nach Flossenbürg, Chelmno, Treblinka, Auschwitz organisiert und die Teilnehmenden waren Menschen aus den verschiedenen Gemeinden unseres Kirchenkreises. 

Für das Jahr 2026 möchte ich zwei sehr verschiedene gedenkstättenpädagogische Projekte ankündigen:                                  

Mittwoch, 22. April 2026: Tagestour zu Felix Nussbaum                                                                                                            Wir fahren mit dem Zug nach Osnabrück und erleben eine Sonderführung durch das von Daniel Libeskind entworfene Museum für die Sammlung von Felix Nussbaum: „Wenn ich untergehe – lasst meine Bilder nicht sterben!“                                                                                                 Zugfahrt und Sonderführung im Nussbaum Museum, Osnabrück = 80,- €                                                                                                

Donnerstag, 14. bis Sonntag, 17. Mai 2026: Gedenkstättenfahrt nach Theresienstadt                  
„Theresienstadt wurde in der Hitlerzeit als Ghetto bezeichnet, heute rechnet man es zu den KZs. Auch ich nannte es Ghetto und unterschied es von Auschwitz, Dachau und Buchenwald, den KZs, deren Namen ich kannte. Uns hatte man erst aus unseren Wohnungen vertrieben und in Judenhäuser gepfercht, nun sollten wir in eine jüdische Siedlung verschickt werden. Daher Ghetto. So die Logik. Doch liegt auf der Hand, warum der Ausdruck unzutreffend ist. Ein Ghetto im normalen Sprachgebrauch ist kein Gefangenenlager von Verschleppten gewesen, sondern ein Stadtteil, in dem Juden wohnten. Theresienstadt hingegen war der Stall, der zum Schlachthof gehörte.“ (Ruth Klüger: „weiter leben – Eine Jugend“)

Unsere diesjährige Gedenkstättenfahrt führt uns in die äußerst sehenswerte Kleinstadt Litomerice in der CR. Fußläufig ist Terezin (Theresienstadt) zu erreichen, eine Tagesexkursion nach Prag darf nicht fehlen.                                                                                                    Kosten = 400,- DZ / 490,- EZ für An-und Abreise, 3 x Ü/Fr., alle Eintritte                    

Falls ich Ihr Interesse für eine dieser Exkursionen geweckt habe: unter der Telefonnummer 0151-50575365 oder unter schnepp5@online.de erhalten Sie weitere Informationen.

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