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Taufe

Taufe ©Hans Werner Müller

©Hans Werner Müller

RSSPrint

Es gibt viele Beweggründe für eine Taufe. Diese zum Beispiel:

„Wir wollen, dass Gott unser Kind beschützt.“
Dies ist Gottes geliebtes Kind – das ist die Botschaft, die Eltern ihren Kindern mit auf den Weg geben möchten mit der Taufe. Die Taufe bewahrt nicht vor den Schwierigkeiten des Lebens; aber sie stärkt und dokumentiert Gottes Zusage, das Kind mit seiner Liebe zu begleiten, das ganze Leben lang.

„Wir wollen, dass unser Kind dazu gehört.“
Manche Eltern haben als Kinder oder Jugendliche selbst die Erfahrung gemacht: Die Gemeinde als ein Ort der Bindung, des sich Zuhause-Fühlens und der Geborgenheit. Nun soll auch ihr Kind dazugehören. Andere Eltern wünschen sich diese Stütze für ihr Kind: Durch die Taufe wird es in die Gemeinde aufgenommen. Es gehört zur Gemeinde und zur Gemeinschaft aller Christinnen und Christen.

„Mein Kind soll Paten haben.“
Meistens werden Verwandte oder nahe Freunde gefragt, ob sie Patin/Pate werden wollen, denn sie sollen Vertrauenspersonen sein. Oft entsteht eine besondere Beziehung zwischen dem Paten beziehungsweise der Patin und dem Täufling mit seiner Familie. Die Aufgabe der Paten ist es, auf der Seite des Kindes zu stehen, ihm von ihrem eigenen Glauben, der eigenen Hoffnung zu erzählen und offen zu sein für die Fragen des Kindes, damit das Kind erleben kann, wie es ist, wenn jemand an Gott glaubt. Diese Verantwortung endet mit der Konfirmation, bzw. mit 14 Jahren, wenn das Kind religionsmündig wird.

„Taufe gehört einfach dazu.“
Taufe ist eine alte Tradition. Sie durchzieht die Geschichte der Christenheit und kennt verschiedene Gebräuche und Rituale. Als Zeichen des Neubeginns und der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Christen ist die Taufe verbunden mit Freude und Fröhlichkeit. Für viele Menschen gehört die Tauffeier zu den wichtigsten Festen des Lebens.

„Mein Kind soll später selbst entscheiden können.“.
Mit der Konfirmation kann und muss das getaufte Kind selbst entscheiden, ob es zur Kirche gehören will. Um entscheiden zu können, ob und an wen man glaubt, muss man einen Glauben erst mal kennen gelernt haben. Die Taufe ist dafür ein guter Anfang.

„Jetzt, wo ich erwachsen bin, sehe ich vieles anders.“
Jedes Jahr gibt es einige
Erwachsene, die in unserer Gemeinde getauft werden wollen. Bei vielen ist der Wunsch, getauft zu werden, langsam gewachsen und hat ganz unterschiedliche Gründe, zum Beispiel, öffentlich zu machen, dass man an Gott glaubt und zur Kirche gehören will. Wir freuen uns darüber!

Fragen und Antworten zur Taufe:

Was kostet das?
Durch den Taufgottesdienst mit Pfarrerin oder Pfarrer, mit Orgel, Kerzen und Glockengeläut entstehen Ihnen keine Kosten. Denn die Gemeinde freut sich, wenn ein Kind oder ein Erwachsener in die Gemeinschaft der Christen und Christinnen aufgenommen wird. Wenn Sie darüber hinaus etwas spenden möchten, können Sie dies gerne tun.

Welche Papiere brauche ich?
Zur Taufe braucht man nicht viel: Eine Kopie der Geburtsurkunde brauchen wir. Paten, die nicht zu unserer Gemeinde gehören, brauchen einen Patenschein. Diesen bekommen sie im Kirchenbüro der Gemeinde, zu der die Paten gehören.

Gibt es bestimmte Termine, an denen getauft wird?
Normalerweise kann fast in jedem Sonntagsgottesdienst getauft werden. An einigen Sonntagen kann eine Taufe nicht den Raum im Gottesdienst haben, den wir ihr gern geben würden. Wir würden dann gegebenenfalls im Anschluss an den Gottesdienst taufen. Manche wollen die Taufe gerne an einem Samstag feiern. Auch das ist oft möglich.  Sprechen Sie mit uns, damit wir gemeinsam einen Termin finden, der für alle passt.

Müssen die Paten in der Kirche sein?
Bei einer Kindertaufe sollte mindestens ein Pate oder eine Patin unserer Kirche angehören. Die anderen können auch Mitglied einer anderen christlichen Kirche sein. Wer aus der Kirche austritt, entscheidet damit auch, keinen kirchlichen Auftrag wie zum Bespiel die Patenschaft übernehmen zu wollen. Diese Entscheidung akzeptieren wir. Wenn Sie als Eltern keine evangelischen Paten finden, fragen Sie die Pfarrer_innen. Gemeinsam findet sich meist eine Lösung.
Wenn Sie als Erwachsene getauft werden, brauchen Sie keine Paten, denn Sie können Ihr Ja zur Taufe selbst verantworten.

Müssen die Eltern in der Kirche sein?
Wenn nur ein Elternteil in der Kirche ist, kann das Kind selbstverständlich getauft werden. Denn in der Taufe geht es um das Ja Gottes zu uns und um unser Ja zum christlichen Glauben und zur Gemeinde. Wenn beide Elternteile nicht Mitglied unserer Kirche sind, ist zu überlegen, warum ihnen dennoch für ihr Kind die Taufe und damit auch die Mitgliedschaft in der Kirche wichtig ist. In jedem Fall ist die Taufe Ihres Kindes eine gute Gelegenheit, über den Eintritt beziehungsweise Wiedereintritt in die Kirche nachzudenken.


Kontakt:
030 844932-0; info@paulus-lichterfelde.de

Letzte Änderung am: 30.11.2016